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Gran Torino
DVD von Unbekannt |
Produktbeschreibungevtl. Clint Eastwoods beste und größte Rolle. der einen amerikan. Witwer spielt, dessen Nachbar eingewanderte, durch den Krieg heimatlos gewordene Leute sind,deren Sprache er nicht versteht und die er grundsätzlich nicht tolerieren will. Im Laufe des Films wandelt sich aufgrund nachbarschaftlicher Bemühungen seine Einstellung, so dass er letztlich sein Leben dafür hingibt, dass junge, nicht vorbestrafte Einwanderer von da an in Ruhe im neuen Heimatland Amerika leben können. Clint Eastwood spielt diese Rolle des Kriegsveteranen aus dem Koreakrieg sehr überzeugend, so dass es vermutlich seine beste Darstellung ist. Gran Torino ist ein Automobil, dessen Besitz ihn stolz machte, letztlich aber unwichtig wird. Auch da wird die Wandlung sichtbar gemacht. Nettes Spiel der Einwanderer, letztlich spielt nur Clint Eastwood seine Rolle perfekt und macht dadurch diesen Film zum Erlebnis. Aus der Amazon.de-RedaktionClint Eastwoods Gran Torino, ein bescheidener Film, der während einer Flaute bei der Postproduktion seines eleganten Der fremde Sohn entstand, wurde relativ leise in die Kinos gebracht und bläst nach wie vor all jene Filme an den Kinokassen hinweg, die als Oscar-Kandidaten gehandelt werden und liefert dem achtundsiebzigjährigen Hauptdarsteller die besten Kritiken seiner Schauspielkarriere. Sowohl der Film als auch seine Darstellung sind völlig raffiniert ? beginnen mit einer trügerischen Einfachheit und entwickeln sich dann zu etwas Komplexem, Kraftvollem und überraschend Sanftem. Ebenso wie Erbarmungslos Eastwoods Erbe innerhalb des Western-Genres tragisch beleuchtete, kommentiert Gran Torino das städtische Erbe von Dirty Harry und seiner gewalttätigen Spießgesellen. Und zudem stellt der Film eine weise Meditation über Amerika innerhalb eines bestimmten Augenblicks seiner Geschichte dar, in Hinblick auf die Rassenkonflikte, die Wirtschaft, den Geist. Man könnte das Ganze eine Botschaft ?zur Lage der Nation? nennen. Aber nur mit einem schiefen Grinsen auf den Lippen. Der letzte Dirty Harry ist in Wirklichkeit ein knurriger Walt: Walt Kowalski (Eastwood spielt einen Senioren), Witwer, Veteran des Koreakriegs, Automechaniker im Ruhestand und der letzte weiße Bewohner seiner Nebenstraße in Detroit. Es ist schwer zu sagen, wer ihm mehr auf die Nerven geht: seine eigene Verwandtschaft (ein ziemlich blöder Haufen) oder die Hmong-Familien, die seine neuen Nachbarn sind. Kowalski ist Rassist, denn es kam ihm nie in den Sinn, warum er keiner sein sollte. Außerdem ist das gemeinsame Herumhacken auf ethnischen Vorurteilen der Dreh- und Angelpunkt zwischen ihm und seinen Arbeiterklasse-Kumpels. Die Umstände ? und zwei junge Leute aus dem Nachbarhaus, die schlagfertige Sie (Ahney Her) und ihr von Konflikten geplagter Bruder Thao (Bee Vang) ? wollen Walt in eine neue Gemeinschaft einführen und feiern ihn als Helden, nachdem er gegenüber ein paar Rabauken seine Knarre zieht. Doch der Gang der Dinge wird den Zuschauer immer wieder aufs Neue verblüffen. Eastwood entschied sich dafür, seinen Film im wirtschaftlich gebeutelten Detroit zu drehen ? eine kluge Entscheidung, denn seine Vorstellung von Walts Welt in klassischer Handschrift ist das, was wirklich zählt. Jedes Stück Rasen, jede Terrasse, jeder Kellerraum trägt zur Geschichte bei ? vor allem die Werkstatt/Garage, in der der Gran Torino steht, den Walt während einer besseren Zeit einstmals montieren half. Dies ist ein bemerkenswerter Film. --Richard T. Jameson Produktbeschreibung Clint Eastwood inszeniert ?Gran Torino? (Gran Torino) mit sich in der Hauptrolle ? erstmals seit seinem Oscar-preisgekrönten ?Million Dollar Baby? (Million Dollar Baby) ist er wieder auf der Leinwand zu sehen. Er spielt den eigenwilligen und unflexiblen Koreakriegsveteranen Walt Kowalski, der durch seine Migranten-Nachbarn gezwungen wird, seine tief verwurzelten Vorurteile zu überdenken.Walt Kowalski hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten ? einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemanden ? wenn er etwas zu beichten hätte, würde er es nur seinem Hund Daisy gestehen. Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend: die schiefen Regenrinnen, die verfilzten Rasenflächen und die Ausländergesichter in der Nachbarschaft; das perspektivlose Leben der jugendlichen Hmongs, Latinos und Schwarzen, die das Viertel wie selbstverständlich für sich beanspruchen; seine erwachsenen Kinder, die er als unreif erlebt und die ihm fremd geworden sind. Wa lt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen.Bis jemand eines Nachts seinen 1972er Gran Torino zu klauen versucht. Der Gran Torino glänzt noch genauso wie an dem Tag, als Walt ihn vor über drei Jahrzehnten persönlich mit zusammengeschraubt hat. Durch diesen Wagen tritt jetzt der schüchterne Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) in Walts Leben, denn seine Hmong-Gang hat den Teenager so lange unter Druck gesetzt, bis er versuchte, den Gran Torino zu stehlen. Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang ? wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels. Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und seine ältere Schwester Sue (Ahney Her), die darauf bestehen, dass Thao seine Schuld bei Walt abarbeitet. Walt will zunächst nichts mit diesen Leuten zu tun haben, doch schließlich gibt er nach und leitet den Jungen an, im Viertel Reparaturen auszuführen. So entsteht eine seltsame Freundschaft, die beider Leben verändert.Weil Thao und seine Familie nachdrücklich auf ihre Zuwendung bestehen, lernt Walt seine Nachbarn mit anderen Augen zu sehen. Aber auch über sich selbst denkt er nach. Die Asiaten sind vor einer grausigen Vergangenheit geflohen und schließlich in der amerikanischen Provinz gelandet ? sie haben mehr mit Walt gemeinsam als seine eigenen Verwandten. Erstmals seit dem Krieg leistet er Erinnerungsarbeit, gegen die er sich rigoros abgeschottet hatte? ähnlich wie er den Gran Torino im Dunkel seiner Garage konserviert hat. 4 Kundenrezensionen:Muss man gesehen haben 5 von 5 PunktenMit Perfekt ist denke ich schon alles Gesagt ein genialer Film mit Clint Eastwood wie man ihn kennt! Definitiv einer der Besten Filme der vergangenen Jahre muss man gesehen haben! Da muss man erstmal schlucken. 5 von 5 PunktenWahnsinn. Ein Film bei dem man noch einige Minuten nach dem Abspann vorm TV sitzt und nachdenkt. Mehr braucht es nicht an Text in dieser Rezension. Gran Torino - Ein Film vom Weltklasseformat 5 von 5 PunktenClint Eastwood's Gran Torino zählt zu den besten Filmen aus den letzten 10 Jahren. Ich habe schon lange keinen Film mehr von dieser Qualität gesehen. 6 Sterne! Einfach Klasse 5 von 5 PunktenSuper Film mit einem bewegenden Hintergrund und flotten Sprüchen - Für mich einer der besten Filme die ich kenne - Für den Preis ein echtes Must Have - Die Qualität der Blu Ray ist exellent eine richtige Augenweide |
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Flags of our Fathers - Letters from Iwo Jima (Collector's Edition) (3 DVDs) , Regie: Clint EastwoodDVD von WarnerPreis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 9,38 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
ProduktbeschreibungFlags of our Fathers/Letters from DV 4 Kundenrezensionen:Ein kritischer und immer noch aktueller Kriegsfilm 5 von 5 PunktenEin bewegender Film über die Manipulation der öffentlichen Meinung. Krieg kostet Geld und zwar mehr als der Staatshaushalt bewältigen kann. Deshalb ist es wichtig, dass die Bevölkerung und somit die Steuerzahler positiv für auf den Krieg eingestimmt werden. Wie wichtig dabei Symbole oder Angstszenarien sind wird in "Flags of our Fathers" eindrucksvoll dargestellt. Die eigentlichen Helden, die auf dem Photo nicht zu sehen sind zweifeln an der Richtigkeit ihres Handelns. Sie merken, dass sie als reines PR Werkzeug missbraucht werden. Clint Eastwood hat dieses Kriegsdrama phantastisch inszeniert und den Protagonisten die Rolle der tragischen Helden zugewiesen. Ein kritischer und eindrucksvoller Film. Auch wenn das Szenario zum Ende des 2.Weltkriegs spielt ist es dennoch brand aktuell. Zwei mal Eastwood = 1000% gute Filme 5 von 5 PunktenIn diesen zwei Filmen thematisiert Clint Eastwood den Kampf um die Pazifikinsel Iwo Jima. Er zeigt die Schlacht einmal aus Sicht der Amerikaner und einmal aus Sicht der Japaner. Flags of our fathers" - Sechs Soldaten hissen auf dem eingenommenen, höchsten Berg Iwo Jimas, die amerikanische Flagge. Weil ein Senatsmitglied genau diese Flagge für seine private Sammlung haben möchte, muss sie abgenommen und eine neue Fahne gehisst werden. Dabei werden die Soldaten fotografiert. Dieses Foto geht um die Weil und löst in den USA neuen Mut im quälenden Krieg aus. Wochen später werden drei Soldaten dieser Truppe, die anderen sind in der Zwischenzeit gefallen, auf Tournee durch die Staaten geschickt. Sie sollen für den Kriegsanleihenkauf werben, weil