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Produkt-Bild: Schneewittchen muss sterben

Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus

Broschiert von List Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,55

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548609821, Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Schneewittchen muss sterben

5 Kundenrezensionen:

meine Erwartungen wurden nicht erfüllt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Schneewittchen muss sterben" war mein erster Roman von Nele Neuhaus und hat mich im Großen und Ganzen nicht überzeugt. Aufgrund der zahlreichen positiven Bewertungen erwartete ich einen spannenden Krimi mit Tiefgang. Leider musste ich sehr bald feststellen, dass es sich hierbei eher um eine leichte Urlaubslektüre handelt.

Die Handlung fand ich an einigen Stellen zu sehr konstruiert und auch einige logische Fehler störten mich ein bisschen. Beispielweise finde ich es ziemlich unwahrscheinlich, dass die Polizei nach einer gründlichen Durchsuchung eines Zimmers nichts findet, jedoch eine andere Person als Polizist verkleidet sofort eine versteckte Tür in der Wand und dahinter das Beweismaterial entdeckt. Auch die Sprache und den Schreibstil empfand ich nicht als so überragend, wie in manchen Bewertungen dargestellt.

Insgesamt eher eine nette Lektüre zur Unterhaltung, die einen Einblick ins Dorfleben des Taunus gibt.
Mein lieber Schwan ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Durch Zufall, bzw. Amazonwerbung, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und hatte mir ein, zwei Rezensionen durchgelesen. Klingt gut, dachte ich, bestell ich mal. Gesagt getan, gestern mittag war das Buch geliefert.

Zum Inhalt ist hier schon viel geschrieben worden, daher mache ich es kurz:
Es ist das erste Buch, bei dem ich 290 Seiten in einem Stück gelesen habe, die ganze Nacht durch und heute abend bis kurz vor Mitternacht. So schnell hatte ich noch NIE über 500 Seiten gelesen und regelrecht verschlungen.

Irgendetwas an Nele Neuhaus' Schreibart fesselt, macht neugierig, verleiht einem das Gefühl gleich mittendrin in der Geschichte zu stecken und darauf zu brennen, wie es in der Geschichte weitergeht. Die Personen erscheinen (mir) realer, menschlicher, persönlicher beschrieben. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Zu dem schafft sie es ihre Figuren auf verschiedene Sichweisen darzustellen und Handlungsstränge so zu verteilen, das man glaubt, der Fall sei gleich gelöst ... und sich zugleich fragt, was denn auf den nächsten 200 Seiten noch alles stehen soll ...

Und dann baut sich doch noch eine andere, neue, tiefere Sichtweite auf und noch eine und noch eine ... Der Aufbau erinnerte mich an den Kino/DVD-Film "8 Blickwinkel", wo eine Szene aus 8 völlig verschiedenen und erst mal zusammenhangslosen Blickwinkeln gezeigt wird .. und mit jedem Blickwinkel erfährt man mehr darüber, bis ma dann am Ende erst begreift, wie alles im Gesamtzusammenhang steht.

So gefesselt jedenfalls, so süchtig mehr über den Fortlauf des Krimis zu erfahren, war ich noch nie. Verschiedene Eschbach-, Berndorf-Krimis und ScheibenweltBücher in je einer Woche zu lesen, fand ich schon rekordverdächtig. Aber ein > 500-Seiten-Buch in 12-13 Stunden zu lesen ...

Ich bestell mir gleich mal die anderen 3 Krimis aus der Serie :-))
spannnende Strandlektüre
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer Altenhain und ähnliche Dörfer nicht nur im Taunus kennt, kann sich schon vorstellen, dass die Handlung von Nele Neuhaus neuestem Krimi sich so oder ähnlich hinter Raffgardinen und biederen Vorgärten abgespielt haben könnte.
Vielleicht etwas weniger dick aufgetragen.
Das Buch liest sich gut, ist auch gut lektoriert, und liegt verdient auf dem Bestsellertisch zwischen anderen Urlaubskrimis oder Strandlektüren. Es ist gut zu lesen und unterhält, und auch wenn es nicht an die ganz großen Leseabenteuer wie Stig Larsson heranreicht, auch wenn man nicht noch tagelang über das Buch nachgrübelt, sondern die relativ glatten Figuren schnell vergisst, ist es eine nette und spannende Lektüre, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dass jemand, die ihre ersten Bücher im Selbstverlag herausgegeben hat, an herausragendem Platz in der Flughafenbuchhandlung landet, ist eine tolle Geschichte, über die sich vielleicht auch ein schöner Krimi schreiben ließe...:-)
Eher ein böses Märchen......
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der etwas alberne Titel hat mich anfangs etwas abgeschreckt, den Kriminalroman von Nele Neuhaus in die Hand zu nehmen; durch Zufall bin ich jedoch auf die durchweg positiven Rezensionen gestoßen, die mich dann doch zum Kauf verleitet haben.
Eine gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat!
Tobias Sartorius hat zehn Jahre im Gefängnis gesessen, nachdem er in einem Indizienprozeß des Mordes an zwei Mädchen für schuldig erklärt wurde.
Der Roman beginnt mit der Entlassung Tobias', der zu seinem Vater an den Ort des damaligen Geschehens zurückkehrt. Tobias spürt sofort die Feindseligkeit der Dorfbevölkerung; einzig seine damals beste Freundin Nadja und die zum Zeitpunkt der Morde noch nicht in Altenhain ansässig gewesene Amelie wenden sich nicht von ihm ab.
Als Tobias' Mutter von einem Unbekannten von einer Brücke gestürzt und lebensgefährlich verletzt wird, nehmen sich die Ermittler Pia und Oliver der Sache an. Hat die Tat etwas mit den Geschehnissen vor zehn Jahren zu tun? Außerdem verschwindet wieder ein Mädchen.........
Pia kommt zu der Überzeugung, daß Tobias unschuldig im Gefängnis gesessen hat und der Schuldige in der verschworenen Dorfgemeinschaft zu suchen ist; Verdächtige gibt es genug............
Der Roman von Nele Neuhaus ist überaus spannend geschrieben, auch wenn sie den Leser bewußt sehr schnell auf die richtige Spur lenkt. Die einzelnen Kapitel sind mehrfach unterteilt in wenige Seiten umfassende "Unterkapitel", die fast immer mit einem spannenden Ende aufwarten und ein Nicht-Weiterlesen nahezu unmöglich machen.
Lediglich der Schluß paßt nicht ganz zum übrigen Roman; Neuhaus "dreht ein wenig zu sehr auf" mit Verfolgungsjagd etc. und nimmt somit ein bißchen von der eher ruhigen "Dorf-Atmosphäre".
Dies wird nicht der letzte Roman um das Ermittlerduo Pia und Oliver sein, den ich gelesen habe.
Schneewittchen muss sterben = ein klasse Krimi!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dann und wann hatte ich in der Buchhandlung einen Roman der Autorin Nele Neuhaus in der Hand, konnte mich aber irgendwie nicht entschließen zu kaufen oder gar einen aus der Bücherei auszuleihen.
Jetzt habe ich die Gelegenheit gehabt "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus zu lesen. Mein erster Roman von ihr, und ich bin begeistert.
Mit 543 Seiten gehört dieser Kriminalroman in Taschenbuchformat schon zu den 'dickeren' Büchern und war von der ersten bis zu letzten Seite spannend geschrieben.
Der Roman besteht aus einzelnen Kapiteln, die je einen Tag beschreiben. Die jeweiligen Kapitel sind in kürzere Absätze unterteilt, die dann von Szene zu Szene den Handlungsort wechseln. Das ich die Vorgänger von "Schneewittchen muss sterben" nicht kannte hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
Die Hauptprotagonisten sind die Ermittler Oliver von Bodenstein und seine Vertreterin Pia Kirchhoff. Immer wo es für die Geschichte von Nöten war wurde kurzweilig Bezug auf die Vorgeschichte der Ermittler genommen.

Die beiden ermitteln hier in einem möglichen Mordfall: Ein Skelett wurde auf dem stillgelegten Flugplatz der US-Armee in Eschborn gefunden. Dieser Fall hat eventuell etwas mit zwei zurückliegenden Vermisstenfällen zu tun. Tobias Sartorius wurde dafür in einen reinen Indizienprozess im Jahr 1997 zu 10 Jahren Haft verurteilt. Ihm wurden die vermissten Mädchen als Mord angelastet. Als er nach der Haft zurückkehrt wird der scheinbar beschauliche Ort 'nervös'. Kurze Zeit nach seiner Haftentlassung wird die 17-jährige Amelie vermisst. Für Tobias beginnt ab sofort ein Spießrutenlaufen woran die Dorfbewohner in keinster Weise unschuldig sind.

