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Arbeitsgesetze

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 5,87

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423050063, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 77. Auflage
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4 Kundenrezensionen:

Das Buch ist Spitze, jedoch die Klausur die dazugehört nicht...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jeder, der an der uni studiert, weiß dass diese Reihe von Gesetzbüchern gut ist und alles bietet was man brauch, wenn man rechtsklausuren schreibt. Ist wirklich zu empfehlen und. Wird meistens auch von Professoren empfohlen. Viel Erfolg und Spaß damit.
Standardtextsammlung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Textsammlung "Arbeitsgesetze" enthält nahezu alle für das Arbeitsrecht wesentlichen Gesetze, zum Teil in Auszügen. Für alle, die sich mit arbeitsrechtlichen Fragen auseinandersetzen, denen aber umfangreichere Sammlungen wie der "Nipperdey" zu sperrud oder zu teuer sind, ist die Textsammlung zu empfehlen. Da das Arbeitsrecht ein sehr dynamisches Gebiet ist, sind aktuelle Gesetze unverzichtbar. Bei dem Preis dieser Textsammlung kann man sich das Buch problemlos z.B. einmal jährlich neu anschaffen.
Ein kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, dass einige wichtige Verordnungen insbesondere zum Arbeitsschutzrecht, z.B. die ArbStättV nicht mit enthalten sin.
Gute Hilfe
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist im beruflichen Alltag und bei Prüfungen zum Industriemeister oder Fachwirt
eine echte Hilfe
Sehr hilfreich bei der Personalarbeit oder auch für Privatpersonen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sehr zu empfehlen für alle interessierten Bürger und vor allem für alle Personaler ein Muss.
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Produkt-Bild: Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne

Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne von Ulrich Beck

Taschenbuch von Suhrkamp Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,50, Angebote ab EUR 6,53

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3518113658, Erscheinungsdatum: Sept. 1986, Auflage: 1.
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4 Kundenrezensionen:

Eines der sozialwissenschaftlichen Must-Haves
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einer der ganz großen Klassiker für angehende Soziologen, Volkswirte und Politologen. Was hier ausgeführt wird, gilt im Grunde auch heute. Unverändert gut, sodass Becks' Anschlusswerke immer etwas repetitiv wirken.

Mag. Raphael Salzmann, MBA
5020 Salzburg
gut angefangen, aber immer schlechter geendet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Anlässig meines Soziologiestudiums habe ich mich mit Beck beschäftigen dürfen. Er gilt als mittlerweile als Klassiker und Mitbgründer der Postmoderne. Somit stellt die "Risikogesellschaft" auch ein obligatorisches Werk dar.
Am Anfang geht er darauf ein, was denn die neue Risikogesellschaft ausmache und warum er eigentlich zum Schluss kommt, dass man sie als Risikogesellschaft bezeichnen könne. Beim Lesen kommt man aber nicht so schnell voran, da sich manche Themen ständig wiederholen und man denkt, dass man das schon einmal 10 Seiten vorher gelesen hätte. Nichtsdestotrotz regt diese Kapitel sehr zum Nachdenken an, da man an jedem Punkt automatisch Parallelen zu heutigen Diskussionen (Klimawandel) ziehen kann. Am meisten stört aber, dass Beck davon ausgeht, dass es dieses Risiko wirklich gibt. Er behandelt diesen Begriff mit einer Selbstverständlichkeit, sodass der Leser kaum hinterfragen kann, woher der Begriff eigentlich kommt. Hierzu würde ich empfehlen sich mit Castel und Ewald auseinander zu setzten, welche sich schon früh mit dem Begriff und der Konstruktion des Risikos beschäftigen.
Im weiteren Verlauf folgt dann seine berühmte Idividualisierungsthese, welche einem im Studium oft über den Weg läuft. Dies war für mich das interessanteste Kapitel, da er hier auch auf Folgen diese Individualisierung eingeht- also Folgen für die Partnerschaft, Beruf, Lebenslauf, Ausbildung. Dieser Teil ist wirklich lesenswert.
Danach beschäftigt er sich mit den Folgen für die Wissenschaft in der reflexive Moderne. Ist sicherlich auch ein interessantes Thema, aber ich musste mich ab diesem Zeitpunkt durch das Buch quälen.

