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Produkt-Bild: Der Brockhaus Sport: Sportarten und Regeln, Wettkämpfe und Athleten, Training und Fitness. 3500 Stichwörter

Der Brockhaus Sport: Sportarten und Regeln, Wettkämpfe und Athleten, Training und Fitness. 3500 Stichwörter

Gebundene Ausgabe von Brockhaus in der Wissenmedia
Preis bei Amazon: EUR 34,95, Angebote ab EUR 23,00

ISBN: 3765329762, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 6., völlig neu bearb. A.
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Produkt-Bild: Die sieben Weltwunder. marixwissen

Die sieben Weltwunder. marixwissen von Johannes Thiele

Gebundene Ausgabe von Marixverlag
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 0,60

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3865399061, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 3
Zoom ± Produkt-Bild: Die sieben Weltwunder. marixwissen

3 Kundenrezensionen:

Prima für Einsteiger
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch liefert einen guten Überblick über die Weltwunder und ihre Zeit der Antike. Die einzelnen Kapitel sind so aufgebaut, dass stets von den historischen Gegebenheiten der Entstehungszeit ausgehend das Aussehen und die Rekonstruktion des Werkes und schließlich die Umstände seiner Zerstörung beschrieben werden.
Der Autor schreibt in recht verständlicher Sprache, wodurch das Buch durchaus bereits für Schüler geeignet ist, die für dieses Thema genauere Informationen suchen. Am Besten gelungen und vom Inhalt her betrachtet am fundiertesten sind die Kapitel über Babylon und den Koloss von Rhodos. Einige Abbildungen, Zeichnungen oder Fotos untermalen die Ausführungen des Autors bestens.

Fazit: Der schmale Band ist in der Lage, Interesse an mehr Information zu wecken. Besonders hervorzuheben ist der günstige Preis, der dieses Einsteigerbuch sehr ins Rampenlicht rückt.
Eventuell als Einstieg geeignet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch liefert zumindest einen Überblick über die Weltwunder und ihre Zeit der Antike. Unglücklicherweise müssen nochmals die sprachlichen und stilistischen Mängel hervorgehoben werden: Neben oft unsachlichen pathetischen Würdigungen findet sich auch ein vollkommen unangebrachter Vergleich mit anatomischen Charakteristika einer sehr bekannten Schauspielerin unserer Zeit. Wiederholt treten fachliche Mängel auf. Beispielsweise wird auf der gleichen Buchseite die Quadriga auf dem Mausoleum von Halikarnassos einmal Bryaxis und einmal Pytheos zugeschrieben.
Doch der schmale und dabei preislich günstige Band ist eventuell in der Lage, Interesse an umfassenderer Information zu wecken.
Enttäuschend
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Thieles Buch über die sieben Weltwunder handelt die kanonischen Wunder in einzelnen Kapiteln ab. Diese sind so aufgebaut, dass immer zunächst die historischen Umstände der Entstehungszeit, dann das Aussehen und die Rekonstruktion des Werkes, schließlich die Umstände seiner Zerstörung geschildert werden.
Als ich den Band gekauft hatte, hoffte ich auf eine kompetente Betrachtung zur jeweiligen Entstehungszeit und auf eine Präsentation und Besprechung der - durchaus vorhandenen - Reste der Weltwunder. Ich wurde enttäuscht: Bis auf die Pyramiden findet sich nicht ein einziges Photo der Überreste wie z.B. des Frieses des Maussoleions von Halikarnass. Sehr bemerkbar macht sich auch das Fehlen einer Karte mit Angaben zur Lage aller Weltwunder.
Dazu kommen fachliche Mängel. Mit sich selbst uneins scheint Thiele beispielsweise, wann denn nun der chryselephantine Zeus von Olympia aufgestellt wurde, ob im Jahre "433" oder "nach der Fertigstellung des Tempelinneren 430 v. Chr.". In der Tat ist das Datum kaum aufs Jahr genau festzulegen, allerdings sollte man in diesem Fall auch kein Wissen vortäuschen, wo keins vorhanden ist und auch keins vorhanden sein kann - zumindest aber sollte man sich nicht selber im Text widersprechen.
Auch sprachlich kann der Band nicht überzeugen, so erweckt der ständige Gebrauch einfacher, kurzer Sätze den Eindruck, der Text sei für schlichte Gemüter geschrieben. Dazu kommen orthographische Ausrutscher wie "das (!) Fries". Schließlich wird nicht einmal eine Bibliographie der Primärquellen geliefert.
Nie gibt Thiele im einzelnen die wissenschaftliche Literatur an, in den seltensten Fällen die antiken Quellen, die er zitiert. Wenn man schon ein Buch ausschließlich aus anderen Büchern zusammenschreibt, dann sollte man doch wenigstens angeben, wo man abgeschrieben hat, damit der Leser die Informationen anhand der Sekundärliteratur überprüfen kann. Das aber ist hier nicht möglich.
Fazit: Ein Buch, das an keiner Stelle über das Bekannte hinausgeht und wegen der vielen Fehler nicht einmal recht als Einstieg taugt. Es kann keinesfalls das gleichnamige Buch von Werner Ekschmitt (Zabern 1996) ersetzen oder auch nur ergänzen. Warum also noch zwei Sterne vergeben? Weil die schlechteste Bewertung immer noch Leuten wie Däniken vorbehalten ist, und vor abstrusen Theorien hütet sich Thiele zum Glück. Die Kapitel zu Babylon (neben den Hängenden Gärten werden hier immerhin noch die Mauern von Babylon als weiteres Weltwunder außer den kanonischen sieben erwähnt) und zum Koloss von Rhodos sind auch etwas besser als das restliche Buch. Und noch etwas Gutes: Der Preis von nur 5 Euro ist erfreulich niedrig.
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Produkt-Bild: Die Rächer: Wie der israelische Geheimdienst die Olympia-Mörder von München jagte