ohne Geld der Krieg schnell verloren wäre. Das Hauptaugenmerk legt Eastwood dabei auf die Gefühlswelt der drei Soldaten. Eigentlich wollen sie zurück zu ihren Kameraden. Sie fühlen sich unwohl, kommen in eine Scheinwelt und sollen vom ach so tollen Krieg erzählen. Sie werden zu Helden stilisiert und zerbrechen daran. Was soll schon Heldenhaft daran sein, zu versuchen nicht erschossen zu werden. Und dann wird auch noch bekannt, dass das Foto gefälscht sein soll. Am Ende des Film sieht man noch, wie es für die drei nach dem Krieg weiter ging: Arbeitslos, der Heldenstatus war aufgebraucht. Letters from Iwo Jima" - Hier erzählt Eastwood eine eher unbekanntere Geschichte; die aus Sicht der Japaner. In gefundene Briefen klagen die japanischen Soldaten ihren Angehörigen zu Hause ihr Leid, ihren Hunger, ihre Unzufriedenheit mit den Kommandeuren. Sie sind es, die diesen von Schwefel stinkenden Vulkanklumpen im Meer verteidigen sollen - gegen eine große Überzahl der Amerikaner. Der neue Oberbefehlshaber kann zwar den Kampwille ein wenig steigern, doch nach schnellen Erfolgen der Amerikaner schwindet die Hoffnung zu Siegen. Noch mehr schwindet allerdings die Hoffnung die Heimat wiederzusehen , denn die Kommandeure geben den Befehl aus heldenhaften Selbstmord zu begehen, ehe die Amerikaner die Insel komplett einnehmen können. Der Soldat Saigo kann sich mit wenigen Kameraden dem Selbstmordwahnsinn entziehen und zum Oberbefehlshaber durchschlagen. Bei ihm wird er bis zum Ende des Kampfes bleiben. In gewaltigen Bildern zeigt Eastwood hier ein beeindruckendes Plädoyer gegen den Krieg. Auf der Bonus-DVD findet man dann noch das übliche: Making of, Interviews usw... Das ist ergänzend informativ, man braucht es aber nicht wirklich. Die beiden Filme sprechen für sich selber. Flags of our Fathers - Letters from Iwo Jima Collector`s Edition (3 DVDs) Sinnvolle Zusammenstellung - beeindruckendes Doppelpack 5 von 5 PunktenKriegs- und patriotismuskritischer Doppel-Film: einmal aus US-, einmal aus Nippon-Perspektive, fünf Sterne. Man könnte es einzeln sehen, und es bliebe je ein großer Film. Doch es kombiniert zu schauen ist besser. Nur ein Beispiel: das später pompös aufgeblasene Fahnenhissen von "Flags of our Fathers" taucht ganz kurz im Hintergrund und so irrelevant, wie es war, im Partnerfilm "Letters of Iwo Jima" wieder auf. Diese Szene allein ist es wert. Die Handlung ist an der Geschichte orientiert: für die Bezwingung Japans braucht das US-Militär die Insel Iwo Jima. Die ist bereits japanisches Territorium, hervorragend präpariert - ein blutiger Inselkampf beginnt. Flags of our Fathers zeigt die amerikanische Perspektive, erzählt die Geschichte dreier überlebender Fahnenhisser mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Kampfszenen sind mit ihrer Promotiontour zusammengeschnitten. Die japanische Gegenseite taucht so gut wie gar nicht auf. Letters from Iwo Jima ergänzt das mehr als nur etwas aus der japanischen Perspektive: Sympathieträger sind nun ein tragischer General und ein fast japanisch-humoristisch angelegter kleiner Soldat. Die weiteren darin gezeichneten Charaktere sind teils etwas schlichter, nun ja, es ist auch Kino. Das Geniale ist die Einladung an den Zuschauer, sich auch einmal in die andere Seite hineinzuversetzen ... kein Wunder, dass dies in den damals eher patriotismustaumelnden USA nicht so zündete. In _beiden Filmen sind die Soldaten Opfer. Es ist je ein erbarmungsloser Antikriegsfilm (mit technisch gemeisterter Darstellung der Kampfszenen), danke, Eastwood & Spielberg! Zur Ausgabe: die Extra-DVD ist nützlich mit diversen Interviews, Hintergrundinformationen. Schön ist auch die Möglichkeit, in die Originalsprache mit Untertitel wechseln zu können, wenn man möchte (Englisch bzw. Japanisch). Ja, das kann ich empfehlen. Iwo-Jima-Collection 5 von 5 PunktenEine gelungene Film-Collection für alle Kriegs-Gegner und vor allem solche, die es noch werden wollen. |
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Ein wahres Verbrechen
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungDer Reporter Steve Everett hat beruflich nichts mehr zu gewinnen Zuviel Alkohol und zahllose Affären haben ihn im Laufe der Jahre restlos ruiniert. Trotzdem weckt der Auftrag, das letzte Interview mit einem Todeskandidaten zu führen, noch einmal seinen journalistischen Ehrgeiz Everett wittert, daß der junge Mechaniker Bob Beechum zu unrecht verurteilt wurde - doch ihm bleiben nur 12 Stunden Zeit, um das Leben des unschuldigen Mannes zu retten ... Aus der Amazon.de-RedaktionViel zu wenig Leute gingen ins Kino, um sich Ein wahres Verbrechen anzuschauen. Ist Clint Eastwood nicht zu alt, um einen Typen zu spielen, den eine Reihe von fantastischen Frauen attraktiv finden -- von den etwas reiferen Damen Diane Venora und Laila Robins bis hin zu den jungen Mary McCormack und Lucy Liu? Kann der einstige "Mann ohne Namen" glaubwürdig den brillanten Kriminalreporter Steve Everett spielen, mit seiner ironischen Ausdrucksweise und der unheilbaren Angewohnheit, sowohl sein Privat- als auch sein berufliches Leben zu vermasseln? Die Antworten auf diese Fragen lauten: 1.) keinesfalls und 2.) selbstverständlich -- und zwar in dieser Reihenfolge. Ein wahres Verbrechen liefert eine von Eastwoods besten und unterhaltsamsten Darbietungen -- und seine Leistung als Regisseur ist ausgesprochen selbstsicher. Die Geschichte (die auf dem gleichnamigen Bestseller von Andrew Klavans basiert) beschert dem Reporter Everett den Last-Minute-Autrag, einen zum Tode Verurteilten (Isaiah Washington) am Vorabend seiner Hinrichtung zu interviewen. Der Gefangene, ein wiedergeborener Christ und vorbildlicher Familienvater, besitzt all das, was dem Reporter fehlt -- ausgenommen das Glück, den nächsten Sonnenaufgang erleben zu dürfen. Everett macht sich daran, ihm genau das zu bescheren. Statt sich jedoch schnurstracks zu den entlastenden Beweisen zu begeben, die seinem "Mandanten" das Leben retten würden, verbringt der sehr befleckte Held die nächsten 24 Stunden damit, sich mit dem emotionalen Gepäck herumzuschlagen, das er durch Saufen, Frauengeschichten und die Vernachlässigung seiner Familie angehäuft hat. (Everetts Tochter wird im übrigen von Eastwoods tatsächlicher Tochter Francesca Fisher-Eastwood gespielt, während deren Mutter Frances Fisher in einer lebhaften Minirolle als Anklägerin erscheint.) Ein guter Film, der den meisten irgendwie durch die Lappen gegangen ist. Dass mir das nicht nochmal passiert! --Richard T. Jameson 4 Kundenrezensionen:Ausnahmsweise mal kein Meisterwerk von Meister Eastwood 3 von 5 PunktenDer alte und etwas heruntergekommene Reporter Steve Everett erhält von seinem Boss Alan Mann den Auftrag, nachmittags um vier Uhr in San Quentin den zum Tode verurteilten Frank Beechum zu interviewen und einen Artikel über seinen seelischen Zustand zu bringen. Beechum soll eine Minute nach 24:00 Uhr durch die Giftspritze hingerichtet werden. Schon als Beechum von seiner Sekretärin die Unterlagen in die Hand gedrückt bekommt, spürt er, dass irgendwas an dem Fall nicht stimmt. Er nutzt die kurze Zeit für eigene Ermittlungen und stößt auf Widersprüche. Als er dann mit Beechum spricht, beteuert dieser seine Unschuld. Everett bohrt weiter. Spät am Abend glaubt er sogar, den wahren Täter gefunden zu haben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Clint Eastwoods Film wirkt irgendwie unentschlossen. Trotz guter Schauspieler und einer ihm nicht abzusprechenden Portion Spannung ist er leider nur mittelmäßig. Da schildert er einerseits sehr realistisch und beklemmend die furchtbaren Mechanismen, die langsam aber sicher zu Beechums Hinrichtung führen, andererseits verlässt er sich aber zu sehr auf billige Kintopp-Knalleffekte und Klischees, die dem Ernst des Themas wahrlich nicht gerecht werden. Es ist auch nicht nachzuvollziehen, warum Steve Everett eine Minute, nachdem er einige wenige Unterlagen über den Fall in der Hand hält, Zweifel an Beechums Schuld bekommt. Alles, was Everett tut, wird lediglich mit einer Art "sechstem Sinn" erklärt, dabei macht die Figur gar nicht den Eindruck, als hätte sie die Schlauheit mit Löffeln gefressen. Ein Dialog mit der Staatsanwältin entlarvt die größte Handlungsschwäche des Films: nach unzähligen Verhandlungsterminen, Einsprüchen, Wiederaufnahmeverfahren und so weiter hätten diese Dinge doch eigentlich schon viel früher irgendjemandem auffallen müssen. Und dann taucht sprichwörtlich fünf Minuten vor Zwölf ein nicht gerade zuverlässig erscheinender Reporter auf und fördert in wenigen Stunden Fakten zu Tage, die eine ganze Horde von Kriminalisten in sechs Jahren übersehen haben sollen. Überzeugend ist nicht gerade für einen Film, der durch seine ernsthafte Inszenierung vorgibt, das heißdiskutierte Thema Todesstrafe beleuchten zu wollen. Technisch ist der Film natürlich über jeden Zweifel erhaben; schließlich heißt der Regisseur ja Clint Eastwood, der aber aufgrund eines löchrigen Drehbuchs (über die Romanvorlage kann ich nichts