Der flüssige Schreibstil hat mir absolut gefallen, die einzelnen Charaktere, und das sind nicht wenige, werden gekonnt beschrieben und haben in dieser Geschichte ein gut ausgearbeitetes Privatleben. Auch der Handlungsort, ein Dorf im Taunus mit dem gesamten spießigen Dorfklüngel, der auch noch unter einer Decke steckt, werden nachdrücklich beschrieben.
Auf den letzten 130 Seiten nimmt der Krimi mit ungeahnten und aktionsgeladenen Wendungen noch mal richtig an Fahrt auf und endet für alle Beteiligten mehr oder weniger zufrieden stellend.
Ein wirklich tolles Lesevergnügen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Leichenblässe

Leichenblässe von Simon Beckett

Taschenbuch von rororo
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,43

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 349924859X, Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Leichenblässe

Aus der Amazon.de-Redaktion


Thrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt.
Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben.
Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Solides Werk ohne Schnörkel und große Finesse
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Simon Beckett lässt seinen Protagonisten in den USA ermitteln, wo sich Dr. Hunter eher geduldet als erwünscht an die Fersen eines Serienkillers heftet.

Bei Leichenblässe handelt es sich um ein solides Werk von Simon Beckett, allerdings vor allem für diejenigen unter den Lesern, die sich noch kein anderes Buch des Autoren zur Gemüte geführt haben. Zu offensichtlich ist, wer hinter der Maske des Mörders steckt, und das wird leider schon allzu früh deutlich. Es ist schwer vorstellbar, dass Beckett dies so beabsichtigt hat. Da es relativ eindeutig ist, worauf das große Finale hinausläuft, wenn man einigermaßen aufmerksam gelesen hat, bleibt die ganz große Spannung auf der Strecke. Es drängt sich der Eindruck auf, dass Beckett einen, wenn man seinen Stil durchschaut hat, nicht mehr überraschen kann.

Dennoch liest sich Leichenblässe gut und flüssig, die Charaktere sind einigermaßen glaubwürdig und es gefällt mir, dass die Handlung keine Lovestory des Hauptdarstellers beinhaltet, was in diversen Büchern ja leider als Pflicht angesehen wird, sei es noch so artifiziell und aufgesetzt. Dr. Hunter wirkt glaubwürdig, weil sein Leben alles Andere als perfekt verläuft, und seine Trauer und der Verlust seiner Freundin werden nachvollziehbar.

Das Buch halte ich, wenn auch eingeschränkt, für empfehlenswert.
Ein würdiger Nachfolger
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Den Leser erwarten:
- Spannende Handlung mit einigen Wendungen, bis zum Ende überraschend
- Ein sympathischer Hauptcharakter, geplagt von der Vergangenheit und unklar über seine Zukunft
- Sehr gute Beschreibung von Charakteren und Orten
- Interessante Fakten aus dem Bereich der forensischen Anthropologie, kein langweiliger Sachbuchvortrag

Wie der Titel meiner Rezension schon sagt, ist "Leichenblässe" ein würdiger Nachfolger der ersten beiden Bände der "David Hunter"-Reihe. Wer diese nicht gelesen hat, kann dieses Buch aber trotzdem getrost zur Hand nehmen.
Durchschaubar
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Nachdem ich bereits die beiden ersten Teile der Erlebnisse um Dr. David Hunter als Hoerbuch besitze, wollte ich dann doch auch den dritten Teil nicht verpassen.

Ich moechte nicht auf den Inhalt eingehen, da die Inhaltsangabe bereits dargestellt wurde und auch die Story selbst recht spannend und unterhaltsam ist.

Ich hatte vielmehr Probleme mit der Konstruktion der Story, die ich einerseits fuer sehr durchschaubar und andererseits fuer verbesserungswuerdig halte. Moeglicherweise liegt dies an der Hoerbuch-Version, die Buchversion habe ich jedoch nicht gelesen.

Aus diesem Grund nachfolgend zwei Kritikpunkte zum Hoerbuch:

1) Was mich bereits zu Beginn des Hoerbuchs gestoert hat, war der Bruch in der Geschichte zwischen dem zweiten und dem dritten Teil. Hier in "Leichenblaesse" wird nur vage auf das Ende der letzten Geschichte eingegangen, als ob das genaue Wissen um die Geschehnisse vorausgesetzt wuerde. Es gibt eine zeitliche Luecke zwischen den Geschichten, die jedoch nur spaerlich mit Informationen ausgestattet ist. In der Darstellung der Persoenlichkeit von Dr. Hunter ist genau diese Vorgeschichte jedoch ein wesentlicher Bestandteil des Charakters. Darueber bin ich mehrmals waehrend des Hoerens gestolpert.

2) Wer die ersten beiden Baende kennt, weiss mit ziemlicher Sicherheit nach den ersten paar Kapiteln wer der Moerder ist. Die Identifikation des Taeters gelang mir bereits im zweiten Band recht frueh, aber spaetestens bei Leichenblaesse ist man hinter den standardisierten Kunstgriff des Autors gekommen und die Spannung am Ende laesst dadurch sehr zu wuenschen uebrig.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen weiteren Band kaufen wuerde, zumindest nicht zum Neupreis. Insgesamt war die Geschichte unterhaltsam und hat auch meine Autofahrten verkuerzt, was wohl das Wesentliche fuer mich ist. Ein Hoerbuch, dass mich fesselt und Hochspannung verbreitet, so dass man nicht mehr aussteigen und immer weiterfahren moechte, ist es jedoch nicht. Daher von mir "nur" 3 Sterne.
Ein Thriller wie man ihn nur lieben kann - Simon Beckett in Höchstform.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mal wieder hat sich das Warten auf den neusten David Hunter Roman gelohnt. Der 3. Teil kann auf jedenfall an Spannung mit seinen Vorgängern mithalten.

Simon Beckett hat bei seinem 3. Roman der Reihe etwas mehr gewagt als bei den vorherigen. Der Leser bekommt einen tieferen Einblick in die Psyche des Mörders, dadurch dass immer wieder Textpassagen in Form von seinen Gedanken dem Leser preisgegeben werden.
Außerdem wurde der Ort des Geschehens nun zum ersten Mal außerhalb von Großbritanien gelegt, nach Amerika um genau zu sein.
Der Klappentext gibt nicht annähernd genug vom guten Inhalt des Buches wieder. Wäre ich nicht so begeistert gewesen von den ersten beiden Teilen, hätte mir das Buch aufgrund des Klappentextes auf jedenfall nicht zugesprochen und ich hätte es nicht gekauft. Im Text wird nur darauf hingedeutet, dass David Hunter sich in einer Selbstfindungsphase befindet und nebenbei auf der berühmten Body Farm arbeitet während eine Leiche entdeckt wird. Trotzdem spiegelt das noch nicht annährend die Spannung wieder, welche das Buch vor allem zum Ende hin annimmt.

Wie jedes Buch von Simon Beckett wird ersteinmal gemächlich mit der Story begonnen. Skeptisch war ich vor allem wegen der "Selbstfindungsphase". Ich hatte keine Lust auf ein Buch voll mit Selbstmitleid, Zweifeln und Trauer. Natürlich war es zu einem gewissen Teil auch so, doch erstaunlicherweise hat es dem Höhepunkt zum Ende hin und dem Buch nicht geschadet. David Hunters Zweifel gehörten ausschließlich zur Einführungsphase im Buch und waren wichtig für die Darstellung seines Charakters.
Wie schon bei "Kalte Asche" und "Die Chemie des Todes" bekommt der Leser in genau dieser Einführungsphase einen Einblick in die einzelnen (immer sehr überschaubaren) Charaktere, was immer wieder besonders wichtig ist, damit das Buch am Ende bei der Enthüllung des Mörders den bekannten Überraschungseffekt einnimmt.
Somit beginnt der spannendste Teil (wie ich es aber auch schon von den Vorgängern gewohnt bin) irgendwo zwischen den Seiten 200 und 250. Dieser Teil nimmt dann wieder die überraschende Wende, die ich bisher in dem Ausmaß nur aus der David Hunter Reihe kenne und die ich so lieben gelernt habe.

Mein Fazit, kurz und schmerzlos: Alle Fans der Reihe werden auch den 3. Teil wieder gerne und schnell durchlesen. Das Buch ist empfehlenswert und nicht schlechter als die bisherigen Erfolge!
gelungene Fortsetzung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auch der dritte Teil nach Kalte Asche und Die Chemie des Todes ist einfach gelungen. Simon Beckett hat es drauf, den Leser zu fesseln. Da für mich allerdings das Ende nahe lag, habe ich "nur" 4 Sterne gegeben.
Insgesamt: super geschrieben, interessant aufgebaut und in der Story interessante Locations!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3

Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3 von Stieg Larsson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,20

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453434064, Erscheinungsdatum: Mai 2009
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Lisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen ? und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde?
Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen.
2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. -- Stefan Kellerer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Grandioser Abschluss einer hervorragenden Trilogie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lisbeth Salander hat den Anschlag auf ihr Leben mit schwersten Verletzungen überlebt und auch ihr Vater wird überleben. Beide liegen nur zwei Zimmer voneinander getrennt auf der Intensivstation. Während Lisbeth langsam wieder gesund wird, kämpft Mikael Blomquist mit allen in seiner Macht stehenden Möglichkeiten darum, die Unschuld von Lisbeth zu beweisen. Doch er hat starke Gegner: Die Sektion. Eine Geheimgruppe innerhalb der SiPo, die mit allen Mitteln die Wahrheit um Zalatschenko, Lisbeths Vater, zu verheimlichen versucht. So schrecken sie auch vor Mord nicht zurück, um ihre illegalen Machenschaften zu verbergen. Erika Berger hat mittlerweile nun auch ihren neuen Job bei einer großen schwedischen Zeitung angetreten. Bei ihren geplanten Umstrukturierungen innerhalb der Redaktion stößt sie immer wieder an ihre Grenzen und zu allem Überfluss sieht sie sich plötzlich auch noch einem perversen Stalker ausgeliefert, der auch vor einem Einbruch in ihr Haus nicht zurückschreckt.

