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Produkt-Bild: Vancouver 2010: Unser Olympiabuch

Vancouver 2010: Unser Olympiabuch von Heinz Florian Oertel, Kristin Otto

Gebundene Ausgabe von Das Neue Berlin
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 17,94

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3360019946, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1
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Eine Kundenrezension:

Tolles Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist echt gelungen. Absolut empfehlenwert. Ein Nachschlagewerk das sich sehen lässt. Und die schwarz-rot-goldene Sicht der Autoren ist auch zusehen:)
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Produkt-Bild: Olympische Winterspiele 2010 Vancouver

Olympische Winterspiele 2010 Vancouver von Sport-Informations-Dienst (SID)

Gebundene Ausgabe von Copress
Preis bei Amazon: EUR 19,90

ISBN: 3767909650, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1
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Produkt-Bild: Turin 2006 - Unser Olympiabuch

Turin 2006 - Unser Olympiabuch

Gebundene Ausgabe von Das Neue Berlin
Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 4,24

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3360012747, Erscheinungsdatum: März 2006, Auflage: 1., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Kristin Otto: präzise mit schwungvoller Feder auf den Punkt gebracht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ein wundervolles buch das auch für den nichtsportlichen leser ein gewinn ist: und zwar wegen des unnahmahmlichen schnörkellosen schreibstils von kristin otto. welch gegensatz unter einem buchdeckel, hier der dampfplauderer florian oertel, die eine belanglose anektode an die andere reiht - dort die präzise journalistin, die aufgrund ihres kompetenten wissen s als ehemalige spitzensportlerin die dinge auf den punkt bringt. sei dem verlag und den lesern zu wünschen, zukünftig mehr - wenn es nach mir geht ausschließlich - die gekonnt schwungvolle feder von kristin otto genießen zu dürfen.
Ohne Alternative
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dies ist das beste Buch zu den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin. Jede Menge Information und Bilder zu allen Wettbewerben. Es könnte das perfekte Olympiabuch sein. Leider stören mich zwei Dinge, die sich wohl aus der Historie von Autoren und Verlag ableiten lassen. Die Ostalgiker konnten es sich nicht verkneifen, das Thema Trainer und Stasispitzel in einer den Stasiopfern wohl kaum gerecht werdenden Weise anzusprechen. Und obwohl der Bayer Michael Greis mit drei Goldmedaillen der überragende deutsche Teilnehmer der Spiele war, mußte es mit seinem Kollegen Sven Fischer doch ein Ostdeutscher auf dem Titel sein. Sven Fischer sei als Mensch und Sportler diese Ehre durchaus gegönnt, doch ein schaler Nachgeschmack bleibt und den hat er nicht verdient. Schade, daß es das bewährte ZDF-Olympiabuch nicht mehr gibt. Es bleibt zu hoffen, daß es zu den nächsten Olympischen Spielen wieder ein politisch neutrales Olympiabuch gibt. Sei es durch einen anderen Verlag oder dadurch, daß die hier Verantwortlichen ihre Scheuklappen ablegen.
Wo bleibt das Olympiabuch von Rudi Cerne?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch ist sicher nicht schlecht. Aber die schärfe der Fotos genügt teilweise überhaupt nicht den Ansprüchen, und die Druckqualität könnte auch besser sein. Schade das es die Olympiabücher von Rudi Cerne nicht mehr gibt... Aber mangels Alternativen bekommt das Buch von mir trotzdem die Empfehlung - wegen dem Layout, der Gestaltung und Originalität des Buches kommen von mir 4 Punkte.
Ein schönes Olympia-Andenken
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich war bislang ebenfalls ein regelmäßiger Leser der Olympiabücher von Rudi Cerne - insofern fiel mir jetzt der Umstieg auf Kristin Ottos und Heinz Florian Oertels Reihe zunächst nicht ganz leicht.
Ich muss aber sagen: Ich bin angenehm überrascht. Das Buch ist reich und qualitativ hochwertig bebildert. Ein erwähnenswertes Detail am Rande sind die nostalgischen Wintersport-Postkarten, mit denen der Band liebevoll gestaltet ist. Die durchweg von Sportjournalisten und -historikern geschriebenen Texte sind sehr fundiert und geben neben dem offiziellen Wettkampfgeschehen viele interessante Einblicke hinter die Kulissen. Und der Statistikteil ist in der Tat eindrucksvoll.
Einen kleinen Punktabzug muss ich allerdings beim Layout machen: Durch die teilweise großflächigen Fotos und die vielen Textspalten wirken die Seiten ein wenig überladen. Auch kommt der Rückblick auf die eindrucksvollen Eröffnungs- bzw. Schlussfeiern für meinen Geschmack ein wenig zu kurz. Schade ist auch, dass (anders als bei Cerne) die Paralympics keinerlei Erwähnung finden.
Dennoch holt man sich mit diesem Buch einen umfassenden und interessanten Rückblick auf die Spiele von Turin ins Haus. Wer nach einem Geschenk für Wintersport- und/oder Olympiabegeisterte sucht, liegt hier absolut richtig. Und auch, wer für sich selbst ein Andenken an diese Winterspiele bewahren möchte, wird mit diesem Buch sehr zufrieden sein. In meinen Augen ist es ein würdiger Ersatz für die Cerne-Reihe.
Beste Aufarbeitung und Zusammenfassung der Winterspiele
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine super Zusammenfassung dieses Buch, aus der Hand eines bewährten Herausgeberteams: Reporterlegende Heinz Florian Oertel steht an der Seite der ehemaligen Spitzensportlerin und heutigen ZDF-Sportjournalistin Kristin Otto. Wie die vielbeachteten und -gelobten Vorgängerbücher (im Verlag erschienen bisher alle Olympiabücher ab 2000) vereint es kompetente Berichterstattung, anspruchsvolle Kommentare und Hintergrundberichte, erstklassiges Bildmaterial und eine ausführliche Statistik. Ein tolles Buch für jeden, der sich die Olympischen Spiele noch einmal in Erinnerung rufen möchte.
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Produkt-Bild: Peking 2008: Unser Olympiabuch