sagen) hier nur Mittelmaß abliefern konnte. Clint Eastwood ist schlauer als die Polizei erlaubt 4 von 5 PunktenWenn man Clint Eastwood mag und gegen die Todesstrafe ist, dann wird man diesen Film sicher nicht schlecht finden. Wie immer, wenn der knorrige Eastwood sich irgendwie selbst spielt und dabei auch noch Regie führt, kommt wenigstens gute Unterhaltung heraus. Er übt jedenfalls auf mich eine eigenartige Faszination aus. Zur Drehzeit war er nahe der Siebzig. Das hielt ihn aber nicht davon ab, mit einem Mädchen zu flirten, das locker seine Enkelin sein konnte. Und natürlich muss er in diesem Film auch noch die Frau seines unmittelbaren Chefs vögeln, die wenigstens dreißig Jahre jünger ist. Wenn das keine Botschaft ist. So ganz nebenbei ist Eastwood in diesem Film ein Journalist, der nicht nur ständig alle möglichen Weiber vernascht, sondern auch noch gerade dem Alkohol abgeschworen hat und einen Karriereknick überwinden muss. Als er einen Auftrag bekommt, einen Gefühlsdusel-Artikel über einen angeblichen Mörder zu schreiben, der in wenigen Stunden die Giftspritze verabreicht bekommen soll, merkt seine unbestechliche Spürnase sofort, dass der Mann unschuldig ist. Neben dem etwas langsamen Anfang besitzt dieser Film auch ein undurchsichtiges Ende. Wenn man das alles in Kauf nimmt, kann man Eastwood bestaunen, einige wirklich bemerkenswerte Dialoge über die Arbeit von Journalisten genießen und das amerikanische Hinrichtungsprozedere kennen lernen. Der Film lebt allein von der Spannung, ob es unser Held schafft, die staatliche Tötungsmaschine zu stoppen oder nicht, und natürlich vom unnachahmlichen Spiel des Clint Eastwood. Fazit. Gute Umsetzung eines mittelmäßigen Drehbuchs mit einem wie immer ansehenswerten Clint Eastwood. Spannung bis zur Unerträglichkeit !!!!!!!! 5 von 5 PunktenEs ist ja bekannt das eastwood seit " Erbarmungslos " einen meisterwerk nach dem anderen dreht und damit mit preisen überschüttet wird. Was mich am meisten erstaunt ist das er so ganz nebenbei auch noch solch wahre "filmperlen" dreht wie diesen. Der film wird von anfang an von einer unangenehmen, sehr unter die haut gehenden " todesatmosphäre " beherrscht, das spiel von isajha washington ist dermaßen verstörend vielleicht die beste rolle seines lebens, es gibt UNENDLICH viele nebendarsteller inkl. "jungle julia" aus tarantino`s "Death Proof" und viele andere bekannte gesichter, eastwood muss hier einmal mehr nur ganz er selbst zu sein, meisterliche, von schlichter wahrheit getragene regiearbeit, nie übertrieben nie kitschig und nie zu gefühlsduselig, eher sehr kühl angelegt, brisantes thema aktueller denn je, eine gehörige portion sozialkritik, und und und.. Nichts was ein Eastwood-film zu wünschen übrig lässt !! Nur zu empfehlen. Fesselnder, eindringlicher Kampf für die Gerechtigkeit - ein wahres Juwel 5 von 5 PunktenSteve "Ev" Everett ist Kettenraucher, trockener Alkoholiker und ein notorischer Fremdgänger. Doch er hat eine herausragende Eigenschaft: seinen beinahe untrüglichen Riecher, auf den er sich blind verlassen kann. Und genau jener gute Riecher sagt dem Reporter, dass der farbige Mechaniker Frank Beechum, der eine schwangere Tankstellenkassiererin erschossen haben soll und nun in einer Todeszelle in St. Quentin sitzt, unschuldig ist. Die Zeit dies zu beweisen ist äußerst knapp, denn heute um Mitternacht soll Beechum per Giftspritze hingerichtet werden. Für Ev beginnt nun ein schier aussichtsloser, gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit... Eher durch Zufall bin ich über diesen mir bislang nicht bekannten Film gestolpert. Da mich das kontroverse Thema der Todesstrafe schon immer interessiert hat und Clint Eastwood, der hier wieder mal den Part der Hauptrolle sowie des Regisseurs übernommen hat, eigentlich immer ein Garant für gute Qualität ist, habe ich mir den Streifen ausgeliehen - und es keine einzige Sekunde bereut. Der Film zeichnet all seine Figuren sehr lebensnah, was ihn somit noch eindringlicher und authentischer macht. Die Darsteller sind durchweg brillant und einfach perfekt besetzt - von den fantastischen Kinderdarstellern - die drollige Francesca Fisher-Eastwood überzeugt hier ebenso wie die noch putzigere Penny Bae Bridges als Gall Beechum, deren verzweifeltes Ringen um Verständnis der Situation, die doch so unbegreiflich für sie bleibt, schlicht herzzerreißend ist - über James Woods als schmierigen Zeitungsboss Alan Mann bis hin zu Bernard Hill (Theoden aus "Herr der Ringe") als menschelndem Gefängnisdirektor Luther Plunkitt. Besonders hervorzuheben neben den tollen Nebendarstellern sind hier Isaiah Washington (in erster Linie wohl aus "Grey's Anatomy" bekannt) als zum Tode Verurteilter, der sein Schicksal schon fast stoisch erträgt und durch sein Charisma und seine Glaubwürdigkeit von Anfang an die Sympathien der Zuschauer auf seiner Seite hat, sowie Lisa Gay Hamilton als seine Frau Bonnie, die bis zuletzt an seine Unschuld sowie die Gerechtigkeit glaubt. Neben der sehr mitreißenden und bewegenden Dramaturgie begeistert "Ein wahres Verbrechen" auch durch seine vielen sozialkritischen Untertöne, die dezent gesetzt werden und sehr zum eigenen Nachdenken anregen. Unterschiedliche zwischenmenschliche Beziehungen (wobei hier Evs zunehmend zerbrechende Familie und Beechums starker Familienzusammenhalt als Art Kontrastprogramm fungieren) werden dabei ebenso thematisiert wie die Scheinheiligkeit der Religion (wobei der verbohrte, verblendete Reverend Shillerman - gespielt von Michael McKean - ein nicht allzu gutes Licht auf die christliche Religion wirft) und der Gesellschaft (was sich in den rassistischen Vorurteilen, vor allem in Bezug auf Beechum, zeigt) sowie die ewig kontroverse Diskussion um den Sinn der Todesstrafe als adäquates Mittel der amerikanischen Justiz. Wer nach dem packenden Filmgenuss noch mehr erfahren will, findet auch noch diverses Bonusmaterial. Neben einem stimmungsvollen Musikvideo von Diana Krall, die den Titeltrack "Why Should I Care?" gibt, und dem USA- Kinotrailer finden sich noch ein hochinteressantes Interview mit dem Pulitzerpreisträger Ray Herdon ("True Crimes: True Stories"; 22 min.; dessen detaillierter Bericht über ein ähnliches wahres Schicksal zwar nicht die Basis für den Film darstellt, dennoch aber ähnlich bewegend ist) und die weniger spannende Dokumentation "The Scene of the Crime" (9:30; die eher einer Anordnung von Interviewschnipseln gleicht und viel Lobhudelei, aber leider nur wenig Informationsgehalt oder Substanz bietet). Beide Featurettes lassen sich mehrfach untertiteln (Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch), der Film zudem in zahlreichen weiteren Sprachen (neben den fünf bereits genannten noch insgesamt 14 weitere, darunter Norwegisch, Dänisch, Türkisch und Tschechisch sowie zusätzlich Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte). "Ein wahres Verbrechen" fesselt mühelos für zwei Stunden, die wie im Fluge vergehen und in denen man eine emotionale Achterbahnfahrt miterleben kann. Ein packendes, unvergessliches Meisterwerk, das trotz der humorvollen Zwischentöne und dem hohen Unterhaltungswert zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt. Gerade auch wegen der passabel ausgestatteten DVD sollte man sich diesen großartigen Film nicht entgehen lassen! |
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Zwei glorreiche Halunken
DVD von 20th Century Fox |
ProduktbeschreibungBeschreibung: Bevor sich Clint Eastwood einen Namen als Regisseur (Mitternacht im Garten von Gut und Böse, Absolute Power) machte oder er als Dirty Harry bekannt wurde, war er ein namenloser Fremder und doch eine Berühmtheit. 1964 stand er im staubigen Sonnenlicht des allerersten Italo-Westerns Für eine Handvoll Dollar, die Augen vom tief in die Stirn gedrückten Hut beschattet, den Zigarillo im verzogenen Mundwinkel und den Colt in der Faust, dem er meist das Sprechen überließ. Der 'Mann ohne Namen' wurde zum neuen Star eines neuen Western-Typus, der brutaler und schmutziger war als die amerikanischen Pferdeopern. Der italienische Regisseur Sergio Leone (Spiel mir das Lied vom Tod, Es war einmal in Amerika) inszenierte auf Anhieb einen gigantischen Erfolg. Dies war einerseits seinem Hauptdarsteller zu verdanken, andererseits der Liebe zum historischen Detail und -- einem japanischen Vorbild. Die Handlung orientierte sich an Akira Kurosawas Yojimbo, der Geschichte eines herrenlosen Samurais, so wie sich schon Die glorreichen Sieben an Kurosawas Die sieben Samurai angelehnt hatte. Leone begann bereits in der Fortsetzung Für ein paar Dollar mehr die Western-Klischees zu ironisieren und schließt seine Dollar-Trilogie mit diesem Film furios ab. Es treffen der mysteriöse Fremde (Eastwood), der mexikanische Revolvermann (Eli Wallach, Die glorreichen Sieben, Die Tiefe) und der sadistische Verbrecher (Lee van Cleef, Der Mann der Liberty Valance erschoss, Zwölf Uhr mittags) aufeinander und versuchen sich gegenseitig auf der Suche nach einem verborgenen Schatz zu überlisten.