Mit dem Abschluss seiner Trilogie hat Stieg Larsson wahrlich ein Meisterwerk abgeliefert. Die Handlung ist wieder äußerst komplex angelegt und umfasst mehrere Erzählstränge, wobei der Fokus natürlich bei Mikael Blomquist und dessen Recherchen liegen, um die wahren Hintergründe der Zalatschenko-Gruppe aufzudecken und so die Unschuld von Lisbeth beweisen zu können. Und so findet er nach und nach immer mehr Informationen und Details über deren Hintermänner, die weit bis in die 1970er Jahre zurückreichen. Gleichzeitig muss er feststellen, dass die Sektion ihn überwacht und seine Wohnung wie auch sein Handy verwanzt haben. Doch mit Hilfe von Milton Security gelingt es ihm, diese gekonnt auszutricksen.

Stieg Larsson legte auch dieses Mal wieder sehr viel Wert auf Details. So werden auch noch die kleinsten Nebendarsteller genauestens beschrieben und erhalten einen ausführlichen Background. Mag sein, dass dies für einige Leser langwierig erscheint, in meinen Augen macht dies aber die gesamte Trilogie aus. So erhält man von wirklich jedem Mitwirkenden ein sehr gutes Bild und die Geschichte wirkt hierdurch absolut rund und lässt zum Schluss keine Fragen mehr offen.

Obwohl der Autor sich oft in Details verliert, nimmt dies der Story jedoch absolut nicht die Spannung. Ganz im Gegenteil. Von der ersten bis zur letzten der rund 840 Seiten ist diese durchweg auf extrem hohem Niveau und die Wechsel zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen sind sehr gut gewählt.

So geht Stieg Larsson u.a. auch ausführlich auf Erikas neuen Job und ihre Probleme in der dortigen Redaktion ein, verknüpft hier noch geschickt eine Story, mit der sich gerade ein Mitarbeiter von Millennium beschäftigt, die von "Toilettenschüsseln" handelt und lässt auch der Story rund um Erika und dem Stalker viel Platz. Auch erfährt man wieder ein wenig mehr über das Gefühlsleben von Lisbeth, ihren Schwierigkeiten mit Ärzten und der Polizei und obwohl ihr Charakter wieder sehr introvertiert dargestellt wird, wächst Lisbeth einem sofort wieder ans Herz.

Fazit: Ein mehr als gelungener Abschluss einer hervorragenden Trilogie, mit einer sehr komplexen Handlung, die von der ersten Seite an extrem spannend umgesetzt ist.
Quälend langatmig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nein, der letzte Teil dieser Trilogie hat mir nicht gefallen.
Zu langatmig und detailverliebt die Szenen, zu konstruiert und nahezu tollkühn die Irrungen,
Wirrungen und Wendungen.
Ich will keine Einzelheiten verraten, nur soviel: Das Fräulein Salander - das ich eigentlich als Typ klasse finde,
erinnerte mich in ihren Fähigkeiten manchmal an diesen Riesen mit den Metallzähnen aus irgendeinem James-Bond-Film.
Wenn man alle drei Bücher um alles unwichtige gekürzt und in ein 400-Seiten-Buch gepackt hätte, dann wärs ein guter Thriller
geworden.
Aus einer fortlaufenden Geschichte diese drei Schinken zu produzieren ist reine Geldmacherei.

Carla Berling Im Netz der Meister
Ergreifend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von der ersten Seite bis zur Lezten war ich gefesselt. Habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt
was für ein Finale
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Genialer Abschluss einer der besten Triologien, die jemals geschrieben wurden. Schade, dass es nicht weitergeht. Unbedingt die Reihenfolge einhalten und mit Verblendung anfangen!
Ein ganz anderer Thriller und ein krönender Abschluss der Trilogie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Was Stieg Larsson mit diesem Thriller geschaffen hat, ist etwas ganz anderes, als andere Bücher. Er hat seinen ganz eigenen Schreibstil und verblüfft immer wieder mit seinem schreiberischen Können.
Zugegeben, auch bei "Vergebung" sind einige "langweilige" Stellen vorhanden, in denen der Autor mit meist unwichtigen Dingen den Text in die Länge ziehen will. Das ist aber lang nicht mehr so viel wie bei den beiden vorangegangenen Büchern. In "Vergebung" prallt noch einmal alles zusammen und es ist bis zum Schluss hochspannend. Der Leser wird förmlich mit in die Untersuchung der Morde hineingezogen. Am Ende hat Larsson ein lückenlose Argumentation gefunden. Alles passt. So eine komplexe Geschichte um Alexander Zalatschenko, dem GRU, der "Sektion" und den restlichen Protagonisten und Gegenspieler von Lisbeth Salander kann nur von einem Autor geschaffen werden, der es versteht, seinen Leser nicht durch einen ausgeklügelten Schreibstil, sondern mehr mit einer tollen Geschichte zu beeindrucken.

Jedoch muss man unbedingt wenigstens "Verdammnis" gelesen haben, sonst sind die Handlungsstricke und die Akteure zu komplex.

Summa summarum kann ich jedem dieses Buch und natürlich auch die Trilogie empfehlen, wer sich für eine interessante und bis zum Schluss spannende Ermittlung interessiert und sich durch ein paar "Hänger", langweiligere Stellen mit unwichtigen Fakten, nicht abschrecken lässt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2

Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2 von Stieg Larsson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2

5 Kundenrezensionen:

Ein würdiger Nachfolger des ersten Teils...!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich schon den ersten Teil von Stieg Larssons Millenium-Trilogie begeistert gelesen hatte war ich umso neugieriger auf den zweiten Teil "Verdammnis".
Im zweiten Teil werden hauptsächlich die Geschichten über die, bereits aus dem 1.Teil, bekannten Charaktere weitergeführt.
Man erfährt so einiges über Lisbeths Vorgeschichte und lernt auch den Journalisten Mikael noch genauer kennen.
Natürlich fehlt auch eine spannende Nebenstory nicht.
Statt sich, wie im ersten Teil, auf die Suche nach einer vermissten Person zu machen,muss der Journalist Mikael das Geheimnis um einen Mädchenhandel im großen Stil lösen.Und als wäre das nicht genug wird seine frühere Partnerin Lisbeth landesweit wegen Mordes gesucht.
Mehr sollte man hier auch nicht verraten....
Auf jeden Fall kommt man den Geheimnissen der Hauptpersonen in diesem Buch ein gutes Stück näher.
Stieg Larsson überzeugt auch hier mit sehr interessanten Haupt-und Nebenfiguren und einer unglaublich spannenden Story die einen das Buch nur sehr ungern aus der Hand legen lässt.
Auch dieses Buch ist absolut empfehlenswert!
der Horror geht weiter
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch der zweite Band überzeugt. Man erfährt mehr über Salanders Vergangenheit und versteht, warum sie so ist, wie sie ist. Auch für das zweite Buch gilt: Genial!
bester krimi aller zeiten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
absoluter hammer!! die verdammnis trilogie gehört mit zum besten, was jemals in der spannungs-literatur zu papier gebracht wurde.
ein meisterwerk - ich habe die 3 bände in 1 woche ausgelesen.
Spannend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch dieser Roman ( Verblendung ) fesselte mich wie im 2 Roman ( Verdammnis )
Die Spannung stieg von der ersten bis zur letzten Seite
Kann Teil 1 nicht übertrumpfen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach einem so grandiosen ersten Teil war es sowieso unwahrscheinlich, dass Stieg Larsson sich noch selbst übertreffen könnte.
Die Spannung und die cleveren Dialoge, die mich im ersten Teil so begeistert haben, sind hier irgendwie nur von untergeordneter Bedeutung. Die Atmosphäre, die im ersten Teil aufgebaut wurde, fehlt hier durch den ständigen Wechsel des Handlungsortes fast völlig. Die Tiefe, die Larsson seinen Charakteren im ersten Teil verliehen hat, wird hier stellenweise sogar durch Klischee ersetzt (Erika Berger).
Nicht, dass "Verdammnis" langweilig wäre, nein keineswegs. Dennoch reicht es in Sachen Spannung einfach nicht an den ersten Teil der Trilogie heran. Er weiß einfach nicht so zu fesseln.
Vor allem im Mittelteil verliert sich der Autor oft in den ewig gleichen Beschreibungen und Gedanken zu Lisbeth Salander. An einigen Stellen wirkt der Text holprig (Streckenweise heißt Opfer Irina P. auch mal Irene), was aber auch der Übersetzung geschuldet sein kann.
Nichtsdestotrotz ist es ein gutes Buch: gut geschrieben, gut zu lesen und eine interessante Abwechslung zum klassischen Kriminalroman oder Politthriller.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Verblendung (1): Roman