Peking 2008: Unser Olympiabuch von Heinz Fl. Oertel, Kristin Otto

Gebundene Ausgabe von Das Neue Berlin
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 8,64

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3360019385, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1
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2 Kundenrezensionen:

Wenigstens ein gutes Buch zu Peking 2008
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es waren besondere Spiele in Peking. Aber die Auswahl an Büchern zum Nachlesen ist gering. Im örtlichen Buchhandel gab es nur überladene Bilderbücher. Nur bei Amazon habe ich dieses Buch gefunden, mit aussagekräftigen Texten und guten Bildern. Ich habe es für mich gekauft und zweimal verschenkt.
Informativ und ohne Propaganda
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Olympiabuch übt sich nicht in der leider anlässlich der Spiele üblich gewordenen antichinesischen Propaganda, sondern berichtet freundlich und sachlich; u.a. mit Hintergrundberichten wie über die schwierige Geschichte Chinas mit den Olympischen Spielen. Ein ausführlicher Statistikteil mit allen Ergebnissen bis zu Platz 8 sind hier Selbstverständlichkeit. Die Autoren sind alle ausgewiesene Fachkenner; das Ergebnis ist eine schöne Erinnerung an diese Spiele, rundum zu empfehlen!
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Produkt-Bild: Die Kunst der Höchstleistung: Sportpsychologie, Coaching, Selbstmanagement

Die Kunst der Höchstleistung: Sportpsychologie, Coaching, Selbstmanagement von Alois Kogler

Gebundene Ausgabe von Springer, Wien
Preis bei Amazon: EUR 34,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3211291296, Erscheinungsdatum: Juli 2006, Auflage: 1
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3 Kundenrezensionen:

Mit Selbstmanagement zur Bestleistung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Prof. Dr. Alois Kogler arbeitet seit über 20 Jahren mit Sportlern zusammen und genau diese Erfahrung verlieht diesem Buch seinen Ausnahmecharakter. Auch die Größe der Literaturliste bezeugt ein intensives Studium der Materie.
Der Psychologe entwickelte eine Strategie für den Sportler mit der dieser seine Leistung verbessern und konstanter abrufen kann. Diese hat er mit dem Begriff Selbstmanagement für Sportler beschrieben.
Sehr treffend, denn umso mehr Eigenverantwortlichkeit ein Athlet für sich übernimmt, desto mehr Motivation und Interesse entwickelt jener und eine wesentliche Voraussetzung für die persönliche Bestleistung ist erbracht.

Mit unterstreichenden Zitaten, Geschichten sowie sinnvollen Beschreibungen ist dieses Buch Gehirnfutter für Sportler, Trainer, Coaches, Eltern, Sportpsychologen und alle Wissbegierigen!
Ein Muss für jeden Sportpsychologen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein flott geschriebenes Buch, das auch wissenschaftlich hervorragend verankert ist, wer es in die Hand nimmt, legt es nicht so schnell wieder weg. Die kurzen prägnanten Abschnitte verführen auch jeden Eiligen, der es an beliebiger Stelle aufblättert, zum sich Festlesen. Ein Muss für alle Sportpsychologen, aber auch unbedingt zu empfehlen für alle Sportler und Psychologen - letztendlich für jedermann, der Höchstleistungen auf die Spur kommen will - auf amüsante Art und Weise.
Gut geschrieben, hoher Nutzen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist eine Ausnahme. Es gibt ja viele Ratgeber, die sich dem Thema Höchstleistung verschrieben haben und deren banale Rezepte und Tipps den/die LeserIn ratlos zurücklassen. Dieser Autor beschreibt wissenschaftlich fundiert, gut strukturiert und kurzweilig die Grundlagen und Techniken erfolgreichen Selbstmanagements auf verhaltenstherapeutischer Grundlage. Das macht das Buch nicht nur für Sportler, Coaches und Eltern sportlich ambitionierter Kinder interessant, sondern für alle, die an sich und ihrem Erfolg arbeiten wollen.
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Produkt-Bild: DuMont direkt Athen