Angaben laut Hersteller Anzahl Datenträger: 1 Darsteller: Clint Eastwood, Eli Wallach, Lee Van Cleef Regisseur(e): Sergio Leone Komponist: Ennio Morricone Format: Dolby, HiFi Sound, PAL Sprache: Französisch Aus der Amazon.de-RedaktionBevor sich Clint Eastwood einen Namen als Regisseur (Mitternacht im Garten von Gut und Böse, Absolute Power) machte oder er als Dirty Harry bekannt wurde, war er ein namenloser Fremder und doch eine Berühmtheit. 1964 stand er im staubigen Sonnenlicht des allerersten Italo-Westerns Für eine Handvoll Dollar, die Augen vom tief in die Stirn gedrückten Hut beschattet, den Zigarillo im verzogenen Mundwinkel und den Colt in der Faust, dem er meist das Sprechen überließ. Der "Mann ohne Namen" wurde zum neuen Star eines neuen Western-Typus, der brutaler und schmutziger war als die amerikanischen Pferdeopern. Der italienische Regisseur Sergio Leone (Spiel mir das Lied vom Tod, Es war einmal in Amerika) inszenierte auf Anhieb einen gigantischen Erfolg. Dies war einerseits seinem Hauptdarsteller zu verdanken, andererseits der Liebe zum historischen Detail und -- einem japanischen Vorbild. Die Handlung orientierte sich an Akira Kurosawas Yojimbo, der Geschichte eines herrenlosen Samurais, so wie sich schon Die glorreichen Sieben an Kurosawas Die sieben Samurai angelehnt hatte. Leone begann bereits in der Fortsetzung Für ein paar Dollar mehr die Western-Klischees zu ironisieren und schließt seine Dollar-Trilogie mit diesem Film furios ab. Es treffen der mysteriöse Fremde (Eastwood), der mexikanische Revolvermann (Eli Wallach, Die glorreichen Sieben, Die Tiefe) und der sadistische Verbrecher (Lee van Cleef, Der Mann der Liberty Valance erschoss, Zwölf Uhr mittags) aufeinander und versuchen sich gegenseitig auf der Suche nach einem verborgenen Schatz zu überlisten. Welche der drei Männer -- der italienische Originaltitel versieht sie mit den Namen "der Gute", "der Brutale" und "der Böse" -- am Schluss als Zwei glorreiche Halunkenübrig bleiben, kann man sich an einer Handvoll Finger abzählen. --Alexander Röder 4 Kundenrezensionen:Nur Im Englischen Ansehn! 3 von 5 PunktenDer Film ansich ist sehr gut und nicht nur Ballerei. DOCH AUFGEPASST!! Wer vor hat im Deutsch den Film zu sehn wird sein blaues Wunder erleben. Die Syncronstimmen der Schauspieler sind 3 Verschiedene und das Nerft im laufe des Filmes und verdirbt die Stimmung. Also wer lieber einen guten Film sehn will und diesen auch geniesen möchte sollte die Enlische Originalfassung ansehen. Film mit "Stimmbruch"... 2 von 5 PunktenDer Film an sich ist ja ein Meisterwerk - dazu brauche ich wohl nicht mehr viel zu sagen. Über die Bildqualität lässt sich streiten: Der Film entstand 1966. Und davon jetzt eine -trotz aller möglichen digitalen Aufbereitungen- HD-Bildqualität wie von aktuellen Kinowerken zu erwarten, ist meiner Meinung nach etwas hochgegriffen. Doch damit kann ich ohne Probleme leben, aber...! Ja wenn da nicht dieser äußerst grobe Schnitzer mit der deutschen Synchronisierung wäre! Das zerstört den Filmgenuss doch deutlich! Werde mir -da der Film zum großen Teil auch von der Musik lebt- das gute Werk nun auf Englisch zu Gemüte führen. Bessert dann auch gleich die Sprachkenntnisse auf ;-) Klassiker 5 von 5 PunktenSowohl der Film als auch die Qualität sind einfach eine Klasse für sich :o) Kann man nur weiter empfehlen. Ton VERMURKST --BLU RAY-- 2 von 5 PunktenDer ton der blu ray wurde zu langsam aufgespielt. Ein tolles Bild wird mit einem zu langsamen Ton ein Fall für die Mülltonne. (Das gleiche hat MGM auch bei den -Glorreichen Siebeb--vermurkst. |
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Invictus - Unbezwungen
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungRegisseur Clint Eastwood erzählt in Invictus ? Unbezwungen die inspirierende Geschichte von Nelson Mandela (Morgan Freeman), der sich zusammen mit Francois Pienaar (Matt Damon), dem Mannschaftskapitän des südafrikanischen Rugby-Teams, für die Solidarität in ihrem Land einsetzte. Der gerade gewählte Präsident Mandela weiß genau, dass sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Rassenvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zerrissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rugby-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft 1995 kaum eine Chance hat. Pressestimmen - Begeisterte Reaktionen auch von der Deutschen Fussball-Nationalmannschaft: ![]() ![]() ![]() Bundestrainer Joachim Löw: ?Es ist bewegend zu sehen, wie Nelson Mandela trotz der langjährigen Gefangenschaft seinen langen Weg zur Freiheit gegangen ist. Zudem vermittelt der Film durch Clint Eastwoods? Handschrift einen guten Eindruck darüber, welche Bedeutung die Rugby-WM in Südafrika für das Land nach den Zeiten der Apartheid hatte.? Philipp Lahm: ?Die Entwicklung von Nelson Mandela vom Widerstandskämpfer zum Friedenstifter ist imponierend. Und wie sein Schulterschluss mit dem Rugby-Team zugunsten des großen Ganzen ? nämlich dem Kampf gegen die Rassenproblematik und für die friedliche Vereinigung Südafrikas ? dargestellt wird, ist aufschlussreich. Mich hat vor allem die Szene begeistert, in der Nelson Mandela und Springboks-Kapitän Francois Pienaar das sportliche Ereignis auf eine gesellschaftliche Ebene heben.? Sport kann die Welt verändern. Er kann inspirieren und Menschen vereinen wie sonst kaum etwas. (Nelson Mandela) 4 Kundenrezensionen:Toller Film, schöne Geschichte 5 von 5 PunktenAls Südafrikafan ist dieser Film ein Muss. Aber auch so ist es ein wirklich schöner Film, der zeigt wie eng Sport und Politik zusammengehören können und was ein Sport in einem ganzen Land auslösen kann. Gute Geschichte, Guter Film, super Schauspieler! Make Sport not war. 4 von 5 PunktenEs ist die Zeit, als Nelson Mandela das Amt des Präsidenten von Südafrika inne hat. Die bisherige Regierung der weißen Apartheid betrachtet mit Argusaugen die ersten Schritte des neuen Staatsoberhauptes. Es ist Mandela wichtig, nicht die Fehler seiner Vorgänger vice versa zu wiederholen. Dabei setzt er auch auf Sport und besonders auf das Rugby. Die Erfolge der südafrikanischen Mannschaft münden 1995 in die Weltmeisterschaft. Die semi-biograühische Geschichte betrachtet nur einen sehr kurzen Zeitabschnitt in Mandelas Leben und hält zudem den Fokus auf eine wenige Entscheidungen, die bewirken sollten, ein Land über den Sport zu einen. Gute Dialoge feilen an den Profilen der Protagonisten. Eine professionelle Kameraführung findet immer wieder ausgezeichnete Einstellungen. Regie und Schauspielern gelingt es ein sensibles Thema für einen Moment gut auszuleuchten. Hervorragend 5 von 5 PunktenDer Film hat mich restlos überzeugt. Darsteller, die geradezu ihre Rollen gelebt haben und der vorzügliche Umgang mit einer "Randsportart". Auch das Interesse für Rugby ist geweckt worden.Invictus - Unbezwungen Sehenswert 5 von 5 PunktenSchade eigentlich, dass diesem Film in der Öffentlichkeit so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Das die Geschichte Südafrikas, insbesondere die jüngere Geschichte keine Einfache ist, weiß jeder, der sich nur ein bißchen mit Südafrika und seiner wechselvollen Geschichte beschäftigt. Morgan Freeman ist eine Spitzenbesetzung für die Figur Nelson Mandelas. Nelson Mandela ist, auch wenn er selbst es nicht wahrhaben möchte, eine Kultfigur in der schwierigen Aufarbeitung der Zeit der Apartheid in Südafrika. Und er hat großes geleistet. Auch wenn sich dieser Film "nur" mit dem Schicksal der Rugbymannschaft auseinadersetzt, so ist dieser Film doch ein interssanter Beitrag zum Verständniss der Geschichte und dem schwierigen Dialog zwischen Menschen, die man aufgrund ihrer Hautfarbe in verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Rechten eingeteilt hat. Fazit: Für Südafrikainteressierte ein super Film - zur "einfachen" Unterhaltung weniger geeignet. |
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Hängt ihn höher
DVD von 20th Century Fox |
ProduktbeschreibungOklahoma, 1873. Jed Cooper gerät in die Gewalt von Wilson und seinen Banditen. Sie legen ihm einen Strick um den Hals und hängen ihn auf, aber in letzter Sekunde wird er gerettet. Richter Fenton, der das Verbrechen wie die Privatjustiz mit äußerster Härte bekämpft, macht Jed zum Deputy Marshal mit dem besonderen Auftrag, steckbrieflich gesuchte Verbrecher einzufangen und der Justiz - und damit in der Regel dem Galgen - zuzuführen. Die Ladenbesitzerin Rachel verfolgt seine Aktivitäten mit besonderm Interesse; erstens gefällt ihr Jed, und zweitens hofft sie, daß er eines Tages den Mann herbeibringt, der ihren Mann ermordet und sie vergewaltigt hat. 4 Kundenrezensionen:Historischer Hintergrund 4 von 5 PunktenIch möchte hier nicht auf die Filmhandlung eingehen. Hierüber wurde in den vorausgegangenen Rezensionen ja bereits alles geschrieben. Stattdessen möchte ich an dieser Stelle ein wenig über den realen historischen Hintergrund des Filmes mitteilen. Die Geschichte spielt in jener Zeit, als der spätere Bundesstaat Oklahoma noch das sog. Indianerterritorium war. Hier bot sich für die unterschiedlichsten "zwielichtigen Gestalten" in jenen Tagen ein ideales Rückzugsgebiet und Betätigungsfeld. Der Arm des (weissen) Gesetzes reichte hier nicht hin, da die in dieses Terrain zwangsumgesiedelten Indianerstämme (überwiegend Mitglieder der sog. "5 zivilisierten Nationen" Cherokee, Creek, Choctaw, Chickasaw und Seminolen aus dem Südosten der USA)ihre eigene Verwaltung und Polizei unterhielten. Andererseits durften diese indianischen "Polizeibehörden" nicht gegenüber weissen Gesetzesbrechern tätig werden. Um dennoch die teils chaotischen Zustände dort in den Griff zu bekommen wurde im Grenzgebiet zum späteren Bundesstaat Oklahoma