Verblendung (1): Roman von Stieg Larsson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,96

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453432452, Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Verblendung (1): Roman

5 Kundenrezensionen:

Genial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Normalerweise habe ich so meine Probleme mit Schweden-Krimis (Thriller) aber dieser hier hat mich schlicht vom Hocker gehauen. Unglaublich dicht und gut geschrieben - viele Personen mit Vergangenheit, sodass man aufpassen muss, nicht die Übersicht zu verlieren, aber einfach nur genial geschrieben. Absolut empfehlenswert und nicht zu vergleichen mit Mankell
Schockierende Familiengeschichte als Symptom einer zerfallenden Gesellschaft
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Journalist Mikael Blomkvist, Mitherausgeber der Zeitschrift Millennium, wurde zu drei Monaten Haft wegen böswilliger Verleumdung des Industriellen Wennerström verurteilt. Blomkvist beschließt, seine Arbeit bei der Zeitschrift einzustellen. In diesem Moment bekommt er ein Angebot des Industriellen Henrik Vanger, das Verschwinden seiner Nichte Harriet vor fast 40 Jahren aufzuklären. Mikael Blomkvist lässt sich auf das Angebot ein und recherchiert, getarnt als Biograf, in der Vangerschen Familiengeschichte. Er sucht dabei die Unterstützung der jungen, sehr eigenwilligen und genialen Lisbeth Salander. Gemeinsam stoßen sie auf immer schrecklichere Geheimnisse des Vangerschen Clans.

Larsson baut die Spannung in seinem Buch langsam auf. Er erzählt den Verlauf der Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven von Vanger, Blomkvist und Salander, ohne den Zusammenhang oder die Charaktere tiefgreifend zu erläutern. Die Protagonisten entwickeln ihre Persönlichkeit langsam und unvollständig. Die Geschehnisse verquicken sich und werden klarer, der Nervenkitzel steigt kontinuierlich.

Larsson schreibt locker und leicht, der Grusel und Wahnsinn mancher Verhaltensweisen wird dadurch nur noch größer. Einzelne technische Fehler oder einige logische Ungereimtheiten seien ihm verziehen. Dafür ist die Story vielschichtig, gesellschafts- und wirtschaftskritisch und trotzdem oder gerade deswegen extrem fesselnd. Die Handlung dieses Buches ist in sich abgeschlossen und als Basis für den zweiten Teil der Trilogie bestens geeignet.
300 Seiten zuviel!!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch zum Glück nicht gekauft sondern ausgeliehen von einem Bekannten. Ich bin sichtlich enttäuscht - auch weil es so hoch gelobt wird. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
In den ersten 300 Seiten zieht sich die Handlung so seicht dahin wie lauwarmer Kaffee. Keine Spannung, kaum Hintergrundinformationen. Stattdessen sind diese ersten Seiten mit belanglosen Tagesabläufen des Protagonisten Mikael aufgefüllt. So z.B. wird wiederholt von seinem Tagesablauf berichtet: steht auf, macht sich Kaffee, geht spazieren, kocht sich was usw. und das ist mehrmals in diesem Buch der Fall! Was soll der Schwachsinn?! Auch ist die Charakterdarstellung von Mikael alles andere als logisch. So nimmt er sexmäßig betrachtet alles mit was geht - auch Frauen, die bald 20 Jahre älter sind als er?? Der Typ wechselt seine Sexpartner so wie andere Ihre Socken. Und was bitte sollen die ständig übertriebener Maßen verwendeten technischen Begriffe wie Minolta Digitalkamera oder Nvidia Grafikkarte?? Ist das Schleichwerbung?

Wer sich bis Seite ca. 325 durch gekämpft wird dann auch mit wesentlich mehr Spannung konfrontiert, auch weil dann endlich mal das eigentliche Hauptthema des Buches in den Vordergrund rückt.

Ich vergebe nur deshalb 2 Sterne, weil die Handlung zum Schluss doch deutlich an Spannung zunimmt. Aber mehr gebe ich für dieses Buch nicht! Schade, dass es absolute Zeitverschwendung ist. Die restlichen beiden Bücher werde ich mir auf gar keinen Fall mehr durch lesen. Leute, lasst die Finger davon!
Wirklich schade
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Jetzt hätte ich doch beinahe diesen Titel heruntergeladen. Zum Glück habe ich noch rechtzeitig gemerkt, dass dieses Audioformat
1. nicht auf allen MP3-Playern läuft (meiner von Samsung ist z.B. nicht dabei)
2. proprietäre Software voraussetzt (nix Linux)
3. der DRM-Rechteverwaltung dient.

Mensch, und ich dachte, dass wir soetwas mittlerweile hinter uns gelassen hätten. Die Downloads von Amazon haben z.B. ein Wasserzeichen. Da wird nichts behindert und es lässt sich trotzdem nachvollziehen, woher eine Datei kommt. Schade um das schöne Buch!
...nicht verblenden lassen
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wieder mal ein Versuch einen Bestseller zu lesen. Bei diesem Buch war ich etwas vorsichtig, so habe ich mir nur den ersten Band ausgeliehen.
"Den hast Du noch nicht gelesen? Musst Du unbedingt, total Klasse" Nunja.
Nach dem Buch will ich das zweite gar nicht mehr lesen - den Film schau ich mir noch an, weil der hoffentlich etliches wegläßt.
Doch zurück zum Buch....
Sprache/Stil:

Larsson sein Stil ist sehr Journalistisch geprägt, emotionen sind kaum zu bemerken, Fakten werden gezeigt und Aktionen geschildert.
Dabei bewegt er sich auf einer sehr einfachen Sprache, die aber sehr gut zu lesen ist, tiefsinnig wird es kaum, jedes Mickey Maus Buch hat mehr philosophische Momente als er.
Aber es ist ja auch ein Thriller, bzw. "Das Beste was Schweden zu bieten hat".
Was nervt sind diverse Produktplacements, sowie solche Sätze wie: "Dann schmierte er sich ein Brot mit Leberwurst und trank Kaffee" und das nachdem Lisbeth ihren Peiniger tätowierte.
Überhaupt was wird hier Kaffee getrunken und belegte Brote verzehrt, alleine mit Weglassen dieser Passagen hätte Larsson mindestens 50 Seiten gespart.
Die Spannung wird dadurch manchmal recht abgebrochen und zerstört.
Viele Krimi/Thriller Autoren können das besser

Die Charaktere:

Der einzige nennenswerte Charakter der auch diesen Namen verdient ist Libeth Sander - hier hat Larsson wirklich etwas eigenständiges geschaffen, was es so in der Art noch nicht gab.
Alle anderen mitspielenden sind recht platt und sehr naiv und Klischeehaft dargestellt. Selbst Mikael wirkt recht unbeholfen in dem Plot.
Auch erfährt man - außer von Libeth - nichts persönliches von den Personen. Mikael hat eine Tochter, aber auch diese Begegnung dient nur damit die geschichte weitergeht..

Die Geschichte:

Ist teilweise recht nett beschrieben und aufgebaut, aber Larsson passieren auch viele handwerkliche Fehler.
Ein Mord an einer Frau wird einem falschen Bibelzitat zugeordnet, man weiß was er meint, aber ist doch irritiert.
Mikael kommt durch seine Tochter auf den richtigen Weg, die mit einem kurzen Blick auf Handschriftliche Notizen, sofort auf die Lösung kommt.
Das haben 37 Jahre lang alle Ermittler nicht geschafft, aber sie schafft es, was vollkommen aus der Luft gegriffen ist.
Nach der Auflösung zieht sich das Buch noch knapp 120 Seiten hin um Larsson seine Wirtschaftsjournalistische Wut ausleben zu lassen.
Alles sehr durchsichtig und platt erzählt.
Spannung ist anders.