Die Rächer: Wie der israelische Geheimdienst die Olympia-Mörder von München jagte von Aaron E. Klein

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Angebote ab EUR 1,12

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442129788, Erscheinungsdatum: Juli 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Die Rächer: Wie der israelische Geheimdienst die Olympia-Mörder von München jagte

Aus der Amazon.de-Redaktion


"Wir haben keine Wahl", stellt Aaron J. Klein seinem Buch ein Zitat der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meïr voran, "als gewaltsam gegen terroristische Organisationen vorzugehen, wo immer wir sie erreichen können". Dieses Diktum hatte Meïr nach der Olympiade 1972, während der die israelische Olympiamannschaft von palästinensischen Terroristen gekidnappt worden und zu Tode gekommen war, als Parole ausgegeben und ein geheimes Mossad-Kommando mit der gezielten Tötung sämtlicher Personen beauftragt, die man für die Bluttat für verantwortlich hielt. Diesen geheimen Rache- und Abschreckungsfeldzug, den der Mossad gegen die palästinensischen Terroristen des "Schwarzen September" führte, schildert Klein in seinem Buch ebenso detailliert, wie er zuvor die Ereignisse selbst. Auf die Frage, wie ihm Steven Spielbergs Spielfilm München gefallen habe, der dem selben Thema wie Kleins Film gewidmet ist, hat Aaron Klein in einem Interview geantwortet, es sei gewiss ein guter Film, von den wirklichen Ereignissen aber lediglich "inspiriert". Reine Fiktion beispielsweise sei die These des Films, der Mossad habe die Informationen über die Palästinenser, die man töten wollte, von privaten Organisation gekauft. Kein Geheimdienst würde so vorgehen, und auch der der Mossad hätte dies, schon um der Sicherheit seiner Tötungskommandos willen, niemals getan.
Überhaupt: Kleins ausgesprochen detaillierter und allem Anschein nach äußerst sorgfältig recherchierter Bericht. widerspricht in vielen weiteren wichtigen Details den Schilderungen in George Jonas' Schwarzer September, die Spielberg als Grundlage für sein Drehbuch gedient haben. Und er hat auch keinen einzigen Mossad-Agenten gefunden, dem, wie der Hauptfigur des Films "Avner", irgendwelche Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns gekommen wären. Kurzum: Wer wissen will, wie es wirklich war, der lese dieses Buch! Vieles spricht dafür, dass es der Wahrheit näher kommt als alles, was bisher über die Ereignisse nach dem Attentat von München publiziert worden ist! -- Andreas Vierecke
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5 Kundenrezensionen:

Irreführender Titel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie so oft, wird auch in diesem Fall die deutsche Übersetzung des Titels dem Originaltitel bzw. dem Inhalt des Buches nicht gerecht. Rache der Israelis für das Olympia-Massaker war eine der Motivationen für die Attentate. Prävention zur Verhütung künftiger Anschläge und die Verbreitung von Angst und Schrecken unter den palästinensischen Operateuren waren weitere. Das Kalkül war, dass Terroristen sich mit der eigenen Sicherheit mehr beschäftigen mussten als mit der Planung und Durchführung weiterer Terrorakte. Wenigstens zeitweise ging diese Rechnung auf.

Ausserdem beschreibt Aaron J. Kleins Werk nicht, wie im deutschen Titel suggeriert, die Jagd auf die Olympia-Mörder, da fünf davon bereits während der verheerenden "Befreiungsaktion" zusammen mit den israelischen Geiseln umkamen. Von den restlichen drei Personen starb eine eines natürlichen Todes, die zwei anderen wurden vom Mossad im Jahre 1986 ohne weitere Begründung kurzerhand für tot erklärt, wohl um endlich einen Schluss-Strich unter die Aktionen zu setzen. Eine von diesen beiden gab jedoch noch im Jahr 2000 ausführliche Interviews. Von zwei maßgeblichen Hintermännern wurde einer von den eigenen Leuten umgebracht, der zweite konnte in den Neunzigerjahren ungehindert durch israelisches Gebiet reisen.