in Fort Smith/Arkansas ein Gericht eingerichtet, welches nach entsprechender Gesetzesänderung auch für weisse "Outlaws", die sich im Indianerterritorium aufhielten, zuständig war. Als "Jäger" wurden vom zuständigen Richter US-Deputy Marshals ernannt. Anfangs waren die Erfolge recht bescheiden, da Korruption, Untätigkeit und Desinteresse bei den zuständigen Richtern vorherrschten. Doch als im Jahre 1875 Richter Isaac Charles Parker (entspricht im Film Richter Fenton) im Alter von 37 Jahren nach Fort Smith versetzt wurde, "räumte" dieser dort schnell und rigoros auf. Er ernannte nur Männer zu Deputies, die sein vollstes Vertrauen genossen. Aufgrund seiner als sehr hart empfunden Urteile (ca. 9.500 Urteilssprüche, davon 188 Todesurteile, von welchen 88 vollstreckt wurden) wurde er später als "The Hanging Judge" oftmals regelrecht verteufelt (insbesondere in manchen früheren US-Western wurde er als "menschliches Monstrum" dargestellt). Dieses wird ihm jedoch nicht gerecht. Er war einerseits überzeugter Humanist (so setzte er sich schon frühzeitig für die Gleichberechtigung der Afro-Amerikaner ebenso ein wie für eine faire Behandlung der Ureinwohner), andererseits jedoch auch ein alttestamentarischer "Eiferer". Für ihn galt: Einen Toten kann man nicht wieder lebendig machen und keine nachfolgende gute Tat wiegt ein Tötungsdelikt - egal aus welchen Motiven oder persönlichen Zuständen wie Affekt, Trunkenheit etc. dieses auch erfolgte - gleichwertig auf. Im Film wird dieses ja auch am Beispiel der zwei jungen "Outlaws", die Marshal Cooper zuvor hilfreich zur Seite standen und dennoch von Richter Fenton trotz der Aussage Coopers für die beiden zum Tode verurteilt wurden, dargestellt. Die Erfindung des ersten 6-Personen-Galgens ist ebenso Richter Parker zuzuschreiben wie auch die der "rollenden Gefängniswagen", beide ebenfalls im Film zu sehen. Die Szene, als Richter Fenton bei einer Hinrichtung aus dem Fenster schaut und dabei weint, ist ebenfalls historisch akkurat wiedergegeben. Dieses Verhalten des "echten" Richters ist verbürgt und spiegelt anschaulich seine innere Zerrissenheit wider. Parker alterte aufgrund dieser inneren Konflikte äusserlich sehr schnell und am Ende seiner gut 20-jährigen Amtszeit war er ein gebrochener Mann, der bereits im November 1896 mit 58 Jahren als weisshaariger Greis verstarb. Er soll als letzte Worte geäussert haben: "Ich habe keinen einzigen Menschen gehenkt. Das hat das Gesetz getan." Parkers Ehefrau besuchte im übrigen die zum Tode verurteilten Gefangenen, führte mit ihnen ausführliche Gespräche und brachte ihnen selbstgebackenen Kuchen mit. Der im Film als "Mr.Schmidt" vorkommende Henker entspricht Parkers deutschstämmigen "Vollstrecker" George Maledon. Dieser war ein Perfektionist, der sich akribisch auf jede Hinrichtung und jeden einzelnen Delinquenten vorbereitete. Für ihn war sein "Handwerk" höchste Kunst, die dem Delinquenten einen schnellen und quallosen Tod bringen sollte (was ihm auch stets gelang). Die Szene, in der der junge Priester vor der ersten "Massenhinrichtung" seinen grossen Auftritt geniesst ist ebenso historisch belegt wie der grosse "Volksauflauf mit Volksfestcharakter" bei den Hinrichtungen generell. Us-Deputy Marshal Cooper hingegen ist eine fiktive Figur. Die "echten" historischen Marshals des Richters Parker waren jedoch für ihre rauhe Vorgehensweise in den "einschlägigen Kreisen" berüchtigt. Diese Vorgehensweise war allerdings aus ihrer Sicht notwendig, da z.B. die durchschnittliche Lebenserwartung eines "Neu-Marshals" im Dienste Richter Parkers bei rd. 3 Monaten lag. Für sie galt das Motto "Erst schiessen, dann fragen" tatsächlich. Insgesamt wurden 68 US-Deputy Marshals aus Richter Parkers "Truppe" im Dienst getötet. Die bekanntesten Namen waren Bud Ledbetter, Bill Tilghman, Andrew "Heck" Thomas und Chris Madsen. Sie waren zu ihrer Zeit als "The Four Guardsmen" richtige Berühmtheiten im alten Westen. Mit diesen historischen Fakten im Hinterkopf ist der Film also fast schon semidokumentarisch zu nennen. Mir hat er jedenfalls wegen des hohen "Wiedererkennnungswertes" historischer Personen und Geschehnisse sehr gut gefallen. Aber vielleicht sieht ein Zuschauer, der sich nebenbei für den "wahren Wilden Westen" interessiert, derartige Filme auch mit etwas anderen Augen. Schade 2 von 5 PunktenMir persönlich hat der Film nicht so gut gefallen. Das Thema ist an sich gar nicht mal schlecht. Die Handlung war nicht linear und einige Passagen waren für mich absolut überflüssig und verzerrten den Kontext des Films. Einige unlogische Handlungenssequenzen führen ferner dazu, die Vorspultaste des DVD-Players öfters zu betätigen. Ein krönender Showdown wird zudem vermisst. Dieser Film kommt nicht an Filme von Sergio Leone, Sergio Corbucci, Sergio Sollima oder Enzo Castellari heran. Wenn die Dollar Trilogie u.a. den Olymp darstellt, der Texander und Palerider wirklich sehr gut sind, würde ich diesen Western weiter hinten sehen. Selbst die Top 20 wird er sicher nicht erreichen, da Western wie Tombstone, Silverado, Valdez, Die geführchteten Vier,...die Luft für Hang em high dünn machen. Einige schöne Konterfei Aufnahmen von Clint sind jedoch dabei. Das ist für Fans sicherlich wertvoll, mehr aber auch nicht. Max. 2-3 Sterne für den Film. Da die Tonqualität z.T. sehr bescheiden ist, landet er bei mir auf 2! Schade. Klassiker auf mittelmäßiger DVD 4 von 5 PunktenEin fast sozialkritischer zu nennender Western. Im "Indianergebiet" Oklahoma, das 1889 noch kein richtiger Staat ist, entscheidet damals nur ein Richter über Leben und Tod, ohne Berufungsgericht o.Ä. Und diese Hinrichtungen erweisen sich als echter Publikumsrenner, inklusive Würstchenbude und Zeltlager für Schaulustige. Clin Eastwood wird zu Unrecht von einem Lynchmob fast aufgehängt. Nach seiner Rettung versucht er mit Hilfe eines Marshallsterns die Beteiligten dingfest zu machen, wobei er natürlich in Gewissenskonflikte und rechtliche Verwicklungen gerät. Nicht zu vergessen amouröse Verwicklungen. Klar, Clint Eastwood war damals ja auch DER wahnsinnig gutaussehende Frauentyp schlechthin. Und keiner raucht mit so viel Sex seine Zigarillos. Ein Western gegen die Todesstrafe, ein Western über Rache, Vergeltung, Recht und Gerechtigkeit, Leben und Tod. Insgesamt kein epochales Werk, aber doch ein absoluter Genreklassiker der mit guten Schauspielleistungen (u.a. ein Kurzauftritt von Dennis Hopper) und einem imprägnantem Soundtrack aufzuwarten weiß. Was ein bischen fehlt ist ein bischen mehr Blick auf die damals ja grandiose Landschaft Oklahomas, was aber nicht so einfach ist, da das ja heutzutage entweder alles versandet, oder Ackerland ist - ganz anders als damals. Das DVD release ist gegen den starken Film ziemlich schwach. Kaum Extras, mittelmäßiger Ton und ganz viele Störungen im Bild über die 110 Minuten verteilt. Ein typischer früher Eastwood 3 von 5 PunktenTypische Westerngeschichte. Ein unschuldiger Vietreiber wird von bösen Männern fälschlicher Weise des Viehdiebstahls beschuldigt und aufgehängt. Er stirbt aber nicht, sondern überlebt und rächt sich an den meisten der Männern. Ungewöhnlich ist, dass er dies als Gesetzteshüter macht. Das offene Ende und der oberflächliche Zwiespalt, in den man Eastwood bringt, sind aber recht flach. Insgesamt ganz unterhaltsam aber keineswegs ein Klassiker. |
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Ein Fressen für die Geier
DVD von Universal Studios |
ProduktbeschreibungEin Fressen für die Geier DV Aus der Amazon.de-RedaktionWir befinden uns in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der sonnendurchtränkten Wüste von Mexiko. Der Söldner Hogan reitet einsam auf einem Pferd seinem Ziel entgegen, als er die Schreie einer Frau und das Lachen dreier Betrunkener hört und eingreift. Nach wenigen Minuten sind die Wüstlinge tot, die gerettete Frau hingegen erweist sich zuerst als Nonne und schließlich als Klette, die dem mürrischen Hogan nicht mehr so leicht von der Seite weicht. Ein gemeinsames Ziel schweißt die beiden unterschiedlichen Figuren schließlich zusammen: die Zerstörung der französischen Garnison in Chihuahua. Doch während die Nonne Sarah die Freiheit der Mexikaner im Sinn hat, steht der dem Söldner Hogan nur nach einem -- dem Goldschatz der Franzosen. So nimmt eine ungewöhnliche Partnerschaft ihren Lauf. Clint Eastwood in einem Western der Extraklasse? Weit gefehlt. Der Star in diesem -- übrigens wirklich erstklassigen -- Western aus dem Jahr 1969 war vor allem die rothaarige Shirley MacLaine, die kurzfristig für die eigentlich angedachte Elizabeth Taylor eingesprungen war. Eastwood hatte zu dieser Zeit zwar schon sein Rollen-Image als "Der Mann ohne Namen" durch die Dollar-Trilogie von Sergio Leone erworben und gefestigt, stand aber dennoch nach sieben Jahren TV-Präsenz in der Serie Cowboys (1959-1966) und im nicht mehr ganz so frischen Alter von 39 Jahren eher am Anfang seiner Leinwand-Karriere. Die erhielt zwei Jahre später durch den Start der Dirty-Harry-Kinoreihe schließlich den Glanz, der den Schauspieler und Regisseur mit den markanten Gesichtszügen in das Langzeitgedächtnis Hollywoods hievte. Ein Fressen für die Geier enstand zwar in den USA, Regisseur Don Siegel lehnte sich dennoch stark an den Typus des Italo-Westerns an, mit denen unter anderem Sergio Leone und eben Clint Eastwood in den Jahren zuvor große Erfolge feiern konnten. Dieser Flair, eine Reihe von Actionszenen und dazu die wunderbar harmonierende -- weil eben nicht so richtig harmonierende -- Beziehung der beiden Hauptfiguren, machen Ein Fressen für die Geier zu einem der besten Filme des Western-Genres -- und zu vergnüglicher und spannender Unterhaltung. --Mike Hillenbrand 4 Kundenrezensionen:Ein