Was soll ich sagen - ein mittelmäßiger Thriller mit einem geschwätzigen Autor, der vom Verlag hochgehypt wurde.
Auch der Titel "Verblendung" hat mich nicht verblendet und ist dem Aufreisserischen Bestsellergehabe geschuldet.
Besser war doch der Originaltitel: "Männer die Frauen hassen"

Teil 2 und 3 spare ich mir!
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Produkt-Bild: Die Reinheit des Todes: Roman

Die Reinheit des Todes: Roman von Vincent Kliesch

Taschenbuch von Blanvalet Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,30

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442374928, Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Die Reinheit des Todes: Roman

5 Kundenrezensionen:

Enttäuschend
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Die vielen positiven Rezensionen haben mich verleitet dieses Buch zu kaufen.
Die Handlung war zwar recht spannend, aber die holprige Sprache und etliche Grammatikfehler des Autors haben mich doch sehr enttäuscht.Das letzte Drittel habe ich nur noch im Schnellgang gelesen um es hinter mich zu bringen.
Vielleicht wird ja im zweiten Buch alles besser !
Überbewertet
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Die vielen 5 Sterne Rezensionen kann ich so nicht ganz nachvollziehen.Das Buch liest sich zügig.Allerdings hat der Autor auch kein Kilschee des Kriminalgengres
ausgelassen.(Alkohol,Beziehungsprobleme,schlechte Kindheit,Drogen e.t.c.)Die Spannung dieses Romans hält sich meiner Meinung nach in Grenzen,weil die Handlung
bald voraussehbar wird.Der Roman war für mich ein netter, belangloser und unnötiger Zeitvertreib.Es gibt eine Vielzahl spannendere und interessantere Krimis
(z.B.von Autoren wie Samuel Becket, Wil Staeger, Jo Nesbö, Cruz-Smith, Tom Cain, Mike Lawson, Perez Referete, Ruiz Zafon, Götz Justus, Wilkie Collins,Tom Clancy,
Commander James Barrington,David Baldacci,Harlan Coben,Steag Larrson, e.t.c.,e.t.c.)
Interessanter Aufbau, den man so nicht unbedingt erwartet, lesenswert !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vincent KLieschs Debüt ist auch gleich gelungen ! Ein fesselnder Thriller, der den Leser durch Sprünge in die Vergangenheit bei der Stange hält.
Die Geschichte über einen - nein, eigentlich zwei - Serienmörder und den Ermittler Julius Kern besticht durch anhaltenden Spannungsaufbau. Man möchte unbedingt verstehen, was in den Köpfen der Mörder vor sich geht und was sie angetrieben hat.
Ein überraschend gutes Debüt, wenn man bedenkt, dass der Autor eigentlich Comedian ist !
Unbedingt lesenswert, ich bin gespannt, wie Vincent Kliesch dieses Debüt übertreffen will...........
Psychologisch ausgefeilt aber...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wirklich gut. Nicht nur, dass der Thriller in Deutschland spielt UND richtig abgeht, er ist spannend, psychologisch geschickt aufgebaut und schlüssig. Er ist nichts für schwache Nerven, aber das sind viele guten Thriller nicht. Warum dann also vier Sterne, warum dann "aber"?
Vincent Kliesch macht sich schon durch seine interessante Widmung symphatisch und spätestens, wenn man das Nachwort gelesen hat, findet man ihn echt nett. Aber... man merkt, dass dies sein Debüt ist. Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, ich meine, welcher erste Roman eines Schriftstellers schießt schon so schnell aus der Versenkung in die Bestsellerliste und ist dazu auch noch gut. Aber... (schon wieder dieses Wort) Herr Kliesch wirkt, zumindest zu Beginn des Buches, etwas unerfahren. Seine Sprache ist etwas holprig und erinnerte mich etwas an einen Schulaufsatz. Einen guten Schulaufsatz in den höheren Klassen, aber eben nicht so wortgewandt, wie ich mir das bei einem Fünf-Sterne-Thriller vorstelle. Er kam nach einer Weile dann auch in Fahrt und man spürte förmlich, dass er sich in den Roman "eingeschrieben" hat. Aber...
Schluss jetzt! "Die Reinheit des Todes" ist trotz allem "Aber" ein Buch, dass ich jeden Tag nach der Arbeit voller Spannung aufklappte und weiter lesen musste. Innerhalb drei Tagen hatte ich es durch und weiß gewiss: Ich werde mir auf alle Fälle den nächsten Schmöcker von Vincent Kliesch kaufen - wann bekommt man schon einmal einen richtig guten deutschen Vier-Sterne-Thriller von einem symphatischen Schriftsteller zu lesen?
Mehr davon bitte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Julius Kern - diesen Namen wird man sich merken müssen. Er ist die Kreation von Autor Vincent Kliesch und in Berlin auf Mördersuche. Schon vor drei Jahren war der Kriminalpolizist in den Medien - damals, bei den Tassilo Morden, hatte er zwar den vermeintlichen Mörder gefunden, zu einer Verurteilung kam es aber nie. Kern ließ sich versetzen, weg von Berlin und musste diese Niederlage ebenso verarbeiten, wie das Scheitern seiner Ehe.

Doch jetzt wird Kern wieder gebraucht, denn ein Serienmörder treibt in der Deutschen Hauptstadt sein Unwesen: der Putzteufel! Drei Morde hat er schon begonnen und die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Daher holt man Kern, der für seine unorthodoxe Herangehensweise bekannt ist und auch bald eine Spur findet.

Ein toller Thriller ist Vincent Kliesch in seinem Romandebüt gelungen. Zwar wird schon sehr bald alles aufgelöst, der Spannung tut dies in seinem Buch aber keinen Abbruch. Auf der einen Seite zwei Mörder, deren Psyche im Verlauf der Geschichte immer genauer aufgearbeitet wird, auf der anderen Seite Kern. Der Polizist, der anders als in zB US Thrillern kein Superheld ist, sondern ein Mann wie Du und ich. Er hat seine Fehler, seine Probleme, Unsicherheit - aber er ist sympathisch und authentischer als so manch anderer "Star" im Krimi- bzw. Thrillergenre.

Keine Frage, "Die Reinheit des Todes" ist erst der Auftakt einer Reihe von Büchern rund um Julius Kern - und ganz ehrlich: das ist auch gut so. Nach diesem Buch will ich mehr von Kliesch lesen. Mitreißend geschrieben, mit sehr guten Ideen, einigen "Twists" im Plot - sehr lesenswert!
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Produkt-Bild: Eine unbeliebte Frau

Eine unbeliebte Frau von Nele Neuhaus

Broschiert von List Tb.
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 8,45

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548608876, Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Eine unbeliebte Frau

5 Kundenrezensionen:

Der Kauf des Buches sollte gut überlegt sein ;-)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich hab mir dieses Buch bestellt unter dem Vorbehalt - na, gucken wir mal, ob es gut und spannend ist.
Es war schrecklich! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und mußte es erst fertig lesen in knapp zwei Tagen. Das Buch fesselt einen förmlich und alle anderen anfallenden Arbeiten werden plötzlich ziemlich unwichtig. Seit gestern lese ich "Mordsfreunde" und zwei weitere Bücher von Nele Neuhaus hab ich bestellt.
Ich hoffe inständig, dass Frau Neuhaus brav am PC sitzt und fleißig weitere Bücher schreibt!
Auge um Auge, Zahn um Zahn
5 Punkte 5 von 5 Punkten


An einem Sonntag Ende August wird Staatsanwalt Hardenberg tot im Wald aufgefunden. Er hat sich mit einer Schrotflinte in den Mund geschossen. Am selben Tag wird in einem anderen Waldstück die Leiche von Isabel Kerstner gefunden. Was zunächst ebenfalls wie eine Selbsttötung aussieht, entpuppt sich bald als kaltblütiger Mord. Beide Fälle scheinen auf den ersten Blick jedoch nichts miteinander zu tun zu haben. Bis in der Hinterlassenschaft der jungen Frau kompromittierende Fotos des Staatsanwaltes auftauchen. Zu diesem Zeitpunkt verfolgen Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff aber schon einige andere Spuren. Von denen eine heißer als die andere ist.

"Eine unbeliebte Frau" ist der erste Fall für die beiden Ermittler von Nele Neuhaus. Und dieser Erstling hat es in sich. Der idyllische Main-Taunus-Kreis rund um Frankfurt entpuppt sich hier zum ersten Mal als Ballungszentrum des Bösen.

Auf den ersten Blick scheint es sich beim Tod der schönen Isabel um eine gewöhnliche Beziehungstat zu handeln. Ihr Mann, der wesentlich ältere Tierarzt Dr. Michael Kerstner, litt schon lange darunter, dass seine Frau ihn fortwährend betrog. Als sich bei der Obduktion herausstellt, dass die unbeliebte Frau mit einem Pferdenarkotikum getötet wurde, scheint der Fall beinahe schon gelöst. Bodenstein und Kirchhoff sind allerdings nicht überzeugt von der einfachsten Variante. Vor allem der noble Reiterhof, in dem Isabel regelmäßig arbeitete, erweist sich bald als wahre Fundgrube. Denn die leichtlebige junge Frau war nicht nur eine begnadete Dressurreiterin. Ihr gutes Aussehen machte sich der Reitstallbesitzer Jagoda noch auf andere Art zunutze.

Nele Neuhaus legt in ihrem Debüt viele Fährten. Manche sind naheliegend, wie der Verdacht gegen den Ehemann. Manche werden herausermittelt. Da kommt dann einiges zusammen. Von Insidergeschäften bis zu Menschenhandel, Abtreibung, Drogengeschäften, Gewalt in der Ehe bis zum Kindesraub ist alles dabei. Dass dies nicht zu übertrieben und irreführend wird, ist der stringenten Erzählweise der Autorin zu verdanken. Konsequent arbeitet sie sich an ihrem roten Faden entlang. Der Aufklärung des Mordes.

Neuhaus verwendet zwar die Erzählperspektive, aber nicht im "Rundumblick". Das heißt nicht alle handelnden Personen werden auch mit ihrer Gedankenwelt vorgestellt, sondern nur die beiden Ermittler. So ist die Gefahr für die Autorin gering sich zu verzetteln und der Leser wird mit den Hauptfiguren eher warm.