Letztendlich bleibt für mich festzuhalten, dass man das Buch schon empfehlen kann. Vorallem die Risikogesellschaft und die Individaulisierungsthese sind lesenswert. Aber außer Theorien wird man in diesem Werk nichts finden- aber manchmal reichen auch Theorien ohne empirische Belege um über ein Thema nachzudenken. Und zum Nachdenken regt dieses Buch nun wirklich an!
Zustandsbericht des Jahres 2009/ 2010
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Soziologe Ulrich Beck stellt nicht nur das Charakteristikum der Ausbildungsmodifizierung in seiner Publikation Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne deutlich heraus, diese liest sich eher wie ein Zustandsbericht des Jahres 2009/ 2010. Auch wenn Ulrich Beck in seiner Publikation noch nicht von der Brasilianisierung als solcher spricht, weisen seine Ausführungen konkret in diese Richtung. Seine Beobachtungen beziehen sich vornehmlich auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt und den allgemeinen Gesellschaftswandel, der durch eine zunehmende soziale Ungleichheit charakterisiert ist. Beide Bereiche, also Arbeit und Gesellschaft, stehen für ihn in einer wechselseitigen Beziehung, weil das menschliche Leben sich durch Arbeit und Familie äußert und Entwicklungen der Arbeitswelt auch die Grundfesten des Lebens an sich betreffen. Schon vor zwanzig Jahren stellt Beck fest, dass die Moderne, so bezeichnet er seine damalige Gegenwart, durch plurale Unterbeschäftigung gekennzeichnet ist, die den Arbeitsmarkt zweiteilt. Greift man noch einmal den Gedanken auf, dass sich Veränderungen der Arbeit auch auf die Gesellschaft auswirken, so führt ein geteilter Arbeitsmarkt zwangsläufig auch zu einer geteilten Gesellschaft. Das Vollbeschäftigungssystem gilt heute nicht mehr.
Aus dem von Beck beschriebenen signifikanten Wandel des gesamten Arbeitmarktes trat die Problemstellung der Brasilianisierung nun deutlich hervor. www.dianaachtzig.de
Der Klassiker der 80-er, für unsere kurzatmige Zeit noch lesbar?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ulrich Beck war in den 80-er Jahren der Shooting Star nicht nur der Soziologie, sondern auch der Medien. Dieses Buch war dann in der breiten Öffentlichkeit der Durchbruch gewesen. Hier parliert der Franke über die Moderne und die heutigen, schwer fassbaren Risiken, die alle auch wieder gleich machen und in die gleiche "Risikogesellschaft" zurückzwingen. Formulierungen und rasche Wahrnehmung aktueller Strömungen, auch das ist Becks Stärke. In der Mitte der 80er gab es ja nicht nur Tschernobyl, sondern auch der Rüstungswahn und Umweltskandale wie ein chemieroter Rhein, die Versauerung der Wälder etc. So wurde die (ganz leicht) links und grün angehauchte Botschaft Becks als brauchbare Deutung begierig aufgegriffen.

Ihn damals lesen? Ohne Frage.
"Muss" man ihn heute lesen? "Muss": nein.
Vieles ist bereits Zitierware geworden, einiges von anderen besser beschrieben, einiges womöglich bereits überholt. Sein kürzerer Artikel mit ähnlichen Thesen ist in den Rezensionen bereits erwähnt worden (der ist aber nicht ganz so leicht erhältlich, nebenbei). Doch wer sich die Zeit für ein sozialwissenschaftlich-lesbares Buch über unsere Gesellschaft und ihren Kitt nehmen möchte und kann, mag sich hierin vertiefen, und sei es wegen der Sprachmächtigkeit Ulrich Becks.
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Produkt-Bild: Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit (suhrkamp taschenbuch)

Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit (suhrkamp taschenbuch) von Ulrich Beck

Taschenbuch von Suhrkamp Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 3,41