Fressen für die Geier 5 von 5 PunktenDer Film ist ein typischer Italo-Western mit viel Charme und Humor - ein echtes Schmankerl aus der alten Westernzeit Vergnüglicher Westernspaß 4 von 5 PunktenWenn es den Prototypen des coolen Westernhelden gibt, dann gebührt dieser Ruhm zweifelsohne Clint Eastwood (Für eine Handvoll Dollar (Einzel-DVD) u.v.a.). Eine Rolle, die er auch als Hogan in dieser Don Siegel-Regiearbeit (prod. 1969, 109 Min.) übernimmt. Sein Gegenpart ist die resolute Nonne Sara (Shirley MacLaine), die er vor zudringlichen Rabauken rettet und fortan am Hals hat. Zunächst will er sie so schnell wie möglich wieder los werden; aber als er feststellt, dass sie zahlreiche nützliche Details über die französische Garnison in Chihuahua, Nordmexiko, zu berichten weiß, nimmt er sie kurzerhand mit. Er ist nämlich Söldner der mexikanischen Rebellen gegen die Besatzungsmacht der Franzosen, in den 1860er Jahren, und soll Pläne für die Eroberung eben dieser Garnison ausarbeiten. Obwohl die beiden Hauptdarsteller mehr als die Hälfte des Films allein bestreiten, wird es dank der gemeinsam zu bewältigenden Schwierigkeiten wie französischen Patrouillen, Klapperschlangen und Yaqui-Indianern nie langweilig. Mehr als einmal stellt sich die Frage, wer von den beiden wirklich die Richtung angibt! Augenzwinkernd werden dabei gängige Westernmythen aufs Korn genommen wie etwa die gefährliche Tierwelt und die angriffslustigen Indianer... die auf recht eigenwillige Art und Weise in die Flucht geschlagen werden. Das scheinbar so gegensätzliche Paar sorgt für Humor ebenso wie für Spannung. Erster Paukenschlag ist der Anschlag auf einen Militärzug, und nach dem Treffen mit dem mexikanischen Colonel Beltran (Manolo Fabregas) und seinem "Regiment" strebt der Film zügig dem Höhepunkt zu, der Auseinandersetzung mit den Franzosen, wo Don Siegel seine Vorliebe für Action-orientierte Stoffe ausleben konnte. Die FSK "ab 16" habe ich anfangs nicht verstanden. Doch in der Schlussphase gibt es tatsächlich einige recht drastische Szenen (nota bene: 1969!), an die ich mich so in den Fernsehausstrahlungen nicht erinnern kann und die eine solche Einstufung nahelegen. Die wunderbar passende musikalische Untermalung liefert der legendäre Ennio Morricone (gibt es außer ihm und dem für die Karl May-Filme zuständigen Martin Böttcher überhaupt irgendwelche anderen Filmkomponisten für Western?). Morricone, der im November 2009 91 Jahre alt wurde, erhielt 2007 den Ehrenoscar für sein Lebenswerk - überreicht von Clint Eastwood! Ton und Bild sind weitgehend in Ordnung, leichte Unschärfen fallen nur beim Zoomen auf sowie bei den Texteinblendungen im Vorspann. Nebst dem Wendecover ohne das pompöse "FSK"-Logo bietet die DVD keinerlei Extras. Obwohl der Film im renommierten Joe Hembus-Westernlexikon nicht gut abschneidet: Nach meiner Meinung unbedingt sehenswert! Der Macho als (Maul-)Esel 5 von 5 PunktenHogan ist überall zu Hause: In einer furiosen und wunderschönen Titelsequenz durchstreift er Mexiko zu allen Tageszeiten und in allen nur denkbaren Farbgebungen. Das Rot des Sonnenaufgangs, das Braun der Wüste, das Grün der Wälder, das Blau eines Baches, später die Dunkelheit des Abends. Fast nach jedem Schnitt sehen wir ein Tier - zu Wasser, zu Lande, auf Hügeln sind höchst verschiedene Tiere Teil der Landschaft, nur Hogan ist immer gleich, scheint ebenfalls Teil der Landschaft zu sein, doch dabei er selbst zu bleiben. Manchmal wirbelt er aber auch Staub auf und verscheucht die Tiere. Mächtig Staub macht, dass Hogan in einer Mann-ohne-Namen-Eröffnungsszene saucool drei Strolche umlegt, die eine Frau vergewaltigen wollen. Zu den Tieren zu Wasser und zu Lande gesellen sich nun auch noch die Geier (was den etwas ungelenken deutschen Titel des Filmes provoziert haben mag). Doch dann ist nichts mehr so, wie Regisseur Don Siegel mit Anklängen an Sergio Leone (einschließlich einer Musik von Ennio Morricone) erwarten lässt. Eastwoods übliches Understatement inklusive zusammengekniffenen Augen und Zigarillo (den er immer eher kaut als raucht) bekommt einen herrlich perplexen Ausdruck, als sich das Beinahe-Opfer wieder angezogen hat. Die Frau ist eine Nonne! Schwester Sara (Shirley Maclaine) wird Hogan von nun an begleiten - oder nicht doch eher er sie? Vorhang auf für eine nur gelegentlich durch (virtuos montierte) Actionszenen unterbrochene Kabbelei, die Humor hat und ein absolut würdiger Nachfolger von "African Queen" (1951) ist. Wie Macho Hogan sich die ganze Zeit mit einem Rest von Anstand seine Unterleibsgelüste verkneift, was ihm sichtlich schwerfällt, ist das reine Filmvergnügen. Zudem ist Schwester Sara eine anscheinend höchst weltliche Nonne, was zu sehr lustigen Szenen und Dialogen wie demjenigen führt, dass Sara im Kloster das Wort "Hintern" als Bezeichnung für das Gesäß im Unterricht gelernt hätte. Hogan scheint dabei so stur wie Saras Muli zu bleiben. Doch der Originaltitel des Filmes (Two Mules For Sister Sara) weist in die richtige Richtung: Sara wird am Ende zwei Mulis haben, ein Tier und den gezähmten Widerspenstigen Hogan. Diesen hat sie von Anfang an am Haken, sie spannt ihn für ihre Zwecke ein, wie es sich der Mann ohne Namen niemals hätte gefallen lassen. Während bei Leone Frauen eher stören, stellt Siegel eine starke Frau ins Zentrum seiner Geschichte und lässt den Mann nach ihrer Pfeife tanzen. Dabei ist das nicht nur eine Parodie oder eine bewusste Umkehrung der Erwartungen, sondern eine menschliche Weiterentwicklung des Eastwood-Charakters. Er ist nicht nur die zappelnde Marionette, sondern unser Paar wächst zu einer echten Partnerschaft zusammen. In teils wunderschönen, berührenden Szenen retten Sara und Hogan einander ein ums andere Mal das Leben oder helfen einander aus gefährlichen Situationen. Eastwood hat noch Jahre später gesagt, wie Maclaine ihm einen Indianerpfeil entfernt, sei die schönste Szene, die er je gespielt habe. In der Tat - gerade bei dieser komplizierten Prozedur, bei der sich Hogan verwundet zeigt, muss eine echte Arbeitsteilung stattfinden, kann der eine nicht ohne die andere und umgekehrt. Entgegen Cole/Williams (Clint Eastwood. Seine Filme - sein Leben.) finde ich nicht, dass sich die Missstimmungen am Set auf die Leinwand übertragen. Die berühmte "Chemie", die bei einer Geschlechterkampfkomödie so wichtig ist - sie stimmt. Charismatische Hauptdarsteller, witzig, spritzig, romantisch ist dieser Film. Und gegen Ende gibt es eine für Hogan erst nervige und für uns saukomische Überraschung. Wie dem auch sei - "Ihr Ausdruck ist der reine Triumph", hier haben Cole/Williams recht, und soviel darf man verraten: Hogan ist Saras (Maul-)Esel. Nicht immer optimal 3 von 5 PunktenDie Filme mit CE müssen ja nicht immer JEDEM gefallen! Wenn man ihn 1-2x gesehen hat reicht das. Spätestens nach dem zweiten sehen erinnert man sich das dieser Film doch eher Mittelmaß ist. Doch - jeder sieht das mit anderen Augen... |
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Für eine Handvoll Dollar (Einzel-DVD)
DVD von Paramount Home Entertainment |
ProduktbeschreibungFür eine Handvoll Dollar Amazon.deSergio Leones Klassiker Für eine Handvoll Dollar war der Startschuss für den Italowestern und für eine der größten Filmkarrieren überhaupt: die Rede ist von Clint Eastwood. Es gibt in der gesamten Filmgeschichte nur wenige Filme, die ihr Genre grundlegend veränderten. Für eine Handvoll Dollar verwandelte den Western für immer. Großartige Meilensteine des Genres wie Sam Peckinpas The Wild Bunch oder sogar später Eastwoods Unforgiven wären ohne diesen Film schlichtweg undenkbar. Und für Leone selbst war Für eine Handvoll Dollar bekanntermaßen der Auftakt der Dollartrilogie, in der er immer konsequenter an den Möglichkeiten seiner stylistischen Vision, einer Symbiose aus Western und Oper, wenn man so will, schraubte. Die Handlung orientiert sich stark an Akira Kurosawas Meisterwerk Yojimbo, dennoch ist es wohl eher irreführend von einem Remake zu sprechen. Die Bedeutung des Films ist vor allen Dingen auf der formalästhetischen Ebene zu finden. Die Handlung selbst ist vergleichsweise unspektakulär, die Art und Weise wie Leone die Geschichte erzählt, umso spannender. Zu Beginn des Films taucht ein gewisser Joe (Clint Eastwood) im mexikanischen Kaff San Miguel auf. Wenig später liegen vier Typen tot im Staub. Sie hatten sich über seinen Esel lustig gemacht. Joe hat keine Vergangenheit und würde er nicht unfassbar schnell und behende mit seinem Schießeisen umgehen, er hätte sicher auch keine Zukunft. In dem gottverlassenen Nest kämpfen zwei vergleichbar geldgierige Familien um die Vormachtstellung: die Baxters und die Rojos. Joe entscheidet sich die Klans gegeneinander auszuspielen. Er hat es aufs Geld abgesehen. Selbst aus dieser kurzen Inhaltsangabe lässt sich Leones Wille zur Dekonstruktion ablesen. Man kann sich heute den Schock nicht mehr vorstellen, den der Film damals ausgelöst haben muss. Ein Held, der wie alle anderen Figuren vollkommen amoralisch handelt, ein Sarkasmus, der respektlos mit abgehangenen Klischees aufräumt. Dazu kam der ennervierend opulente Score von Ennio Morricone, die pathetischen Streichersätze, die immer kurz davor schienen ins Atonale abzugleiten. Überhaupt eine ungewöhnlich sorgsame Behandlung der Tonspur, die erzählend in die Geschichte eingreift. Man hat später oft vom ?Realismus? des Italo- oder Spaghettiwesterns gesprochen. Die Besetzung der Nebenrollen bis hinein ins Heer der Statisten mit schmierigen Personal, die Close-ups von bohnenfressenden Widerlingen oder die durchgehend dreckverschmierte Kleidung der Protagonisten: bei aller filmhistorischen Bedeutung ist und war immer auch und gerade ein B-Movie, der sich seine Freiheiten mit niedrigem Budget und verschärften Produktionsbedingungen erkaufen musste. --Thomas Reuthebuch 4 Kundenrezensionen:Zuwenig Aktionen von C. Eastwood 2 von 5 PunktenKult hin, Kult her, mir bot der Film einfach viel zu wenig! Ich vermißte völlig den typischen Eastwood (womögich war dies hier noch nicht so ausgeprägt, wie in seinen folgenden Filmen ), was man im Grunde nur in den letzten 10 Minuten zu sehen bekam. Auch war ich von der gesamten Handlung des Films nicht sehr angetan. Das ausspielen der beiden Parteien in dem Ort war irgendwie reizlos und die Aktionen von Eastwood, die dies bewerkstelligten, waren mir zu simple. Andrerseits könnte man auch sagen, die beiden Parteien waren mir zu dumm, das sie sich so einfach haben an der Nase herum führen lassen. Ich nenne mal ein Beispiel für einen großen Unsinn: Als beide Parteien sich auf dem Friedhof eine Schießerei liefern, weil jeder verhindern wollte, das der andere die beiden Soldaten bekommt, ohne zu merken, das diese schon tot sind. Selbst wenn die Soldaten nicht tot wären, hätten sie von den Kugeln, welche zwischen ihnen hin znd her flogen, wach werden müßen. Nein, es gab leider einiges was nicht paßte. Clint Eastwoods Aktionen sind einfach viel zu dürfig und zu uninteressant, abgesehen von den paar Minuten am Filmende. Fazit: Es gibt zahlreiche Western die besser sind und auch Filme mit C. Eastwood. Clint Eastwood so kam er und so blieb er :-)!!! 