In der dazwischen liegenden Zeit machte der israelische Geheimdient Jagd auf Mitglieder und Mitläufer des Schwarzen September, der PLO und der Fatah, die in den seltensten Fällen direkt mit dem Olympia-Massaker in Verbindung standen. Er ging dabei skrupellos - zunächst auf europäischem Territorium - vor und suchte sich zuerst "weiche Ziele" aus, also eher "kleine Fische", die unbewaffnet und ohne Sicherheitsvorkehrungen ein ganz normales Leben führten. Unter der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir wurden derartige Todesurteile recht zügig verhängt.

Mit der spektakulären Aktion mitten in Beirut, bei der drei wirkliche Top-Terroristen aus dem Umfeld Arafats, jedoch ohne direkte Verbindung zu München, in ihren eigenen Häusern erschossen wurden, erreichte der Mythos vom langen Arm des Mossad seinen Höhepunkt. Wenig später wurde in Lillehammer dieser Nimbus angekratzt, da dort aufgrund einer recht tölpelhaften Verwechslung ein völlig Unschuldiger sein Leben lassen musste.

Neben diesen gezielten Tötungen beschreibt der Autor ausführlich den Hergang des Geiseldramas bei den Olympischen Spielen in München. Die damalige Stümperhaftigkeit der bayerischen Behörden und der Polizei wirkt auch heute noch peinlich. Sie war nicht durch mangelnde Erfahrung im Umgang mit Terroristen zu entschuldigen. Es war einfach reine Dummheit, ein voll aufgetanktes Flugzeug zur Flucht bereitzustellen, das nach Polizeiplan nie starten sollte aber während der geplanten Befreiungsaktion aufgrund einer Granate oder Kugel ein Flammenmeer auslösen konnte. Oder man "vergaß" einfach die Anzahl der Terroristen an die Einsatztruppe weiterzugeben, so dass auf acht Terroristen fünf Scharfschützen kamen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Auch der Mossad kommt im Vorfeld der Ereignisse extrem schlecht weg. Er hatte weder Hinweise auf den bevorstehenden Terrorakt noch gewährleistete er zu irgendeinem Zeitpunkt den persönlichen Schutz der israelischen Olympioniken. Das war mit ein Grund, durch die Tötungsaktionen die erlittene Schmach wieder wettzumachen.

Aaron J. Klein ist ein intimer Kenner der israelischen Geheimdienstszene. Er stützt sich bei seiner Beschreibung auf Informationen sowohl aus hochstehenden israelischen als auch palästinensischen Kreisen. Klein beschreibt die Ereignisse objektiv und nennt dabei Mord Mord, egal von welcher Seite er begangen wurde. Was dieses Werk nicht bietet, und das lag wohl auch nicht in der Absicht des Autors, ist eine umfangreiche Analyse über die langfristigen politischen Auswirkungen der Mossad-Aktionen. Dieses Thema wäre ein weiteres Buch wert.

Ein Appell an den Verlag: Bitte schätzen Sie die deutschen Leser nicht immer dümmer als die Angelsachsen ein. Das Original dieses Buches heißt "Striking Back. The 1972 Munich Olympics Massacre and Israel's Deadly Response". Genau das - nicht mehr und nicht weniger - wurde in diesem spannenden Buch beschrieben.
Irreführender Titel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie so oft, wird auch in diesem Fall die deutsche Übersetzung des Titels dem Originaltitel bzw. dem Inhalt des Buches nicht gerecht. Rache der Israelis für das Olympia-Massaker war eine der Motivationen für die Attentate. Prävention zur Verhütung künftiger Anschläge und die Verbreitung von Angst und Schrecken unter den palästinensischen Operateuren waren weitere. Das Kalkül war, dass Terroristen sich mit der eigenen Sicherheit mehr beschäftigen mussten als mit der Planung und Durchführung weiterer Terrorakte. Wenigstens zeitweise ging diese Rechnung auf.

Ausserdem beschreibt Aaron J. Kleins Werk nicht, wie im deutschen Titel suggeriert, die Jagd auf die Olympia-Mörder, da fünf davon bereits während der verheerenden "Befreiungsaktion" zusammen mit den israelischen Geiseln umkamen. Von den restlichen drei Personen starb eine eines natürlichen Todes, die zwei anderen wurden vom Mossad im Jahre 1986 ohne weitere Begründung kurzerhand für tot erklärt, wohl um endlich einen Schluss-Strich unter die Aktionen zu setzen. Eine von diesen beiden gab jedoch noch im Jahr 2000 ausführliche Interviews. Von zwei maßgeblichen Hintermännern wurde einer von den eigenen Leuten umgebracht, der zweite konnte in den Neunzigerjahren ungehindert durch israelisches Gebiet reisen.