Dieser Erstling macht in jedem Fall Lust auf mehr von dieser Krimikost. Wer wie ich bereits einen weiteren Fall aus dem Hause Neuhaus gelesen hat, weiß auch das der Erfolg kein Zufall war. Neuhaus hat immer einen spannenden Plot und füllt diesen mit vielen interessanten Charakteren. Eine geradlinige Handlung die mit unzähligen, aber Zielführenden, Details ausgeschmückt wird. Abgerundet wird das ganze durch das einfühlsame Ermittlerduo, dessen abwechslungsreiches Privatleben für die besondere Note sorgt.
Sehr guter und unterhaltsamer Krim
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eines vorweg:

Lassen Sie sich bei den hier veröffentlichen Rezensionen nicht verwirren. Einige beziehen sich auf eine ältere Version des Buches, die die Autorin selbst herausgegeben hat und wohl einige Kommafehler etc. aufweist. Bei der Neuauflage trifft dies nicht zu!

Das Werk ist spannend, unterhaltsam und mit sympathischen Protagonisten versehen. Insofern fesselt das Buch seinen Leser und man möchte immer wissen, wie es weiter geht.

Von einer 5-Sterne-Bewertung haben mich folgende Aspekte abgehalten:

Es gibt einfach zu viele Personen in diesem Krimi von denen dann auch zu viele über ein potentielles Mordmotiv verfügen. Da es so viele Verdächtige gibt, muss man sich einerseits immer ein wenig konzentrieren, um alle auseinander zu halten, andererseits fehlt der endgültigen Auflösung dadurch in gewisser Weise das Überraschungselement. Man hat so viele Mordtheorien und Verdächtigungen präsentiert bekommen, dass man die Auflösung einfach zur Kenntnis nimmt, ohne davon "umgehauen" zu werden.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist das Auftauchen einer Leiche, das zunächst einem Spannungshöhepunkt dient. Nachdem sich herrausstellt, dass die Leiche nicht diejenige ist, für die man sie zunächst hält, verschwindet sie wieder aus der Geschichte, ohne dass irgendwie zur Sprache käme, was es nun mit ihr auf sich hatte.

Insgesamt handelt es sich jedoch um einen sehr guten Krimi, der durchaus zu empfehlen ist und große Lust auf die Fortsetzungen aufkommen lässt.
zu viel des Guten...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich bin ein großer Fan von deutschen Krimiautoren z.B. von Andreas Franz oder Gisa Klönne.Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und war sehr gespannt.
Nun ja,das Buch ist schon recht spannend und die 2 Ermittler wirken sympathisch,aber irgendwie wirkt der Krimi arg konstruiert.Es werden wahnsinnig viel Verdächtige präsentiert,in vielem ist die Geschichte nicht nachvollziehbar und manches wirkt schon (unfreiwillig?) komisch.Herzhaft lachen mußte ich z. B. über die wilde Verfolgungsjagd hoch zu Roß.
Ich habe mir dennoch das 2. Buch von Nele Neuhaus besorgt und bin mal gespannt wie das so ist.
na ja...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
War von der Story einigermaßen enttäuscht. Ist ziemlich vorhersehbar und auch nicht besonders spannend. Habe aber noch ein 2. Buch von der Autorin: Schneewittchen. Bin mal gespannt.
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Produkt-Bild: Tiefe Wunden

Tiefe Wunden von Nele Neuhaus

Broschiert von List Tb.
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,45

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548609023, Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Tiefe Wunden

5 Kundenrezensionen:

Bester der ersten drei Taunus-Krimis
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Tiefe Wunden" ist der beste und reifste der ersten drei Taunus-Krimis von Nele Neuhaus und lebt besonders von seiner spannenden Grundidee.

Die Handlungsstränge wirken in sich geschlossener als in den ersten beiden Bänden, was besonders wichtig ist, da Neuhaus dem Leser wieder zahlreiche Personen vorstellt.

Erfreulich ist auch, dass sich der Schreibstil der Autorin weiterentwickelt hat. Werden in in den ersten beiden Werken alle Ereignisse allein aus der Perspektive der ermittelnden Protagonisten wiedergegeben, taucht der Leser nun auch in die Gedanken verschiedener anderer Personen ein, wodurch zusätzliche Spannung aufgebaut wird, ohne zu viele Informationen preiszugeben.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass mindestens ein Nebenstrang - die privaten Probleme einer Nebenfigur aus dem Ermittlerteam - wiederholt in "Tiefe Wunden" angesprochen werden, ohne dass am Ende aufgelöst wird, was er denn nun hat. Nicht ganz ausgereift wirkt auch die Figur der neuen Vorgesetzten.

Wie alle Taunus-Krimis fesselt auch dieser von der ersten bis zur letzten Seite. Der einzige Unterschied zu seinen Vorgängern ist, dass er qualitativ noch ein kleines Stückchen höher anzusiedeln ist.
Toll, toll, toll.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wirklich gelungenes Buch, welches von Anfang bis Ende spannend ist. Der Mörder könnte eigentlich jeder sein und selbst bis zum Schluss gelingt es Nele Neuhaus den Leser zu überraschen. Das Buch hat mich dermaßen gefesselt, dass es leider innerhalb von 2 Tagen durchgelesen wurde. Meinetwegen hätten es noch 400Seiten so weiter gehen können. Ich finde das Buch fantastisch und spannend. Außerdem ist es nicht wirklich realitätsfern, sodass man sich alle Ereignisse wunderbar vorstellen kann und selbst nach dem weglegen des Buches noch weiter grübelt. Natürlich zusammen mit Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein, den beiden Protagonisten, von deren Privatleben genau die richtige Menge erzählt wird. Soviel, dass es keine lerren "Polizei-Hüllen" sind, aber auch "wenig genug", dass es nicht überladen wirkt mit privaten Problemen.
Auf den Punkt gebracht: Klasse! Lese mich jetzt durch die anderen Bücher ("Schneewittchen muss sterben" ist übrigends auch super, aber das gehört hier nicht her.)von Nele Neuhaus.
super spannendes Puzzle
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich war zunächst skeptisch als ich die Kurzinhaltsgabe gelesen habe, denn es gab schon zu viele Geschichten mit "bösen Nazis" und "guten Juden", die leider weder der Geschichte noch den Schicksalen vieler Menschen gerecht wurden. Zum Inhalt möchte ich mich nicht näher äußern, was aber in diesem Roman geboten wird, ist einzigartig. Ich habe Seite für Seite regelrecht verschlungen, immer wieder gedacht - "jetzt hast du den Täter und das Motiv", um im nächsten Moment zu erfahren, dass das wieder eine Sackgasse war. Die Geschichte ist durch viele kleine Textsequenzen zwar nicht einfach zu lesen, aber gerade das macht es aus. Sie ist wie ein Puzzle und man muss die einzelnen Puzzlestücke langsam zusammensetzen... und das fällt angesichts der Spannung, die aufgebaut wird, recht schwer. Die Lösung des Falles bzw. der Fälle lässt sich erst kurz vor Schluß erkennen. Sie ist erstaunlich, aber nicht an den Haaren herbeigezogen. Die Geschichte ist sehr glaubwürdig geschrieben und man fühlt mit einigen der Personen - mit welchen möchte ich nicht verraten - von ganzem Herzen mit.

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Es ist meiner Meinung mit Abstand nach das Beste der Autorin und hat deshalb 5* verdient.
Wow
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit "Tiefe Wunden" hat die Autorin einen Taunus-Krimi geschrieben, der mich ganz und gar gefesselt hat. Drei ältere Leute werden mit Genickschüssen ermordet. Die Opfer verband eine dunkles Geheimniss, was tief in der Vergangenheit liegt. Nach und nach führen die Komissare die Fäden zusammen. Ein wirklich richtig spannender Krimi! Gut geschrieben !!
Klassicher Krimi
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der 92-jährige Holocaust- Überlebende David Josua Goldberg wird in seinem Haus im Taunus mit einem Genickschuss getötet. Bei der Obduktion macht der Arzt eine seltsame Entdeckung: Goldbergs Arm trägt die Reste einer Blutgruppentätowierung, wie sie bei Angehörigen der SS üblich war.