5 von 5 PunktenHeute habe ich zum ersten mal "Für eine Handvoll Dollar" gesehen. Obwohl ich schon alle grossen Western durchhabe, sogar schlechte Genrevertreter... kam ich nie dazu diesen hier zu sehen bis jetzt. Und ich muss sagen ich bin begeistert. Trotz des Bildes aus den 60 ern und der deutschen Mono Fassung bin ich hin und weg. Die Story ist sehr amüsant gestrickt wo unser Held "verwirrung stiftet", dazu noch der grandiose Soudtrack von Morricone. Ich lehne mich jezt mal aus dem Fenster, aber dieser gehört mit Abstand zu den besten Western, die jemals erschaffen wurden und die noch lange Ihresgleichen suchen werden! Western pur 5 von 5 PunktenClint Eastwood in einem der besten Western seiner Zeit! Sollte man als Western-Fan unbedingt gesehen haben. gorgo 5 von 5 PunktenZwar nicht der erste Italowestern, aber der mehr als gelungene Durchbruch für ein Genre, dass in den 60er Jahren bald marktführend sein sollte. Hervorragend restauriert und-nach einigen peinlichen Synchro-Ausrutschern-endlich mit einer, der Thematik angemessenen Synchronisation ausgestattet, ein unverzichtbares MUSS für Italowesternfans. Vorbildliche Veröffentlichung, zudem zu einem mehr als akzeptablen Preis. Arriva, Amigos! |
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In the Line of Fire - Die zweite Chance (Collector's Edition)
DVD von Sony |
ProduktbeschreibungSecret Service-Agent Frank Horrigan Clint Eastwood hat ein Trauma Dallas. Bis heute fühlt sich Frank als Ex-Sicherheitsbeamter J.F. Kennedys mitschuldig an dessen gewaltsamen Tod. Um so heftiger reagiert Frank, als ihm ein Attentäter telefonisch die Ermordung des gegenwärtigen Präsidenten ankündigt. Das Weiße Haus hält Frank für einen Wichtigtuer. Doch Franks schlimmste Befürchtungen werden wahr Der Attentäter John Malkovich ist eine menschliche Killer-Maschine, ausgerüstet mit modernster Technik und kaltblütiger Skrupellosigkeit. Aus der Amazon.de-RedaktionZwischen seinen Aufgaben als Regisseur von Perfect World und Die Brücken am Flussübernahm Clint Eastwood die Hauptrolle in diesem packenden Thriller von 1993. In the Line of Fire - Die zweite Chance entstand unter der Regie von Wolfgang Petersen, dem hervorragenden Regisseur des im Zweiten Weltkrieg spielenden U-Boot Thrillers Das Boot. Clint Eastwood zeigt eine seiner besten schauspielerischen Leistungen als Frank Horrigan, Agent des Secret Service, der sich immer noch für den Tod von John F. Kennedy vor dreißig Jahren verantwortlich fühlt. Horrigan erhält eine zweite Chance, als er von einem mental schwer gestörten, aber hochintelligenten Attentäter (John Malkovich) herausgefordert wird, der die Absicht hat, den jetzigen Präsidenten zu töten. Die Spannung steigt parallel zum Höhepunkt dieses intellektuellen Katz-und-Maus-Spiels, aber nicht, bevor wir nicht den Killer bei der Arbeit gesehen haben, der seine Spur mit unbarmherziger Präzision verwischt. Das straff geschriebene Drehbuch von Jeff Maguire zeigt John Malkovich als einen der Leinwandbösewichter der neunziger Jahre, den man so schnell nicht vergisst und Rene Russo nicht nur als gewitzte Secret Service-Kollegin Eastwoods, sondern auch als Partner fürs Leben. --Jeff Shannon 4 Kundenrezensionen:Klasse Film 5 von 5 PunktenEin klassischer Thriller im Polit-Umfeld. Der Inhalt ist ja weitgehend bekannt. Prima fand ich die Umsetzung auf Blu-ray, die sowohl vom Bild als auch vom Ton her überzeugt. So machen Blu-ray-Veröffentlichungen älterer Filme wirklich Sinn und Freude. Dirty Harry in Topform! 5 von 5 PunktenDer alte Dirty Harry ist und bleibt der beste schnoddrige Polizeibeamte der Geschichte. So spielt er hier mal wieder in Höchstform das, was er am Besten kann. Als mürrischer Ex-Bodyguard von Kennedy ist er eigentlich des Jobs überdrüssig, weil er leider nicht verhindern konnte, dass der Presi das Zeitliche segnet. Wäre er doch rechtzeitig vor Kennedy gesprungen, so hätte er die Kugel abgefangen, hört man ihn ständig sagen. Natürlich - sonst wäre der Film ja kein waschechter Eastwood-Thriller - bahnt sich erneut Gefahr an und der aktuelle Präsident, der sich mitten im Kampf um Wählerstimmen befindet, soll erschossen werden. Niemanden geringeres als John Malkovich, der sich gleich zu Beginn als der Killer kenntlich macht, gilt es auszuschalten und so ist der gute alte Clint natürlich in guter alter Manier zur Stelle, um dieses Mal nicht zu versagen. So lässt er sich zurück in den Dienst beordern, um erneut an der Seite des Präsidenten für Recht und Ordnung zu sorgen. Spannung, Action, kruder Witz und etwas Romanze vereinen sich in diesem Werk von Wolfgang Petersen zu einem echten Top-Thriller, der bestens unterhält. Absolute Empfehlung! 5 Sterne! Toller Film, tolle Schauspieler 4 von 5 PunktenEinfach wieder mal ein genialer Film von Clint Eastwood. Einer der besten Thriller die ich je gesehen habe. Das Zubehör auf der DVD ist ein wenig mager, aber ansonsten ist der Film auf jedenfall sehenwert. Tolles scharfes Bild und guter Ton. Spitzen Blu-ray Qualität! 5 von 5 PunktenBei manchen "alten" Blu-ray Filmen muss man ja 2 x hinsehen und sich dann sagen: "...jaaa, doch, man kann den Unterschied sehen, ist schon besser, oder!?" Aber bei diesem Film, wuuuusch, da haut's einen nur um. Vom ersten Moment an ein spitzen Bild. Absolut klasse. Leider ist der Ton-Update nicht so wirklich gelungen. Am Besten, man erwartet hier nicht so viel. Mehr als ein gutes Dolby-Surround kommt nicht bei rum! Hat mich aber nicht sonderlich gestört, denn ich war vom Bild her die ganze Zeit über gefesselt. |
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Absolute Power
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungWährend seines letzten Coups wird der Meisterdieb Luther Whitney Zeuge eines unglaublichen Verbrechens Aus einem Versteck heraus beobachtet er, wie der US-Präsident Alan Richmond verantwortlich für den Mord an seiner Geliebten wird. Plötzlich ist nicht nur die Polizei hinter Whitney her, sondern auch das FBI, das ihn als einzigen Zeugen um jeden Preis beseitigen will ... Aus der Amazon.de-RedaktionRegisseur Clint Eastwood spielt in diesem Kassenschlager aus dem Jahre 1997 selbst die Hauptrolle des Luther Whitney, eines äußerst geschickten Einbrechers, der sich bei seinem letzten Coup zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. Er wird Zeuge eines Mordes an einer Frau, die heimlich ein Stelldichein mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten (gespielt von Gene Hackman) hat. Entschlossen, seine Unschuld zu beweisen, entzieht sich Whitney geschickt der Verfolgung eines hartnäckigen Cops (Ed Harris) und kommt dabei einer Korruption der Macht auf die Spur, die bis in die höchsten Ebenen der Regierung reicht. Dieser Thriller, eine vom altgedienten Drehbuchautor William Goldman (Zwei Banditen) geschriebene Adaption eines Romans von David Baldacci, bildet eine ausgewogene Mischung aus meisterhafter Spannung mit gut gezeichneten Figuren und einer intelligenten Handlung, die den wahren Schlagzeilen aus dem Weißen Haus nur einen Herzschlag voraus ist. Mit von der Partie ist eine großartige Judy Davis in einer denkwürdigen Nebenrolle als Stabschefin des Weißen Hauses, die verzweifelt versucht, das Verbrechen zu vertuschen. --Jeff Shannon 4 Kundenrezensionen:Ein Thriller der zu fesseln vermag 4 von 5 PunktenDer Anfang ist schon großartig, wie Clint in der Geheimkammer alles beobachtet und bei den Aussagen der Stabschefin entweder nickt oder den Kopf schüttelt. Fand ich echt süß gemacht. Die anschließende Flucht von Eastwood aus dem Weißen Haus ist ebenfalls recht aufregend und zeigt, wie fit man mit 67 noch sein kann. Die nächsten 60 Minuten verlaufen recht ruhig, die Spannung leidet darunter aber nicht. Sicher, Gene Hackman spielt, ebenso wie alle anderen, glanzvoll, aber der Star in diesem Film ist Clint Eastwood, seine hervorragende Leistung hebt sich deutlich von allen anderen ab. Fazit: Ein spannender Thriller, der ohne C. Eastwood in der Titelrolle niemals die Klasse erreicht hätte. Mister President auf Abwegen.... 