DuMont direkt Athen von Nikos Varelas

Broschiert von DuMont Reiseverlag, Ostfildern
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 1,11

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3770165063, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 4. Auflage 2009
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2 Kundenrezensionen:

Dumont direkt Athen, klein und handlich
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Dumont direkt Athen ist mit seiner Größe gut mit zu nehmen, hat einen kleinen Stadtplan, der zum Buch passt, aber noch durch einen weiteren Stadtplan ergänzt werden sollte. Viele nette Hinweise auf Sehenswertes, aber nicht genügend Geschichtliches.
Oh wie schön ist ... ATHEN!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ich gerne Kurztrips in europäische Metropolen unternehme, organisiere ich mir über amazon vorab gerne Reiseführer bzw. Städteplaner.

Für meine Reise nach Athen habe ich mich diesmal für "DuMont direkt Athen" entschieden.

Welche ein Glück!
Schon bei der Reiseplanung leistete dieser Reiseführer ganze Arbeit!

Detailiert werden Optionen dargeboten, z. B. um vom Flughafen zum Hotel zu kommen (günstigstes Verkehrsmittel, welche Linien, etc.) Grundsätzliche Tipps & Tricks für ein optimales "Überleben" im Athener Großstadtdschungel helfen, einen stress-und sorgenfreien Trip zu organisieren.

Dank dieses Planers wurde ich auf interessante Dinge aufmerksam, die ich sonst übersehen oder gar nicht beachtet hätte.

Wenn ich solch' eine Reise plane, beschäftigen mich Dinge wie:

* Wie komme ich vom Flughafen zum Hotel, ohne arm zu werden?
* Wo ist mein Hotel? Was ist dort in der Nähe? (Restaurants, Sehenswürdigkeiten, etc.)
* Was MUSS ich sehen?
* Insider Tipps
* Worauf muss ich besonders achten? (Kleidung, Kriminalität, Sprache, etc.)
* Wo finde ich die besten Andenken?

Dieser Reiseführer ist optimal "bestückt". Wichtige Infos, interessante Berichte und Bilder, genaue und korrekte Informationen.

Und dank des exellenten Stadtplans ... never lost in Greece! :-)
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Produkt-Bild: Berlin unterm Hakenkreuz

Berlin unterm Hakenkreuz von Sven Felix Kellerhoff

Broschiert von berlin edition im be.bra verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 6,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3814801474, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 1., Aufl.
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Eine Kundenrezension:

Wichtige Quelle zur Architekturgeschichte Berlins von 1933-1945
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Neben den bereits erschienen Büchern "Berlin 1933-1934" und "Architektur in Berlin 1933-1945" ist das interessante Buch "Berlin unterm Hakenkreuz" eine wertvolle Ergänzung.
Bemerkungswert sind die seltenen, teilweise bislang unveröffentlichen Fotografien und eine Liste der wichtigsten Dienst-Gebäude, welche in der Zeit des Dritten Reiches in der Hauptstadt entstanden.
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Produkt-Bild: Berlin '36: Die unglaubliche Geschichtze einer jüdischen Sportlerin im "Dritten Reich"

Berlin '36: Die unglaubliche Geschichtze einer jüdischen Sportlerin im "Dritten Reich" von Berno Bahro, Jutta Braun

Broschiert von Verlag für Berlin-Brandenburg
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 11,80

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866500378, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 1
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Eine Kundenrezension:

Wirklich unglaublich ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Spannend bis zur letzten Seite machte mich dieses Buch und das Schicksal der Titelfigur tief betroffen. Es schildert eine Seite der NS-Zeit, die in den üblichen Diskussionen gänzlich vernachlässigt wird. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
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Produkt-Bild: Die Rächer: Wie der israelische Geheimdienst die Olympia-Mörder von München jagte

Die Rächer: Wie der israelische Geheimdienst die Olympia-Mörder von München jagte von Aaron J. Klein

Gebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-Anstalt
Preis bei Amazon: EUR 49,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3421042055, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 2
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Aus der Amazon.de-Redaktion