Tiefe Wunden,
Nele Neuhaus Buch lässt sich hervorragend und flüssig lesen. Spannung ist auch durchgehend vorhanden und man kann es nur sehr schwer aus der Hand legen. Mit dem sympathischen Ermittlerduo macht das lesen doppelt so viel Freude. Ein wirklich klassicher Krimi, bei dem man nicht schon am Anfang an weiß, wer der Mörder ist.
Empfehlenswert!
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Produkt-Bild: Mädchenfänger

Mädchenfänger von Jilliane Hoffman

Gebundene Ausgabe von Wunderlich
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3805208928, Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Mädchenfänger

Aus der Amazon.de-Redaktion


?Ich würde gerne mehr von dir sehen?. Im Internet lernt die 13jährige Lainey Emerson den unbekannten Zach kennen, der sich ElCapitan nennt. Das junge Mädchen ist verliebt, die Welt rosa-rot. Fürs erste Treffen hat sich Lainey etwas älter gemacht als sie ist. ?Der Märchenprinz war endlich da.? Nach Hause kommt sie aber nicht mehr. Und nicht nur sie wird vermisst. Ein ?Mädchenfänger? treibt sein schauriges Spiel über 450 gnadenlos spannende Seiten.
Tief in der Pubertät steckt sie, unzufrieden mit sich und der Welt und erst recht der Familie. Ihre Mutter hat keine Zeit, der Vater wird zudringlich, der kleine Bruder nervt und die große Schwester ist auch keine Hilfe. Lainey flüchtet ins Internet, chattet, findet hier die Ansprache, die sie so sehr vermisst. Ein aktuelles Thema: Preisgabe persönlicher Dinge an Unbekannte im Internet, gedankenloses Chatten und gefährliche Dates mit Wildfremden. ?Die meisten Eltern hatten keine Ahnung?. Die frühere Staatsanwältin und Autorin mit Bestseller- Talent packt ein heißes Eisen an, baut so manche Zahlen, Fakten und Entwicklungen in diesen fesselnden Thriller, die, wenn man, getrieben von Grusel und Gänsehaut überhaupt dazu kommt, zu denken geben. ?50 000 Kinder, die sich allein in Florida jedes Jahr aus dem Staub machen.? Manche freiwillig, manche nicht. Und Viele werden überhaupt erst gar nicht vermisst.

Es ist Bobby Dees Fall, Special Agent, sozusagen der Spezialist für verschwundene Kinder schlechthin. Bürokratie, Kompetenzgerangel und letztlich bittere Erinnerungen machen ihm die Aufklärung schwer: vor einem Jahr verschwand auch seine Tochter Katy. War sie einfach nur abgehauen, zusammen mit ihrem Freund, den Bobby und seine Frau nicht leiden konnten, oder fiel auch sie dem Mädchenfänger in die verbrecherischen Hände? ?Er hatte nur sein Bauchgefühl?.

Behindert wird Dees Arbeit auch durch einen profilneurotischen Journalisten, der offenbar nur eines will: Berühmtheit, Karriere, Anerkennung. Quote und Erfolg , das ist vermeintlich wichtig, und zwar um jeden Preis! Auch das ein aktuelles Thema. ?Das World Wide Web hatte ganz neue Jagdgebiete eröffnet.? Die Verfolgung ist schwer, potentielle Täter konnten in die schwarze ?Tiefe des Cyberspace? verschwinden.

Dann erhält der Journalist Post: in Öl gemalte schaurige Porträts von Mädchen, verzerrt, verstümmelt. Kann es sein, dass wir einen echten Psycho an der Backe haben?? Der Picasso- Mörder ist geboren. Jilliane Hoffman ist ein atemraubender Thriller geglückt, keine Seite auf der man länger verweilt, wie getrieben liest man weiter, folgt den sich überschlagenden und eskalierenden Ereignissen. Und es dauert eine herrlich lange, knebelnde Weile, bis Dees klar wird: ?Volltreffer?.
-- Barbara Wegmann
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5 Kundenrezensionen:

der Mädchenfänger
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe nun alle Bücher von Jilliane Hoffmann gelesen. Dieses Buch weicht sehr von Cupido und Morpheus ab, die in ihrer Handlung sehr brutal geschrieben sind. Ich möchte aber nicht sagen, dass dieses Buch leichte Kost ist! Dieses hier ist ein Aufklärungsbuch für Eltern, die nicht wissen, was ihre Kinder mit ihren Computern so alles anstellen. Natürlich endet es hier mit dem schlimmsten - mit dem Tod-. Die Autorin möchte über die Gefahren des Internets hinweisen und den Eltern zu verstehen geben, auch hinzusehen, was die Kinder im Internet machen. Es ist ein sehr gelungenes Buch, dass zum Nachdenken anregt.
Circa 2200 Kinder verschwinden jeden Tag in den Staaten, so die Autorin ....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
und so handelt ihr neuester Thriller von Lainey, Katy, Eva und noch einigen anderen Teenagern, die plötzlich spurlos verschwanden. Einfache Ausreißer oder wurden sie entführt ?
Vorab: Ich las das amerikanische Original "Pretty Little Things", kann deshalb zur deutschen Übersetzung nichts sagen.

Bisher war ich kein Fan der Autorin, doch: Hut ab! Der neue Thriller ist ab der ersten Seite packend, ein richtiger "Pageturner", gut und flüssig geschrieben. Das Buch hält die Spannung bis zur sprichwörtlich letzten Seite und es gibt einige Wendungen, die immer wieder überraschen. Dazu erfährt man viel vom aktuellen "American Way of Life", viel über vermißte Personen und die dazugehörige Polizeiarbeit.
Special Agent Bobby, die entführte Lainey und die anderen, gut geschilderten Charaktere wachsen einem richtig ans Herz und man hofft und bangt mit ihnen.
Man ahnt, was den Mädchen alles vom mysteriösen "Picasso" angetan wurde, aber die Autorin verzichtet gottseidank auf entsprechende Schilderungen, so dass das Grauen (nur) subtil vorhanden ist - was auch mehr als ausreicht.
Fazit: Durchgehend spannend, dazu informativ, absolut lesenswert.

Ein weiteres Highlight und absolut empfehlenswert, leider im Augenblick nur im englischen Original: Peter James mit "Dead like you"
Toll, einfach nur toll! Volle Punktzahl!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die 13-jährige Lainey fühlt sich nur von ihrer Internetbekanntschaft verstanden und ein Treffen kommt zustande, jedoch gerät sie in die Fänge eines Serienkillers. FBI-Agent Robert Dees, der für Fälle mit vermissten Kindern zuständig ist, ermittelt und wird auch vom Serienkiller direkt herausgefordert. Seine Tochter Katy ist auch vor fast einem Jahr verschwunden und zwischen Angst und Hoffnung widmet er sich seiner Arbeit.

Jilliane Hoffman hat auch hier wieder mit Robert Dees einen toughen Ermittler geschaffen um den sich die Szenerie dreht. Die Kapitel sind aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben und man bekommt von den Hauptpersonen Eindrücke und Hintergrundinformationen.

Etwas nervig sind die vielen Abkürzungen der verschiedenen Polizeistellen, sie kommen wirklich häufig vor. Auch die Anspielung auf Cupido würde zweimal reichen, wird aber oft beschrieben. Dennoch kann man darüber hinwegsehen.

Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen um dann in ein anderes Kapitel zu wechseln und den Leser zum weiterlesen zu animieren. Auch einige unerwartete Wendungen machen das Buch zu einem grandiosen Lesevergnügen, welches die Nerven zum Zerreissen spannt. Das Buch hat ganz eindeutig volle 5 Sterne verdient und wird garantiert ein Weltbestseller.
Spannder Thriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Mädchenfänger" hätte eigentlich mehr als 5 Sterne verdient, das Buch hat mir absolut gut gefallen. Von der ersten Seite bis zur aller letzten war ich gefesselt von dem Buch. Ich habe schon lange nicht mehr so einen tollen, spannenden und gut durchdachten Thriller gelesen. Das war mein erstes Buch von Jilliane Hoffman, aber bestimmt nicht mein letztes.

Zum Inhalt: Lainey ist ein 13 jähriges Mädchen, welche Probleme im Elternhaus hat. Ihre ältere Schwester ist selten zu Hause und scheint auch auf die schiefe Bahn gekommen zu sein. Ihre Mutter kümmert sich wenig um sie, eigentlich zählt nur der jüngere Halbbruder, den Lainey gar nicht leiden kann. Dann ist da noch der Stiefvater, mit dem sie auch gar nicht klar kommt. Auch hat Lainey wenig Freunde, da sie die Schule wechseln musste, dort hat sie noch keinen Anschluss bekommen und der Kontakt zu ihren alten Freunden ist auch nicht mehr so groß. Daher liegt es nahe, dass sie sich im Internet umschaut, dort Kontakt sucht. Dort lernt sie auch den 17 jährigen ElCapitane kennen, verliebt sich in ihn. Irgendwann möchte er sie treffen, doch dieses Treffen wird ihr zum Verhängnis... Bobby, auch genannt Shep, ist einer der besten Kommissare in Sachen Kindesentführung, daher auch sein Spitzname Shep, Shepard, er bingt alle seine Schäfchen nach Hause, ob tot oder lebendig. Alle - fast alle, denn seine eigene Tochter Kate wird selber seit ca. einem Jahr vermisst. Ob es ihm diesmal gelingt den Fall aufzuklären und das Mädchen retten kann?

Zum Aufbau: Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch in relativ kurze Kapitel eingeteil ist. Es ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, auch aus der des Mädchenfängers, ohne dass der Leser weiß, wer er nun wirklich ist. Diese Perspektivwechsel sorgen dafür, dass das Buch nie an Fahrt verliert und es einen wirklich richtig fesselt. Auch fand ich gut, dass die Autorin Einblicke in das persönliche Leben der Protagonisten gegeben hat, somit ist Bobby nicht nur einfach der Kommissar, sondern er wird auch richtig menschlich. Man erfährt von seinen Problemen in der Ehe, die auf Grund des Verschwindens seiner Tochter entstehen. Auch sprachlich fand ich, dass das Buch toll zu lesen war, der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen, was das einfache Eintauchen in das Buch noch verstärkt hat.