In der dazwischen liegenden Zeit machte der israelische Geheimdient Jagd auf Mitglieder und Mitläufer des Schwarzen September, der PLO und der Fatah, die in den seltensten Fällen direkt mit dem Olympia-Massaker in Verbindung standen. Er ging dabei skrupellos - zunächst auf europäischem Territorium - vor und suchte sich zuerst "weiche Ziele" aus, also eher "kleine Fische", die unbewaffnet und ohne Sicherheitsvorkehrungen ein ganz normales Leben führten. Unter der damaligen israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir wurden derartige Todesurteile recht zügig verhängt.

Mit der spektakulären Aktion mitten in Beirut, bei der drei wirkliche Top-Terroristen aus dem Umfeld Arafats, jedoch ohne direkte Verbindung zu München, in ihren eigenen Häusern erschossen wurden, erreichte der Mythos vom langen Arm des Mossad seinen Höhepunkt. Wenig später wurde in Lillehammer dieser Nimbus angekratzt, da dort aufgrund einer recht tölpelhaften Verwechslung ein völlig Unschuldiger sein Leben lassen musste.

Neben diesen gezielten Tötungen beschreibt der Autor ausführlich den Hergang des Geiseldramas bei den Olympischen Spielen in München. Die damalige Stümperhaftigkeit der bayerischen Behörden und der Polizei wirkt auch heute noch peinlich. Sie war nicht durch mangelnde Erfahrung im Umgang mit Terroristen zu entschuldigen. Es war einfach reine Dummheit, ein voll aufgetanktes Flugzeug zur Flucht bereitzustellen, das nach Polizeiplan nie starten sollte aber während der geplanten Befreiungsaktion aufgrund einer Granate oder Kugel ein Flammenmeer auslösen konnte. Oder man "vergaß" einfach die Anzahl der Terroristen an die Einsatztruppe weiterzugeben, so dass auf acht Terroristen fünf Scharfschützen kamen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Auch der Mossad kommt im Vorfeld der Ereignisse extrem schlecht weg. Er hatte weder Hinweise auf den bevorstehenden Terrorakt noch gewährleistete er zu irgendeinem Zeitpunkt den persönlichen Schutz der israelischen Olympioniken. Das war mit ein Grund, durch die Tötungsaktionen die erlittene Schmach wieder wettzumachen.

Aaron J. Klein ist ein intimer Kenner der israelischen Geheimdienstszene. Er stützt sich bei seiner Beschreibung auf Informationen sowohl aus hochstehenden israelischen als auch palästinensischen Kreisen. Klein beschreibt die Ereignisse objektiv und nennt dabei Mord Mord, egal von welcher Seite er begangen wurde. Was dieses Werk nicht bietet, und das lag wohl auch nicht in der Absicht des Autors, ist eine umfangreiche Analyse über die langfristigen politischen Auswirkungen der Mossad-Aktionen. Dieses Thema wäre ein weiteres Buch wert.