"Wir haben keine Wahl", stellt Aaron J. Klein seinem Buch ein Zitat der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meïr voran, "als gewaltsam gegen terroristische Organisationen vorzugehen, wo immer wir sie erreichen können". Dieses Diktum hatte Meïr nach der Olympiade 1972, während der die israelische Olympiamannschaft von palästinensischen Terroristen gekidnappt worden und zu Tode gekommen war, als Parole ausgegeben und ein geheimes Mossad-Kommando mit der gezielten Tötung sämtlicher Personen beauftragt, die man für die Bluttat für verantwortlich hielt. Diesen geheimen Rache- und Abschreckungsfeldzug, den der Mossad gegen die palästinensischen Terroristen des "Schwarzen September" führte, schildert Klein in seinem Buch ebenso detailliert, wie er zuvor die Ereignisse selbst. Auf die Frage, wie ihm Steven Spielbergs Spielfilm München gefallen habe, der dem selben Thema wie Kleins Film gewidmet ist, hat Aaron Klein in einem Interview geantwortet, es sei gewiss ein guter Film, von den wirklichen Ereignissen aber lediglich "inspiriert". Reine Fiktion beispielsweise sei die These des Films, der Mossad habe die Informationen über die Palästinenser, die man töten wollte, von privaten Organisation gekauft. Kein Geheimdienst würde so vorgehen, und auch der der Mossad hätte dies, schon um der Sicherheit seiner Tötungskommandos willen, niemals getan.
Überhaupt: Kleins ausgesprochen detaillierter und allem Anschein nach äußerst sorgfältig recherchierter Bericht. widerspricht in vielen weiteren wichtigen Details den Schilderungen in George Jonas' Schwarzer September, die Spielberg als Grundlage für sein Drehbuch gedient haben. Und er hat auch keinen einzigen Mossad-Agenten gefunden, dem, wie der Hauptfigur des Films "Avner", irgendwelche Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns gekommen wären. Kurzum: Wer wissen will, wie es wirklich war, der lese dieses Buch! Vieles spricht dafür, dass es der Wahrheit näher kommt als alles, was bisher über die Ereignisse nach dem Attentat von München publiziert worden ist! -- Andreas Vierecke
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5 Kundenrezensionen:

Irreführender Titel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie so oft, wird auch in diesem Fall die deutsche Übersetzung des Titels dem Originaltitel bzw. dem Inhalt des Buches nicht gerecht. Rache der Israelis für das Olympia-Massaker war eine der Motivationen für die Attentate. Prävention zur Verhütung künftiger Anschläge und die Verbreitung von Angst und Schrecken unter den palästinensischen Operateuren waren weitere. Das Kalkül war, dass Terroristen sich mit der eigenen Sicherheit mehr beschäftigen mussten als mit der Planung und Durchführung weiterer Terrorakte. Wenigstens zeitweise ging diese Rechnung auf.

Ausserdem beschreibt Aaron J. Kleins Werk nicht, wie im deutschen Titel suggeriert, die Jagd auf die Olympia-Mörder, da fünf davon bereits während der verheerenden "Befreiungsaktion" zusammen mit den israelischen Geiseln umkamen. Von den restlichen drei Personen starb eine eines natürlichen Todes, die zwei anderen wurden vom Mossad im Jahre 1986 ohne weitere Begründung kurzerhand für tot erklärt, wohl um endlich einen Schluss-Strich unter die Aktionen zu setzen. Eine von diesen beiden gab jedoch noch im Jahr 2000 ausführliche Interviews. Von zwei maßgeblichen Hintermännern wurde einer von den eigenen Leuten umgebracht, der zweite konnte in den Neunzigerjahren ungehindert durch israelisches Gebiet reisen.

In der dazwischen liegenden Zeit machte der israelische Geheimdient Jagd auf Mitglieder und Mitläufer des Schwarzen September, der PLO und der Fatah, die in den seltensten Fällen direkt mit dem Olympia-Massaker in Verbindung standen. Er ging dabei skrupellos - zunächst auf europäischem Territorium - vor und suchte sich zuerst "weiche Ziele" aus, also eher "kleine Fische", die unbewaffnet und ohne Sicherheitsvorkehrungen ein ganz normales Leben führten. Unter der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir wurden derartige Todesurteile recht zügig verhängt.

Mit der spektakulären Aktion mitten in Beirut, bei der drei wirkliche Top-Terroristen aus dem Umfeld Arafats, jedoch ohne direkte Verbindung zu München, in ihren eigenen Häusern erschossen wurden, erreichte der Mythos vom langen Arm des Mossad seinen Höhepunkt. Wenig später wurde in Lillehammer dieser Nimbus angekratzt, da dort aufgrund einer recht tölpelhaften Verwechslung ein völlig Unschuldiger sein Leben lassen musste.