4 von 5 PunktenDer alternde Luther Withney (Clint Eastwood) gilt aufgrund seiner Vergangenheit in Polizeikreisen als verschlagener, kaum greifbarer Meisterdieb. Immer mal wieder saß er im Knast, doch man ist sich sicher, dass er für die meisten seiner Diebstähle nie belangt werden konnte. Inzwischen geht man davon aus, dass er sich zur Ruhe gesetzt hat. Seine Frau ist inzwischen verstorben und seine Tochter Kate (Laura Linney), inzwischen Staatsanwältin, will nichts mehr von Ihm wissen. Luthers neuer Coup, den er monatelang vorbereitete, ist der Einbruch in die Villa des betagten Millionärs Walter Sullivan (E.G.Marshall), der im Ausland weilt. Dort liegen wertvolle Juwelen und jede Menge Bargeld. Luther hat jedoch nicht eingeplant, dass Christie (Melora Harding), die wesentlich jüngere Frau von Sullivan nicht mit ihrem Mann gemeinsam verreiste, sondern die Abwesenheit dafür nutzt, ihren Liebhaber, den US-Präsidenten Allan Richmond (Gene Hackman) zu empfangen. Luther muss sich dadurch in der nebenliegenden Kammer verstecken, durch einen durchsichtigen Spiegel kann er dem anfänglichen Liebesspiel zuschauen. Der US-Präsident steht dann zunehmend auf harten, brutalen Sex und aufs Schläge verteilen. Die Frau wehrt sich und die Situation eskaliert total. Durch die schreie des Präsidenten, als das Opfer Oberhand gewinnt, stürmen zwei Männer vom Secret Service, Bill Burton (Scott Glen) und Tim Colin (Dennis Haysbert) das Schlafzimmer und erschiessen die Frau, die gerade mit dem Brieföffner den Präsidenten attackiert. Ein paar Augenblicke später ist auch Gloria Russell (Judy Davis), Stabsschefin des weissen Hauses, zugegen und es wird beschlossen die Sache zu vertuschen, zumal Sullivan und der Präsident die besten Freunde sind. In letzter Sekunde entdecken die Schurken den Zeugen Luther, doch der kann entkommen. Für den ermittelnden Police Detective Seth Frank (Ed Harris) sieht alles zuerst so aus, dass ein Einbrecher von der Hausherrin entdeckt wurde, so dass sie zum Schweigen gebracht werden musste. Luther selbst will sich aufgrund der Brisanz seiner Beobachtung ins Ausland absetzten. Doch es kommt anders... Clint Eastwood drehte "Absolute Power" im Jahr 1997 und der Film gehört zusammen mit "Ein wahres Verbrechen" und "Cold Blood" zu seinen weniger populären Alterswerken. Dabei sind alle drei Filme äusserst gut geglückt und unterstreichen Eastwoods große Gabe einen guten Thriller mit geglückter Konstruktion zu machen. Wie gewohnt setzt Eastwood dabei auf gute Figurenzeichnung - dafür steht im ein hochkarätiges Ensemble zur Verfügung. Allen voran auch klasse besetzte Nebenrollen von Judy Davis als Stabschefin des Horrors oder der großartige E.G. Marshall (unvergessen als hochintelligenter Staatsanwalt in "Zwang zum Bösen") in seiner letzten Rolle. Eastwood war damals bereits 68 Jahre alt und als Gegenpart besetzte er den gleichaltrigen Gene Hackman. Schon alleine in dieser Hauptrollenkonstellation lässt sich erkennen, dass ein Thriller mit alten Männern in der Hauptrolle in der heutigen Filmlandschaft eigentlich unmöglich wäre...es sei denn man ist Eastwood und traut sich das zu. Dass dies prächtig funktioniert, ist das grosse Geheimnis des Ausnahme-Filmemachers Eastwood. Ein paar kleine logiklöcher stören das Vergnügen an diesem old-school Thriller überhaupt nicht. Eastwood würzt den Film auch mit fiesen Attacken gegen das politische Establishment. Während in anderen US-Filmen der Präsident immer verklärend dargestellt wird, bezeichnet Eastwood den ersten Mann im Staat als "Jammerlappen". Beste Szene ist der Tanz von Hackman und Davies auf dem Bankett. Flacher Film von der Stange 2 von 5 PunktenDie Geschichte ist recht abgedroschen. Wie so oft bei US-Filmen ist der Präsident der USA sehr böse und verkommen. Der Held bringt zwar jemanden um, aber bleibt natürlich unbestraft, weil es ja nur ein sehr böser Mensch war, den es das Leben kostete. Das ist die typische Eastwood_Moral, die mir nicht gefällt. Die Spannung ist auch von der Stange und alles läuft so, wie es für den Helden gerade passt. Alles ist recht gut vorhersehbar. Wir haben den Film zwar brav zu Ende geschaut, uns aber im Nachgang noch lange über mangelnde Logik und die döselige Geschichte unterhalten. Der Film muss einen bestimmten Nerven der Zeit in den USA getroffen haben. Der ehrliche Gauner gegen die absolute Macht 5 von 5 PunktenTypisch Eastwood: Wieder einmal zwei parallelmontierte und aufeinander bezogene Handlungsstränge, die sich auf je eine Hauptperson beziehen, und wieder sind diese Hauptpersonen in paradoxe Gegensätzlichkeit getaucht. Der eine ist der US-Präsident Allen Richmond (Gene Hackman), der verlogene Etablierte, mit der titelgebenden "absoluten Macht" im Rücken, einem Mordsapparat an Secret-Service-Schergen und Vertrauensvorschuss in der Öffentlichkeit. Der andere (Eastwood) ist der Profi-Einbrecher Luther Whitney. Er hat nur sich selbst, einen massiven Misstrauensvorschuss, wird gesucht, darf nicht an die Öffentlichkeit treten. Ihm soll ein Mord angehängt werden, in den Richmond verstrickt ist, und das Obige zeigt schon: Die Karten sind für Whitney denkbar ungünstig verteilt. Doch Whitney hat trotz seines "Berufes" etwas, worüber Richmond und sein Apparat nicht verfügen: Rückgrat und Ehrlichkeit. Dies spielt er aus, dies ist sein Trumpf, und dies ist genau, womit die Gegenseite nicht gerechnet hat. Nein, Whitney verkrümelt sich nicht mit der Beute und lässt den Mord auf sich beruhen. In einem typischen Stoneface-Eastwood-Gesichtsausdruck ist Whitney, der sich eigentlich schon fast auf der Flucht befindet, nachgerade angeekelt von einer tief verlogenen Fernsehansprache Richmonds. Und da sagt sich Luther: "Hier stehe ich, ich kann nicht anders". Er wird den Kampf um die Wahrheit aufnehmen. Soweit klingt es nach David gegen Goliath und nach Lob des Rückgrades. Irgendwie ist das auch wahr, doch niemand kann das einerseits so tief überzeugend, andererseits so variantenreich und gelegentlich ironisch präsentieren wie Eastwood. Ausgerechnet der Verbrecher hat noch seine Ehre, und man nimmt Eastwood diesen Part voll und ganz ab. Ein besonders bemerkenswerter Moment ist, wenn ihn seine Tochter, eine Staatsanwältin, fragt, warum sie seinen Unschuldsbeteuerungen eigentlich glauben solle. Im Brustton der Überzeugung meint Whitney: "Weil ich es Dir schwöre. Ich schwöre es beim Grab Deiner Mutter." Und wir wissen: Das hat er nicht mal so eben dahingebarschelt, sondern das ist ihm verdammt ernst, beinahe heilig. Was bei vielen gnadenlos kitschig wirkte, glauben wir Eastwood sofort. Er macht diesen Schwur zu einem emotionalen, glaubwürdigen Höhepunkt. Daneben ist der Film ein äußerst cleverer, spannender, gelegentlich witziger Thriller, der mit nur wenigen Gewaltszenen auskommt. Eastwoods Luther Whitney macht aus der Not, im Verborgenen zu handeln, eine Tugend. Wie er trickreich und für seine Gegner zumeist unsichtbar diverse gewitzte und höchst effektive Schachzüge platziert, ist ein einziges Kino- bzw. DVD-Vergnügen. In der Souveränität Whitneys, der seinem Gegner Richmond nie persönlich begegnet, zeigt sich auch die Souveränität des Regisseurs Eastwood, der es sich leisten kann, gerissen statt offen brutal zu sein und auf hinterhältige Gemeinheiten statt vordergründige Aktion zu setzen. Er ist hier in der Handlung wie hinter der Kamera ein meisterhafter Strippenzieher und Marionettenspieler. Schließlich fällt eine Inszenierung mit großer Liebe zum Detail auf, bei der auch scheinbar Nebensächliches stets wichtig ist. Schon zu Beginn wird angenehm beiläufig evoziert, dass Whitney geschickte Hände haben muss und bei allem, was er tut, nie aufgeben wird. Als er in eine Villa einbricht, deuten Motive von Wandgemälden schon an, dass ihn eine Gefahr von Sex & Crime erwarten wird. Und die bei Eastwood immer gern gesehenen Anspielungen auf sein fortgesetztes Alter (bei Erscheinen des Filmes war er knapp 67 Jahre alt) passen wieder mal gut zu einem im positiven Sinne konservativen Charakter, bei dem Schwören noch etwas hilft. Daneben machen sie ziemlich viel Spaß. In dem Film gibt es den von Ed Harris gespielten Ermittler Seth Frank, er ist einer der wenigen, die potenziell auf Whitneys Seite stehen. Wie sich die beiden im Gespräch abtasten und Whitney erzählen soll, wie der zu untersuchende Bruch wohl vonstatten gegangen sei, ist ein Kabinettstück für sich: Whitney meint, es könne einer wie er gewesen sein, nur jünger und in besserer Konstitution, und der müsste es dann so und so gemacht haben. Frank weiß genau, dass Whitney von sich selbst spricht und vermutlich der Einbrecher war, und Whitney weiß, dass Frank das weiß. Am Ende grinst Eastwood sein typisches Eastwoodgrinsen und meint, nun müsse er aber gehen, um seinen Herzschrittmacher zu überprüfen. Harris grinst im Stillen und murmelt nur: "Der und 'n Herzschrittmacher..." Jawoll, sowas kann nur Eastwood. Wie überhaupt den ganzen Film. |
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Clint Eastwood inszeniert ?Gran Torino? (Gran Torino) mit sich in der Hauptrolle ? erstmals seit seinem Oscar-preisgekrönten ?Million Dollar Baby? (Million Dollar Baby) ist er wieder auf der Leinwand zu sehen. Er spielt den eigenwilligen und unflexiblen Koreakriegsveteranen Walt Kowalski, der durch seine Migranten-Nachbarn gezwungen wird, seine tief verwurzelten Vorurteile zu überdenken.
lt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen.
Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang ? wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels. Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und seine ältere Schwester Sue (Ahney Her), die darauf bestehen, dass Thao seine Schuld bei Walt abarbeitet. Walt will zunächst nichts mit diesen Leuten zu tun haben, doch schließlich gibt er nach und leitet den Jungen an, im Viertel Reparaturen auszuführen. So entsteht eine seltsame Freundschaft, die beider Leben verändert.