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3518460382, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Weltrisikogesellschaft: Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit (suhrkamp taschenbuch)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Über zwanzig Jahre nach seinem in mehr als 30 Sprachen übersetzten Weltbestseller Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne hat Ulrich Beck mit Weltrisikogesellschaft endlich eine auf den aktuellen Stand gebrachte Studie über ?die Suche nach der verlorenen Sicherheit? in der längst globalisierten Risikogesellschaft vorgelegt. Doch handelt es sich dabei nicht etwa um die verspätete Übersetzung seiner bereits 1999 erschienenen und in zehn Sprachen (merkwürdigerweise aber nie ins Deutsche) übersetzten Arbeit World Risk Society, sondern um ein völlig neues, unbedingt lesenswertes Buch.
In zwölf folgerichtigen Schritten seziert der Münchner Soziologe darin die wesentlichen Facetten unserer riskanten Weltverhältnisse und die insgesamt kaum mehr als halbherzigen Versuche, der ständig bedrohlichere Ausmaße annehmenden Gefährdung unserer Lebensgrundlagen vielleicht doch noch irgendwie Herr zu werden. Angefangen von der ?Inszenierung des Weltrisikos? (die die tatsächliche Gefahr, in der wir uns befinden, immer nur ausschnittsweise mal aus dieser, mal aus jener Perspektive sichtbar macht) über die Frage, wer eigentlich und warum im Weltrisikodiskurs über die Definitionshoheit verfügt (also darüber entscheidet, ?was ?(k)ein Risiko ist?), gelangt er zur Skizze einer ?Kritischen Theorie der Weltrisikogesellschaft? und legt abschließend überzeugend dar, worin die ?Dialektiken der Moderne? bestehen, das heißt: ?Wie die Krisen der Moderne aus den Siegen der Moderne hervorgehen? und weshalb in einer sich über sich selbst aufklärenden, ?reflexiven Moderne? vielleicht doch noch Anlass zur Hoffnung bestehen könnte? -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
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4 Kundenrezensionen:

Globalisiertes Risiko - ein wichtiges Thema unserer Zeit!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Risken verändern sich im Laufe der Zeit. Mit der Globalisierung veränderte sich der Grad und die Intensität von Lebensrisken. Beck beschreibt einige dieser Risikoaspekte, analysiert diese und stellt auch die Hintergründe dar. Bis in etwa der Hälfte dieses Buches wird man von dieser Thematik gefesselt. Ab dann wird es ein wenig mühsam da immer akademischer und man unterliegt zunehmend der Versuchung Seiten ungelesen umzublättern. Erst gegen Ende wird das Thema wieder interessanter aufgenommen.

In Summe gesehen stellt dieses Buch eine wichtigen Beitrag zur soziologischen Aufarbeitung und Darstellung unserer aktuellen Weltenrisken dar. Wenn auch ab und wann recht zäh "dargestellt".
Lesenswerte Analyse unserer Zeit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Risiken lauern hinter jeder Straßenecke: ob in Gestalt von betrunkenen Autofahrern, Terroristen oder durch den Klimawandel bedingten Naturkatastrophen. Nur: Wer (abgesehen von der Versicherungsindustrie) hat wirklich Lust und Mut, sich eingehend mit den Gefahren der Gegenwart und der Zukunft zu beschäftigen? Ulrich Beck ist so ehrgeizig und setzt deshalb auf seinen 1986 erschienenen Klassiker "Risikogesellschaft" noch eins drauf. Er diskutiert und theoretisiert, benennt die Ursachen der globalisierten Risiken und macht in der Kosmopolitisierung der Interessengruppen einen Hoffnungsschimmer am Rande des Abgrunds aus. Sein Ziel ist eine neue Soziologie des Risikos, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings geht er dabei auch immer wieder selbst ein Risiko ein, nämlich die Aufmerksamkeit seiner Leser zu verlieren: Die Analyse komplexer soziologischer Konzepte wechselt sich ab mit anekdotischen ?Beweisen? und bangen rhetorischen Fragen. Kein Wunder, dass Beck an mehreren Stellen mit dem Zaunpfahl winkt und auf den roten Faden zeigt - wäre dieser doch ohne Hilfestellung für das ungeübte Auge kaum noch auffindbar. Doch davon abgesehen empfiehlt getAbstract das Buch nachdrücklich als brillante Beschreibung unserer Weltrisikogesellschaft.
Neuauflage ?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Aus der Risikogesellschaft wurde nun die Weltrisikogesellschaft.
Das Buch "Risikogesellschaft - Auf dem Weg in eine andere Moderne" war brilliant.
20 Jahre Erfahrung im Umgang mit dem Thema sind nun hinzu gekommen. Doch wo findet man sie in dem Werk ?
Ulrich Beck erklärt uns nach wie vor seine Perspektive, welche sich ihm damals von dem Hügel am Starnberger See aus eröffnete - das fast immer strahlende Himmelchen nun allerdings durch dunkle Wolken am Horizont abgelöst.