Neben diesen gezielten Tötungen beschreibt der Autor ausführlich den Hergang des Geiseldramas bei den Olympischen Spielen in München. Die damalige Stümperhaftigkeit der bayerischen Behörden und der Polizei wirkt auch heute noch peinlich. Sie war nicht durch mangelnde Erfahrung im Umgang mit Terroristen zu entschuldigen. Es war einfach reine Dummheit, ein voll aufgetanktes Flugzeug zur Flucht bereitzustellen, das nach Polizeiplan nie starten sollte aber während der geplanten Befreiungsaktion aufgrund einer Granate oder Kugel ein Flammenmeer auslösen konnte. Oder man "vergaß" einfach die Anzahl der Terroristen an die Einsatztruppe weiterzugeben, so dass auf acht Terroristen fünf Scharfschützen kamen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Auch der Mossad kommt im Vorfeld der Ereignisse extrem schlecht weg. Er hatte weder Hinweise auf den bevorstehenden Terrorakt noch gewährleistete er zu irgendeinem Zeitpunkt den persönlichen Schutz der israelischen Olympioniken. Das war mit ein Grund, durch die Tötungsaktionen die erlittene Schmach wieder wettzumachen.

Aaron J. Klein ist ein intimer Kenner der israelischen Geheimdienstszene. Er stützt sich bei seiner Beschreibung auf Informationen sowohl aus hochstehenden israelischen als auch palästinensischen Kreisen. Klein beschreibt die Ereignisse objektiv und nennt dabei Mord Mord, egal von welcher Seite er begangen wurde. Was dieses Werk nicht bietet, und das lag wohl auch nicht in der Absicht des Autors, ist eine umfangreiche Analyse über die langfristigen politischen Auswirkungen der Mossad-Aktionen. Dieses Thema wäre ein weiteres Buch wert.

Ein Appell an den Verlag: Bitte schätzen Sie die deutschen Leser nicht immer dümmer als die Angelsachsen ein. Das Original dieses Buches heißt "Striking Back. The 1972 Munich Olympics Massacre and Israel's Deadly Response". Genau das - nicht mehr und nicht weniger - wurde in diesem spannenden Buch beschrieben.
Irreführender Titel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie so oft, wird auch in diesem Fall die deutsche Übersetzung des Titels dem Originaltitel bzw. dem Inhalt des Buches nicht gerecht. Rache der Israelis für das Olympia-Massaker war eine der Motivationen für die Attentate. Prävention zur Verhütung künftiger Anschläge und die Verbreitung von Angst und Schrecken unter den palästinensischen Operateuren waren weitere. Das Kalkül war, dass Terroristen sich mit der eigenen Sicherheit mehr beschäftigen mussten als mit der Planung und Durchführung weiterer Terrorakte. Wenigstens zeitweise ging diese Rechnung auf.

Ausserdem beschreibt Aaron J. Kleins Werk nicht, wie im deutschen Titel suggeriert, die Jagd auf die Olympia-Mörder, da fünf davon bereits während der verheerenden "Befreiungsaktion" zusammen mit den israelischen Geiseln umkamen. Von den restlichen drei Personen starb eine eines natürlichen Todes, die zwei anderen wurden vom Mossad im Jahre 1986 ohne weitere Begründung kurzerhand für tot erklärt, wohl um endlich einen Schluss-Strich unter die Aktionen zu setzen. Eine von diesen beiden gab jedoch noch im Jahr 2000 ausführliche Interviews. Von zwei maßgeblichen Hintermännern wurde einer von den eigenen Leuten umgebracht, der zweite konnte in den Neunzigerjahren ungehindert durch israelisches Gebiet reisen.

In der dazwischen liegenden Zeit machte der israelische Geheimdient Jagd auf Mitglieder und Mitläufer des Schwarzen September, der PLO und der Fatah, die in den seltensten Fällen direkt mit dem Olympia-Massaker in Verbindung standen. Er ging dabei skrupellos - zunächst auf europäischem Territorium - vor und suchte sich zuerst "weiche Ziele" aus, also eher "kleine Fische", die unbewaffnet und ohne Sicherheitsvorkehrungen ein ganz normales Leben führten. Unter der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir wurden derartige Todesurteile recht zügig verhängt.

Mit der spektakulären Aktion mitten in Beirut, bei der drei wirkliche Top-Terroristen aus dem Umfeld Arafats, jedoch ohne direkte Verbindung zu München, in ihren eigenen Häusern erschossen wurden, erreichte der Mythos vom langen Arm des Mossad seinen Höhepunkt. Wenig später wurde in Lillehammer dieser Nimbus angekratzt, da dort aufgrund einer recht tölpelhaften Verwechslung ein völlig Unschuldiger sein Leben lassen musste.