Ein Appell an den Verlag: Bitte schätzen Sie die deutschen Leser nicht immer dümmer als die Angelsachsen ein. Das Original dieses Buches heißt "Striking Back. The 1972 Munich Olympics Massacre and Israel's Deadly Response". Genau das - nicht mehr und nicht weniger - wurde in diesem spannenden Buch beschrieben.
Leider entäuschend
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Das Buch von Aaron J. Klein ist eine spannende Erzählung über die Ereignisse von München und den "Nachwirkungen" durch den Mossad. Leider ist es doch sehr israelisch eingefärbt, und so lässt er auch kaum eine Gelegenheit aus die Deutschen Reaktionen während und nach den Spielen von München in einem sehr schlechten Licht darzustellen. Ja sogar von einer Verschwörung mit der Fatah und der PLO ist ,im Zusammenhang mit dem Austausch der LH Geiseln gegen die 3 verhafteten Terroristen, die Rede! Wir alle wissen, dass viele Fehler gemacht worden sind bei dem Befreiungsversuch durch die Polizei in München. Aber man sollte doch auch im Auge behalten, wenn man sich schon als "Historiker" sieht, dass auch wir damals vor ein nie da gewesene Situation gestellt worden waren aus deren Fehlern die GSG9 und die geglückte Befreiung der RAF Geiseln hervorgegangen sind. Er legt die Fakten der Mossadmorde gut und spannend da, aber am Ende bleibt es nur der Kampf "Gut gegen Böse" Die "guten" Israelis gegen den Rest der "bösen" Welt.
Mörder morden Mörder
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bei der Olympiade 1972 nahmen Palästinenser der Terrororganisation Schwarze September in München israelische Sportler als Geiseln, um die Freilassung von Gesinnungsgenossen aus Gefängnissen zu erpressen. Im Rahmen einer stümperhaften Polizeiaktion wurden viele Täter und Opfer getötet. Die amtierende Premierministerin Israels, Golda Meir, ordnete noch im selben Jahr an, der Geheimdienst Mossad ihres Staates solle alle Täter, und Hintermänner, die entkommen waren, ermorden.
Die Rächer ist der Titel des Buches von Aaron J. Klein, in dem der Rachefeldzug der Israelis erst jetzt, fast 25 Jahre später, geschildert wird. Der Autor ist Israeli, Objektivität kann man nicht erwarten. Das Buch vermeidet den Bezug zur aktuell wichtigsten Frage: Darf ein Staat mutmaßliche Mörder und deren vermeintliche Hintermänner ohne Gerichtsverfahren durch seinen Geheimdienst töten lassen? In demokratischen Staaten ist das nicht wirklich zur Debatte. Jede Demokratie kennzeichnet sich durch Rechtsstaatlichkeit als oberstes Prinzip aus. Wird das verletzt, spricht man nicht mehr von einer Demokratie. Klein erwähnt nur am Rand, die Morde des Mossad seien rechtsstaatlich gewesen.
Er stellt seiner Darstellung dagegen ein Zitat von Meir voran. Sie begründete den ungesetzlichen Auftrag damit, Israel müsse gegen Terroristen gewaltsam vorgehen, auch für den Frieden. Golda Meir hat dieses Ziel erwartungsgemäß verfehlt. Der dem Mossad erteilte Auftrag, überall auf der Welt Verdächtige zu ermorden, hat nicht zu Frieden geführt sondern Terroristen Zulauf gebracht. Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten, beschreibt einen Kreislauf, keinen Zustand. Demokratische Staaten wollen mit ihren rechtsstaatlichen Prinzipen diesen verhängnisvollen Kreislauf durchbrechen. Handeln sie zuwider ihren eigenen Werturteilen, treiben sie den Kreislauf noch zusätzlich an. Aktuell wird das wieder einmal bewiesen durch die USA und ihren Kampf gegen den internationalen Terrorismus der Al Quaida. Durch die Invasion in den Irak, Geheimgefängnisse, Folter und verdeckte Operationen der CIA auch in europäischen Staaten hat der Terrorismus großen Zulauf bekommen.
Kleins Buch schildert gut lesbar, mitunter sogar spannend, aber nicht blutrünstig, wie Mossad-Agenten zu staatlich beauftragten Mördern wurden. Es wird nicht verschwiegen, dass dabei auch Unschuldige umgebracht wurden. Die Darstellung ist empfehlenswert, obwohl dem Leser Genugtuung über die gegen die internationalen Menschenrechte verstoßenden Geheimdienstmorde vermittelt wird. Keiner der israelischen Staatsmörder ist jemals für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen worden. Sie haben erreicht, dass auch keiner der palästinensischen Täter sich jemals vor einem Gericht verantworten musste. Die politische Welt hielt still und schweigt bis heute, obwohl man die Namen der Täter und der ungesetzlichen Rächer kennt.
Der Verdienst des Buches liegt vor allem darin, die Vorgänge offenbart zu haben, die jetzt in den Staaten, auf deren Boden die Morde verübt wurden, zu Strafverfolgungsmaßnahmen führen müssten, auch gegen die Rächer. Mord verjährt nicht. Von den ausführenden Tätern in München lebt niemand mehr, nur wenige Palästinenser, denen eine planerische Mitverantwortung angelastet wird, sind noch irgendwo auf freiem Fuß. Wenn die Mörder des Mossad sie nicht ausfindig machten, wird es den ordentlichen Strafverfolgungsbehörden wohl auch nicht mehr gelingen.
Hervorragend recherchierte Hintergründe zum Attentat von München!,
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch entwickelt sich um die beiden Hauptteile "Rolle des bayerischen Staates bzw. der BRD" während des Münchener Attentates und die sich daraus ergebende "Strategie des israelischen Staates in der darauf folgenden Zeit". Ich habe bislang nichts Vergleichbares zu diesem Thema gelesen und bin auch von der deutschen Presse bislang nicht ausreichend darüber informiert worden. Schockiert bin ich über das komplette Versagen der bayerischen Polizei bzw. einer Strategie, die mit dem Ministerpräsidenten Strauß / Polizeipräsident Schreiber als Top-Entscheider ein jämmerliches Bild abgegeben hat. Aufgrund der föderalen Strukturen liegt ja die Entscheidungsgewalt nicht beim Bund, sondern beim jeweiligen Bundesland bzw. der Stadt. Man muss sich das vorstellen: da liegen schlecht ausgeildete Scharfschützen auf den Dächern, die gerade mal 5 Schießübungen hinter sich haben - bei ihrem Schützenverein. Das Massaker in Fürstenfeldbruck war mehr als ein Totalausfall - er wurde verantwortungslos gehandhabt. Trotzdem kann man unserem Staat keinen Vorwurf machen, niemand war auf eine solche Situation vorbereitet. Danach wurde dann ja die Sondereinheit GSG 9 aus der Taufe gehoben. Und zur Ehrenrettung muss man sagen: einige der Politiker haben sich damals als Geiseln angeboten und wollten die israelischen Sportler so frei bekommen.