Ich kann jeden Krimi-/Thrillerfan nur wärmstens empfehlen dieses Buch zu lesen! Ich war absolut begeistert! Nur leider auch auch das beste Buch eine letzte Seite...
Wieder mal sehr spannend ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kurz und knapp: wieder mal ein sehr spannender Thriller!
Das Buch liest sich aufgrund des Schreibstils sehr gut durch. Jilliane Hoffmann hat es geschafft, seit das 1. Buch Cupido erschienen ist, mir meine Lesefreude wieder zubringen ;-)

Ich warte jetzt schon gespannt auf das nächste Buch ...
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Produkt-Bild: Die Blutlinie

Die Blutlinie von Cody Mcfadyen

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,38

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404158539, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 13
Zoom ± Produkt-Bild: Die Blutlinie

Aus der Amazon.de-Redaktion


FBI-Agentin Smoky Barrett hat es nicht leicht. Vor kurzem musste sie miterleben, wie ein brutaler Killer in ihrem Beisein ihren geliebten Mann und ihre Tochter gequält und dann getötet hat. Und jetzt sitzt sie im Flugzeug nach San Francisco, wo ihre Freundin aus Uni-Tagen Annie King ebenfalls grausam umgebracht worden ist. Noch schlimmer ist, dass der perverse Mörder Annies kleine Tochter -- ihr Patenkind -- drei Tage lang an die verwesende Leiche gekettet hat, bevor er der Polizei einen Hinweis gab. Am allerschlimmsten aber: Er hat eine Nachricht für Barrett hinterlassen. Es ist ein Brief, in dem er neue Morde ankündigt und behauptet, in direkter (Blut-)Linie von Jack The Ripper abzustammen!
Wie Jack The Ripper werde man auch ihn nie schnappen, prophezeit der psychopathische Killer. Gleichzeitig legt er eine Blutspur, die dem Romandebüt Die Blutlinie des 38-jährigen kalifornischen Autors Cody McFadyen als roter Faden dient. Doch offenbar hat der Mörder die Rechnung ohne Barrett und ihre unschlagbare Truppe gemacht. Denn Barrett, die eigentlich von ihrem Psychiater noch nicht wieder dienstfähig geschrieben worden ist, glaubt durch den Fall, von der Erinnerung -- und damit von ihren nächtlichen Albträumen -- geheilt werden zu können. Sie beginnt zu ermitteln und muss erfahren, dass viele jener Menschen, die sie zu kennen glaubte, dunkle Geheimnisse haben -- und dass sie viel zu lange dem Falschen vertraut hat. Vom Ende aus betrachtet erscheint da sogar der Mord an ihrer Famlilie in einem ganz anderen Licht.
Die Blutlinie ist ein überraschendes Krimidebüt, das allerdings nichts für schwache Nerven ist: Dass der Autor im Vorwort Stephen King dankt, kann man nach der Lektüre gut verstehen. Und auch wenn Cody McFadyen mit manchem Klischee aufwartet und das FBI-Team vor allem am Anfang ein wenig so wirkt, als hätte er die Fantastischen Vier, Supermann, Hulk und Batman in einen Topf geworfen, um es zu kreieren: Die Blutlinie ist beste Thriller-Unterhaltung mit Gänsehaut-Garantie. --Stefan Kellerer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Spannung mit Schwächen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Um es kurz zu machen: Das Buch überzeugte mich zu Anfang nicht. Es zog sich wie Kaugummi, nach ein paar Seiten kam aber Spannung auf und ich bin bereit es zu Ende zu lesen. Einen Stern Abzug gibts dann allerdings doch: Das FBI Team von Smoky wirkt ein bisschen wie "The Fantastic Four". Ein wenig zu unrealistisch ....
Ansonsten eine tolle Lektüre, die man vor dem Einschlafen gut lesen kann :).
Enttäuschend!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nun habe ich 4/5 des Buches gelesen und ja - ich bin gepannt wie es ausgeht.... Das ist das Positive, was ich über "Die Blutlinie" sagen kann - eine gewisse Spannung lässt sich nicht verleugnen. Aber ich bin auch froh, wenn ich das Buch dann endlich beiseite legen und wieder etwas Besseres lesen kann. Ebenso wie es in den eher ablehnenden Rezensionen zu lesen war, halte ich das Buch für sehr schwach geschrieben. Die Personen sind unglaubwürdig und die Phrasendrescherei geht einem schnell auf den Nerv. Ich will nicht schon wieder den "schwarzen Zug" zitieren, das haben schon andere an dieser Stelle gemacht. Es ist doch seltsam, wie bestialisch ermorderte Frauen auf der einen Seite und "Zuckerschnäuzchen"-trällernde FBI-Agentinnen andererseits in diesem Buch nebeneinander existieren können. Das passt nicht! Mein Tipp: es gibt sehr sehr viele bessere Thriller....
Genialer Start für Smoky Barrett
5 Punkte 5 von 5 Punkten
'Die Blutlinie' ist das erste Buch von Cody McFadyen rund um die FBI-Agentin Smoky Barrett und ihr Team.
Smoky ist eine starke Frau, die schon viel Schreckliches erlebt hat, aber es trotzdem irgendwie schafft weiter zu machen und das Böse zu jagen.
McFadyen hat es auch bei diesem Buch geschafft mich von Anfang bis Ende zu fesseln.
Er schreibt so, dass man immer gut folgen kann, erhält immer die Spannung aufrecht. Man möchte immer wissen, was als nächstes passiert - und man wird auch nicht enttäuscht, denn es kommen immer wieder unerwartete Hürden auf Smoky zu.
Wer Bücher über Serienmörder und detailierte Beschreibungen der Vorgehensweise dieser mag, wird McFadyen lieben!
Abschließend kann ich nur sagen, dass McFadyen mich begeistert hat - wie ich es nicht erwartet habe - und ich in Folge dessen auch seine weiteren 3 Bücher verschlungen habe.
Grauenhaft übersetzt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Zu der Geschichte, ihren Stärken und Schwächen habe ich den anderen Rezensenten nichts hinzuzufügen. Allerdings kam der Großteil der Schauer, die mir über den Rücken liefen durch die grauenhafte Übersetzung zu stande. Der Übersetzer scheint zwar die Grammatik zu beherrschen, aber amerikanische Kultur und Redwendungen scheinen ein Buch mit sieben Siegeln zu bleiben. Als Beispiele seien angemerkt , dass in einem deutschen Buch niemand wie eine "Cheshire Katze" grinsen sollte. Wenn schon die Figur aus Alice im Wunderland genutzt wird dann ist es die "Grinsekatze", aber in unserem Kulturkreis wohl eher das "Honigkuchenpferd". Auch glaubt der Übersetzer, dass es sich bei der National Football League um die Nationalmannschaft handelt und dass man Sandwiches bei der U-Bahn kauft und nicht bei "Subways". Vielleicht würde es auch helfen, wenn man weiss, dass man in Deutschland im allgemeinen für Manila-Papier den Ausdruck "Packpapier" verwendet. Dass ist nur der Gipfel des Eisberges. Ich kann also nur dringend empfehlen das Original zu lesen.
Reißbrett-Thriller, aber durchaus ziemlich spannend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nachdem ich nun lange Zeit abstinent gelebt habe, was Thriller angeht, habe ich mich nun der Smoky-Barret-Reihe zugewandt. Und das in Form des Hörbuchs.

Franziska Pigulla liest weitenteils gut - allerdings hat mir ihre Darstellung des Serienkillers nicht so gut gefallen. Trotzdem hinterläßt das von ihr gelesene Hörbuch einen guten Eindruck bei mir.

Über die Story ist in den anderen 368 Rezensionen sicherlich schon genug erzählt worden, deshalb beschränke ich mich jetzt auf die Dinge, dir mir besonders aufgefallen sind. Das ist vor allem der Aufbau der Geschichte, der sehr, sehr gemächlich ist - zwar geschehen zwischenzeitlich ein paar grauslige Dinge (ganz besonders furchtbar fand ich den verstümmelten Hund [obwohl der im HB nur sehr kurz erwähnt wird], insgesammt entwickelt sich die eigentliche Kriminalhandlung aber sehr langsam.
Die Auflösung des ganzen ist absolut schlüssig, und daß ich die Lösung nicht selbst schneller gewußt habe, ist vermutlich nur der Tatsache geschuldet, daß ich das HB mit vielen Unterbrechungen in homöopathischen Dosen gehört habe.

Das ganze macht auf mich einen eher konstruierten Eindruck - Tess Gerritsen hat mir mit all ihren Romanen (wobei besonders die Chirurgin und der Meister parallelen aufweisen) besser gefallen. Unterhalten habe ich mich mit diesem HB trotzdem recht gut.
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