Neben diesen gezielten Tötungen beschreibt der Autor ausführlich den Hergang des Geiseldramas bei den Olympischen Spielen in München. Die damalige Stümperhaftigkeit der bayerischen Behörden und der Polizei wirkt auch heute noch peinlich. Sie war nicht durch mangelnde Erfahrung im Umgang mit Terroristen zu entschuldigen. Es war einfach reine Dummheit, ein voll aufgetanktes Flugzeug zur Flucht bereitzustellen, das nach Polizeiplan nie starten sollte aber während der geplanten Befreiungsaktion aufgrund einer Granate oder Kugel ein Flammenmeer auslösen konnte. Oder man "vergaß" einfach die Anzahl der Terroristen an die Einsatztruppe weiterzugeben, so dass auf acht Terroristen fünf Scharfschützen kamen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Auch der Mossad kommt im Vorfeld der Ereignisse extrem schlecht weg. Er hatte weder Hinweise auf den bevorstehenden Terrorakt noch gewährleistete er zu irgendeinem Zeitpunkt den persönlichen Schutz der israelischen Olympioniken. Das war mit ein Grund, durch die Tötungsaktionen die erlittene Schmach wieder wettzumachen.

Aaron J. Klein ist ein intimer Kenner der israelischen Geheimdienstszene. Er stützt sich bei seiner Beschreibung auf Informationen sowohl aus hochstehenden israelischen als auch palästinensischen Kreisen. Klein beschreibt die Ereignisse objektiv und nennt dabei Mord Mord, egal von welcher Seite er begangen wurde. Was dieses Werk nicht bietet, und das lag wohl auch nicht in der Absicht des Autors, ist eine umfangreiche Analyse über die langfristigen politischen Auswirkungen der Mossad-Aktionen. Dieses Thema wäre ein weiteres Buch wert.