München markiert in der israelischen Strategie ein komplette Zäsur. War man vorher bereit, nachzugeben oder nicht mit Gleichem zu antworten, so wurde danach die Regel "Auge um Auge, Zahn um Zahn" umgesetzt - unter der Leitung von Golda Meir als Ministerpräsidentin. Diese Strategie wird in dem Buch hervorragend beschrieben, sie ist eingebettet in die historischen Zusammenhänge und umreißt die Maßnahmen der Israelis schonungslos - auch das Versagen bestimmter Operationen. Kurz gesagt sollte sich kein Antreiber der Attentäter mehr sicher fühlen, diese Hintermänner und Einpeitscher werden gnadenlos verfolgt, wobei weniger das Moment der Rache als vielmehr das der Prävention ausschlaggebend ist. Wir können diese Maßnahmen bis zum heutigen Tag verfolgen. Sie scheinen - der Theorie diese Buches folgend - erfolgreich zu sein und haben die Attentate insgesamt eingedämmt. Dabei wird auch die doppelbödige Haltung von J. Arafat beschrieben, der mehr als einmal möglichen Anschlägen knapp entging.

Ich empfehle das Buch jedem, der Einblicke in eine bayerische Polizeioperation erhalten möchte - in ein Leerstück aus Beamtenwillkür und Arroganz! Die Akten wurden übrigens 20 Jahre unter Verschluss gehalten, um das Bild der bayerischen Polizei zu vertuschen. Erst 1996 konnten Angehörige der Opfer Einblick bekommen, wir als Staat haben dann Enschädigungszahlungen vereinbart, die von einem der Kläger immer noch nicht angenommen wurden. Mit diesem Buch erschließt sich für mich die nach den 70ern erfolgte Strategie der bayerischen inneren Sicherheit ganz anders und auch die Ziele unseres Innenministers erhalten eine besondere Brisanz. Diese Themen liefen bislang an mir vorbei, jetzt werde ich mich mehr darum kümmern!
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Produkt-Bild: Der olympische Sumpf. Die Machenschaften des IOC.

Der olympische Sumpf. Die Machenschaften des IOC. von Thomas Kistner, Jens Weinreich

Gebundene Ausgabe von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 3,48

ISBN: 349204249X, Erscheinungsdatum: 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Der olympische Sumpf. Die Machenschaften des IOC.
Produkt-Bild: Athen (Merian live): Akropolis und Szene-Viertel - Wo sich Antike und Gegenwart treffen. Bars und Rembetiko- Wo Athens Nächte lang sind. Shopping, ... ... Extra: plus 32 Seiten Olympische Spiele

Athen (Merian live): Akropolis und Szene-Viertel - Wo sich Antike und Gegenwart treffen. Bars und Rembetiko- Wo Athens Nächte lang sind. Shopping, ... ... Extra: plus 32 Seiten Olympische Spiele von E. Katja Jaeckel

Broschiert von TRAVEL HOUSE MEDIA
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 0,50

ISBN: 383420420X, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Athen (Merian live): Akropolis und Szene-Viertel - Wo sich Antike und Gegenwart treffen. Bars und Rembetiko- Wo Athens Nächte lang sind. Shopping, ... ... Extra: plus 32 Seiten Olympische Spiele
Produkt-Bild: 1000 Olympiasieger: Die Besten der Sommer- und Winterspiele

1000 Olympiasieger: Die Besten der Sommer- und Winterspiele von Karl W Reinhard

Gebundene Ausgabe von Naumann & Göbel
Preis bei Amazon: EUR 12,74, Angebote ab EUR 4,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3625116308, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: 1000 Olympiasieger: Die Besten der Sommer- und Winterspiele

Eine Kundenrezension:

1000 Olympiasieger
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch 1000n Olympiasieger ist ein sehr interessantes und aufschlußreiches Buch.
Der interessierte Leser erfährt alles über die erfolgreichsten Olympioniken der Zeit.

Die Erfolge jener Sportler bei den Olympischen Spielen,wie auch Ihre Erfolge bei Wm oder Em werden ausführlich dargestellt. Darüber hinaus erfährt der Leser auch in-
teressante Informationen über seinen späteren Werdegang.

Farbige Bilder runden das Werk ab.

Fazit:Ein interessant zu lesendes Buch für Sport und Olympiainteressierte sehr zu empfehlen.
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Produkt-Bild: Halla, meine Pferde und ich!

Halla, meine Pferde und ich! von Hans Günter Winkler

Gebundene Ausgabe von Fn-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 29,80, Angebote ab EUR 22,00

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3885424304, Erscheinungsdatum: 2008, Auflage: 2., überarb. Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Halla, meine Pferde und ich!

Eine Kundenrezension:

Ein Buch zum schwärmen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich fieberte teilweiße richtig mit...
Das Buch ist in einem ganz tollen unvergleichbaren Still geschrieben. Man spürt beim lesen, Spannung, Freude, Enttäuschung und einfach die Bindung zwischen Mensch und Pferd.
Jeder Pferdefreund sollte dieses Buch gelesen haben.
Kann es nur empfehlen!
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Produkt-Bild: Das Olympia-Buch. Athen 1896 - 2004 Athen

Das Olympia-Buch. Athen 1896 - 2004 Athen

Gebundene Ausgabe von Delius Klasing
Preis bei Amazon: EUR 48,00, Angebote ab EUR 15,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3768815455, Erscheinungsdatum: 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Das Olympia-Buch. Athen 1896 - 2004 Athen

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Olympischen Spiele der Antike nicht halb so friedlich und fair verliefen, wie sie sich Pierre de Coubertin, der sie im 19. Jahrhundert wieder aus der Taufe hob, gern imaginierte. Kämpfe in sengender Mittagshitze, Beißen und Knochenbrechen waren an der Tagesordnung. Glücklicherweise hat Coubertins "olympische Idee" trotzdem -- und trotz aller Skandale und Skandälchen, die es auch in der Neuzeit gab -- bis heute überlebt.
Auf opulent bebilderten und mit klugen Texten bestückten Doppelseiten beleuchtet "das offizielle ARD-Olympia-Buch" den Werdegang dieser olympischen Idee Coubertins von ihren Anfängen in Athen 1896 bis ins Jahr 2000. Es zeigt die herausragenden Leistungen einzelner Sportler und weist auf sensationelle Weltrekorde hin. Aber auch den Schattenseiten wie der Geiselnahme israelischer Sportler 1972 bei den Spielen in München sind Kapitel gewidmet. Ein ausführlicher Tabellenteil führt alle Medaillengewinner auf, die jemals auf dem Siegertreppchen standen.
Hingewiesen wird auch auf Ungerechtigkeiten und wahrhaft unolympische Intrigen, wie die um den indianischen "Herkules" Jim Thorpe, der 1912 in Stockholm zunächst den Fünf- und Zehnkampf souverän gewann, bis ruchbar wurde, das er Jahre zuvor bei einer Baseballmannschaft 25 Dollar in der Woche verdient hatte und man ihn im Nachhinein disqualifizierte. Erst zu seinem 30. Todestag wurde der Champion, der trotz des initiierten Skandals eine steile Sportlerkarriere als Profi machte, von IOC-Präsident Samaranch rehabilitiert. Dies ist nur eine Anekdote dieses an Anekdoten reichen Buchs, das nicht zuletzt durch solche Geschichten hinter der offiziellen Geschichte zu einem wahren olympischen Kompendium geworden ist. --Stefan Kellerer
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Eine Kundenrezension:

Gut gelungener und (fast) vollständiger Überblick
4 Punkte 4 von 5 Punkten
?Dabei sein ist alles", so das olympische Motto. ?Dabei sein ist alles", dachte sich wohl auch der Delius Klasing Verlag, als er noch vor den Olympischen Spielen 2004 in Athen mit einem Buch herauskam, das laut Untertitel die Geschichte der größten Sportveranstaltung der Welt 1896-2004 umfassen soll. Das tut es natürlich nicht, kann es nicht tun. Um die Spiele von 2004 Revue passieren zu lassen, wird man also eines der üblichen Olympiabücher kaufen müssen.
Dennoch gehört ?Das Olympia-Buch" zwischen seinen Konkurrenten auf dem Buchmarkt zu den Gewinnern. Nach einer kurzen Einleitung zur Geschichte und dem Gedanken der Olympischen Spiele werden in einem Reigen aus prägnanten Bildern und kurzen Texten alle Olympischen Spiele der Moderne bis 2000 in Sydney gewürdigt. Mal passiert dies auf nur 8 Seiten, wie bei der Veranstaltung 1924 in Paris; mit jeweils 18 Seiten werden die Olympischen Spiele in Mexiko-City (1968) und Seoul (1988) am intensivsten vorgestellt. Der Sportinteressierte kann in Anekdoten, Skandalen und eigenen Erinnerungen schwelgen: Die herabwürdigende Behandlung des Ausnahmeathleten Jesse Owens 1936 in Berlin, die Black-Power-Demonstration von Tommie Smith und John Carlos in Mexico-City 1968, die sieben Goldmedaillen von Mark Spitz 1972 in München und der dortige Terroranschlag auf die israelische Mannschaft, die Fabelturnerin Nadia Comaneci 1976 in Montreal, um nur einige zu nennen.
Wie so oft sind die schönsten Bücher auf dem deutschen Markt Lizenzausgaben aus dem Ausland. So auch hier, ?Das Olympia-Buch" stammt aus Frankreich. Entsprechend sind manche Schwerpunkte anders gesetzt, als es die deutschen Leser erwarten würden. Allerdings wurde aus dieser Not eine Tugend gemacht, 32 Seiten aus der deutschen Perspektive wurden ergänzt. Die letzte Ergänzung, ein 24-seitiger Medaillenspiegel aller Gewinner in allen Disziplinen, lässt das Herz der Statistiker höher schlagen. Doch leider ist auf die Vollständigkeit kein Verlass. So fehlen bei der Frauenleichtathletik der Siebenkampf sowie das seit Sydney olympische Trampolinspringen. Trotzdem ist das Buch empfehlenswert, denn es wird seinen Platz im Regal über lange Jahre behaupten können.
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Produkt-Bild: Die Olympischen Spiele der Antike