Ein Appell an den Verlag: Bitte schätzen Sie die deutschen Leser nicht immer dümmer als die Angelsachsen ein. Das Original dieses Buches heißt "Striking Back. The 1972 Munich Olympics Massacre and Israel's Deadly Response". Genau das - nicht mehr und nicht weniger - wurde in diesem spannenden Buch beschrieben.
Leider entäuschend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Das Buch von Aaron J. Klein ist eine spannende Erzählung über die Ereignisse von München und den "Nachwirkungen" durch den Mossad. Leider ist es doch sehr israelisch eingefärbt, und so lässt er auch kaum eine Gelegenheit aus die Deutschen Reaktionen während und nach den Spielen von München in einem sehr schlechten Licht darzustellen. Ja sogar von einer Verschwörung mit der Fatah und der PLO ist ,im Zusammenhang mit dem Austausch der LH Geiseln gegen die 3 verhafteten Terroristen, die Rede! Wir alle wissen, dass viele Fehler gemacht worden sind bei dem Befreiungsversuch durch die Polizei in München. Aber man sollte doch auch im Auge behalten, wenn man sich schon als "Historiker" sieht, dass auch wir damals vor ein nie da gewesene Situation gestellt worden waren aus deren Fehlern die GSG9 und die geglückte Befreiung der RAF Geiseln hervorgegangen sind. Er legt die Fakten der Mossadmorde gut und spannend da, aber am Ende bleibt es nur der Kampf "Gut gegen Böse" Die "guten" Israelis gegen den Rest der "bösen" Welt.
Mörder morden Mörder
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei der Olympiade 1972 nahmen Palästinenser der Terrororganisation Schwarze September in München israelische Sportler als Geiseln, um die Freilassung von Gesinnungsgenossen aus Gefängnissen zu erpressen. Im Rahmen einer stümperhaften Polizeiaktion wurden viele Täter und Opfer getötet. Die amtierende Premierministerin Israels, Golda Meir, ordnete noch im selben Jahr an, der Geheimdienst Mossad ihres Staates solle alle Täter, und Hintermänner, die entkommen waren, ermorden.
Die Rächer ist der Titel des Buches von Aaron J. Klein, in dem der Rachefeldzug der Israelis erst jetzt, fast 25 Jahre später, geschildert wird. Der Autor ist Israeli, Objektivität kann man nicht erwarten. Das Buch vermeidet den Bezug zur aktuell wichtigsten Frage: Darf ein Staat mutmaßliche Mörder und deren vermeintliche Hintermänner ohne Gerichtsverfahren durch seinen Geheimdienst töten lassen? In demokratischen Staaten ist das nicht wirklich zur Debatte. Jede Demokratie kennzeichnet sich durch Rechtsstaatlichkeit als oberstes Prinzip aus. Wird das verletzt, spricht man nicht mehr von einer Demokratie. Klein erwähnt nur am Rand, die Morde des Mossad seien rechtsstaatlich gewesen.
Er stellt seiner Darstellung dagegen ein Zitat von Meir voran. Sie begründete den ungesetzlichen Auftrag damit, Israel müsse gegen Terroristen gewaltsam vorgehen, auch für den Frieden. Golda Meir hat dieses Ziel erwartungsgemäß verfehlt. Der dem Mossad erteilte Auftrag, überall auf der Welt Verdächtige zu ermorden, hat nicht zu Frieden geführt sondern Terroristen Zulauf gebracht. Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten, beschreibt einen Kreislauf, keinen Zustand. Demokratische Staaten wollen mit ihren rechtsstaatlichen Prinzipen diesen verhängnisvollen Kreislauf durchbrechen. Handeln sie zuwider ihren eigenen Werturteilen, treiben sie den Kreislauf noch zusätzlich an. Aktuell wird das wieder einmal bewiesen durch die USA und ihren Kampf gegen den internationalen Terrorismus der Al Quaida. Durch die Invasion in den Irak, Geheimgefängnisse, Folter und verdeckte Operationen der CIA auch in europäischen Staaten hat der Terrorismus großen Zulauf bekommen.
Kleins Buch schildert gut lesbar, mitunter sogar spannend, aber nicht blutrünstig, wie Mossad-Agenten zu staatlich beauftragten Mördern wurden. Es wird nicht verschwiegen, dass dabei auch Unschuldige umgebracht wurden. Die Darstellung ist empfehlenswert, obwohl dem Leser Genugtuung über die gegen die internationalen Menschenrechte verstoßenden Geheimdienstmorde vermittelt wird. Keiner der israelischen Staatsmörder ist jemals für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen worden. Sie haben erreicht, dass auch keiner der palästinensischen Täter sich jemals vor einem Gericht verantworten musste. Die politische Welt hielt still und schweigt bis heute, obwohl man die Namen der Täter und der ungesetzlichen Rächer kennt.
Der Verdienst des Buches liegt vor allem darin, die Vorgänge offenbart zu haben, die jetzt in den Staaten, auf deren Boden die Morde verübt wurden, zu Strafverfolgungsmaßnahmen führen müssten, auch gegen die Rächer. Mord verjährt nicht. Von den ausführenden Tätern in München lebt niemand mehr, nur wenige Palästinenser, denen eine planerische Mitverantwortung angelastet wird, sind noch irgendwo auf freiem Fuß. Wenn die Mörder des Mossad sie nicht ausfindig machten, wird es den ordentlichen Strafverfolgungsbehörden wohl auch nicht mehr gelingen.
Hervorragend recherchierte Hintergründe zum Attentat von München!,
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch entwickelt sich um die beiden Hauptteile "Rolle des bayerischen Staates bzw. der BRD" während des Münchener Attentates und die sich daraus ergebende "Strategie des israelischen Staates in der darauf folgenden Zeit". Ich habe bislang nichts Vergleichbares zu diesem Thema gelesen und bin auch von der deutschen Presse bislang nicht ausreichend darüber informiert worden. Schockiert bin ich über das komplette Versagen der bayerischen Polizei bzw. einer Strategie, die mit dem Ministerpräsidenten Strauß / Polizeipräsident Schreiber als Top-Entscheider ein jämmerliches Bild abgegeben hat. Aufgrund der föderalen Strukturen liegt ja die Entscheidungsgewalt nicht beim Bund, sondern beim jeweiligen Bundesland bzw. der Stadt. Man muss sich das vorstellen: da liegen schlecht ausgeildete Scharfschützen auf den Dächern, die gerade mal 5 Schießübungen hinter sich haben - bei ihrem Schützenverein. Das Massaker in Fürstenfeldbruck war mehr als ein Totalausfall - er wurde verantwortungslos gehandhabt. Trotzdem kann man unserem Staat keinen Vorwurf machen, niemand war auf eine solche Situation vorbereitet. Danach wurde dann ja die Sondereinheit GSG 9 aus der Taufe gehoben. Und zur Ehrenrettung muss man sagen: einige der Politiker haben sich damals als Geiseln angeboten und wollten die israelischen Sportler so frei bekommen.

München markiert in der israelischen Strategie ein komplette Zäsur. War man vorher bereit, nachzugeben oder nicht mit Gleichem zu antworten, so wurde danach die Regel "Auge um Auge, Zahn um Zahn" umgesetzt - unter der Leitung von Golda Meir als Ministerpräsidentin. Diese Strategie wird in dem Buch hervorragend beschrieben, sie ist eingebettet in die historischen Zusammenhänge und umreißt die Maßnahmen der Israelis schonungslos - auch das Versagen bestimmter Operationen. Kurz gesagt sollte sich kein Antreiber der Attentäter mehr sicher fühlen, diese Hintermänner und Einpeitscher werden gnadenlos verfolgt, wobei weniger das Moment der Rache als vielmehr das der Prävention ausschlaggebend ist. Wir können diese Maßnahmen bis zum heutigen Tag verfolgen. Sie scheinen - der Theorie diese Buches folgend - erfolgreich zu sein und haben die Attentate insgesamt eingedämmt. Dabei wird auch die doppelbödige Haltung von J. Arafat beschrieben, der mehr als einmal möglichen Anschlägen knapp entging.