Die Olympischen Spiele der Antike von Judith Swaddling, Ursula Blank-Sangmeister

Taschenbuch von Reclam, Ditzingen
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 2,45

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 315018293X, Erscheinungsdatum: April 2004, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Olympischen Spiele der Antike

2 Kundenrezensionen:

So war die Olympiade und was haben wir daraus gemacht?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Alle vier Jahre findet die Olympiade statt. Wen die Hintergründe und lange Geschichte dieser Spiele interessiert, wird mit diesem Werk hinreichend informiert. Die Informationen im Buch stützen sich unter anderem auf Aussagen des griechischen Geografen Pausanias aus dem 2. Jahrhunder n. Chr.
Die Anlagen damals und Regeln, Training, das Programm der Durchführung, werden teilweise mit Fotos und Zeichnungen erläutert. Wie war die Preisverleihung und die Gestaltung der gesamten Veranstaltung. Es erzeugt Spannung beim Lesen. Das Buch kann durch das kleine Format unterwegs bequem gelesen werden. Es kann eine geistige Vorbereitung oder eine Nachbetrachtung der Olympiade sein. Ich würde es jedem qualifiziertem Teilnehmer einer Olympiade ins Handgepäck mitgeben.
Themen wie Politik, Skandale und Doping von damals werden nicht ausgespart. So lassen sich Parallelen zu den heutigen Veranstaltungen ziehen. Es ist somit wie ein Lexikon für uns.
Am Schluss werden die Ideen von Coubertin und Ereignisse die zur Wiederbelebung der Olympischen Spiele der Neuzeit führten beschrieben. So erhält der Leser ein umfängliches oder abgerundetes Bild zum Thema. Alle Merkmale der modernen Olympiade mit negativen Erscheinungen der Vermarktung oder massiven Präsentationen mit geschönten Übertragungen gab es zum Teil auch in der Vergangenheit. Alles für Zeus. Es waren religiöse Spiele. Es ging, wie auch heute um sehr viel Geld. Der Gewinner hatte ausgesorgt. Der Verlierer galt als Nichts. Wer alle Spiele als Teilnehmer, neben der Olympiade gewinnen konnte, wurde als periodonikes bezeichnet. Die Waffen wurden für die Dauer der Olympiade und für die An- und Abreise, im Kriegsfall, niedergelegt. Darüber nachzudenken lohnt. Die Menschheit hat ja immer Gelegenheit dazu. Eine gute Anregung. Aber der beste Sport ist der eigene. Ich vergebe alle Sterne. Das Buch war für mich eine Entdeckung die sich gelohnt hat.
Martin Ludwig, Gessertshausen
Sehr informativ und ein wenig amüsant
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als Grieche wollte ich mich mal ein bisschen tiefer in die Welt meiner Vorfahren eintreten. Dabei war der Einstieg mit diesem kleinen Buch ein echter Glücksgriff. Frau Swaddling hat nicht nur in einer klaren Struktur die Entstehung und Evolution der Olympischen Spiele beschrieben, sondern auch das tägliche Leben der Leute in und um den Spielen abgebildet.

Dabei kommen hier und da komische Geschichten verschiedener Personen, über Korruption (da hat sich seitdem nicht viel verändert :) ) und Kuriositäten.

Der Wanderhistoriker Pausanias wird durchgehend zitiert und man bekommt fast das Gefühl, die Anlagen der antiken Stätte durchschritten zu haben, ja fast an den Spielen teilgenommen zu haben (wenn Mann ein Mann ist).
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Produkt-Bild: Olympische Spiele Athen 2004

Olympische Spiele Athen 2004

Gebundene Ausgabe von Deutscher Sportverlag
Preis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 7,93

ISBN: 3937630015, Erscheinungsdatum: Sept. 2004, Auflage: 1
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