Ich empfehle das Buch jedem, der Einblicke in eine bayerische Polizeioperation erhalten möchte - in ein Leerstück aus Beamtenwillkür und Arroganz! Die Akten wurden übrigens 20 Jahre unter Verschluss gehalten, um das Bild der bayerischen Polizei zu vertuschen. Erst 1996 konnten Angehörige der Opfer Einblick bekommen, wir als Staat haben dann Enschädigungszahlungen vereinbart, die von einem der Kläger immer noch nicht angenommen wurden. Mit diesem Buch erschließt sich für mich die nach den 70ern erfolgte Strategie der bayerischen inneren Sicherheit ganz anders und auch die Ziele unseres Innenministers erhalten eine besondere Brisanz. Diese Themen liefen bislang an mir vorbei, jetzt werde ich mich mehr darum kümmern!
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Produkt-Bild: Die Olympischen Spiele der Antike

Die Olympischen Spiele der Antike von Judith Swaddling, Ursula Blank-Sangmeister

Taschenbuch von Reclam, Ditzingen
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 3,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 315018293X, Erscheinungsdatum: April 2004, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Olympischen Spiele der Antike

2 Kundenrezensionen:

So war die Olympiade und was haben wir daraus gemacht?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alle vier Jahre findet die Olympiade statt. Wen die Hintergründe und lange Geschichte dieser Spiele interessiert, wird mit diesem Werk hinreichend informiert. Die Informationen im Buch stützen sich unter anderem auf Aussagen des griechischen Geografen Pausanias aus dem 2. Jahrhunder n. Chr.
Die Anlagen damals und Regeln, Training, das Programm der Durchführung, werden teilweise mit Fotos und Zeichnungen erläutert. Wie war die Preisverleihung und die Gestaltung der gesamten Veranstaltung. Es erzeugt Spannung beim Lesen. Das Buch kann durch das kleine Format unterwegs bequem gelesen werden. Es kann eine geistige Vorbereitung oder eine Nachbetrachtung der Olympiade sein. Ich würde es jedem qualifiziertem Teilnehmer einer Olympiade ins Handgepäck mitgeben.
Themen wie Politik, Skandale und Doping von damals werden nicht ausgespart. So lassen sich Parallelen zu den heutigen Veranstaltungen ziehen. Es ist somit wie ein Lexikon für uns.
Am Schluss werden die Ideen von Coubertin und Ereignisse die zur Wiederbelebung der Olympischen Spiele der Neuzeit führten beschrieben. So erhält der Leser ein umfängliches oder abgerundetes Bild zum Thema. Alle Merkmale der modernen Olympiade mit negativen Erscheinungen der Vermarktung oder massiven Präsentationen mit geschönten Übertragungen gab es zum Teil auch in der Vergangenheit. Alles für Zeus. Es waren religiöse Spiele. Es ging, wie auch heute um sehr viel Geld. Der Gewinner hatte ausgesorgt. Der Verlierer galt als Nichts. Wer alle Spiele als Teilnehmer, neben der Olympiade gewinnen konnte, wurde als periodonikes bezeichnet. Die Waffen wurden für die Dauer der Olympiade und für die An- und Abreise, im Kriegsfall, niedergelegt. Darüber nachzudenken lohnt. Die Menschheit hat ja immer Gelegenheit dazu. Eine gute Anregung. Aber der beste Sport ist der eigene. Ich vergebe alle Sterne. Das Buch war für mich eine Entdeckung die sich gelohnt hat.
Martin Ludwig, Gessertshausen
Sehr informativ und ein wenig amüsant
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Grieche wollte ich mich mal ein bisschen tiefer in die Welt meiner Vorfahren eintreten. Dabei war der Einstieg mit diesem kleinen Buch ein echter Glücksgriff. Frau Swaddling hat nicht nur in einer klaren Struktur die Entstehung und Evolution der Olympischen Spiele beschrieben, sondern auch das tägliche Leben der Leute in und um den Spielen abgebildet.

Dabei kommen hier und da komische Geschichten verschiedener Personen, über Korruption (da hat sich seitdem nicht viel verändert :) ) und Kuriositäten.

Der Wanderhistoriker Pausanias wird durchgehend zitiert und man bekommt fast das Gefühl, die Anlagen der antiken Stätte durchschritten zu haben, ja fast an den Spielen teilgenommen zu haben (wenn Mann ein Mann ist).
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