Lesenswert - doch falls man sein Buch von 1986 noch nicht gelesen hat tue man besser dies.
Wer sich nicht in Gefahr bringt, kann trotzdem sterben.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wieder ein Ulrich Beck, wie man ihn kennt. Nur, vor zwanzig Jahren war alles Neu und nun: ... zum Jahrestag +1 von Tschernobyl 1986 eine interessante Wiederbelebung einer 21jährigen Theorie. Nur eben als Rückblick unter dem Vergleich, ob Theorie zur Wahrheit geworden ist, sei es eine nur wahre oder eine bittere Wahrheit. In der Tat gilt auch bei Paul Nolte's "Riskante Moderne" der Reaktorunfall im April 1986 als Teil eines Risikos, den die Gesellschaft eingeht (einging)und tragen muss. Aber viel mehr kommt die bittere Wahrheit zum Tragen, denn Beck hat in den Maße der zunehmenden Individualisierung bereits den Verlust der stabilen, sich selbst helfenden Gemeinschaft prognostiziert, die Schirrmacher in "Minimum" heute als wiederentdecktes Mittel zur Reanimation der deutschen Zukunftsfähigkeit definiert. Beck sah schwindendes Erkennen von Lebenszusammenhängen, zunehmend private Wahrnehmungsformen, die die Konvergenz von Historie und Gegenwart fördert bis zur Konzentration auf das den Augenblick bevorzugende Individuum, des Ichs.
"Riskante Freiheiten" nannte Beck später die Folge der Individualisierung und dieses Zurückgeworfensein auf sich selbst verhinderte das, was in einer immer globaler agierenden Welt eine notwendige Größe unabhängig von Herkunft und Nationalität darstellt: Respekt. Insbesondere ist westliche Meinungs- und Pressefreiheit im Westen nach wie vor gültig, in der gesamtpolitischen Sphäre jedoch auf Toleranz und Rücksichtsnahme gegenüber anderen Religionsgemeinschaften vor Ausübung zu prüfen. Soweit zur Einholung der Zukunft aus historischer Betrachtung. Dieses Beispiel mag Anlass genug sein, sich aktuell nochmals Becks Risikogesellschaft anzunehmen. Denn die subjektive Auswirkung dieser Individualisierung wird sich auch in der nahen Zukunft verstärkt zeigen, sie wird spürbar werden, wo doch der Staat weg von der Versorgung auf immer mehr Eigenverantwortung setzt und trotz staatlichem Handeln im nationalem Gefüge wird die persönliche Biographie schon zur Weltgesellschaft geöffnet, mehr noch: damit wird die "Weltgesellschaft Teil der eigenen Biographie", nämlich letztendlich zur Weltrisikogesellschaft mit Bumerangeffekt.

Was macht Beck nun neu gegenüber all den schon prognostizierten Szenarien dieser Welt? Neu ist, dass er den Teil der Selbstverschuldung deutlich macht. Waren es immer Natureignisse, Erzfeinde in einer zweigeteilten Welt, ist mit der Aufhebung der Feindbilder die Welt zu einer stressfreien Zone erklärt, aber nie wirklich geworden. Daher begrüsst er, wenn man so will, den Terrorismus als Neugestaltung von Feindbildern und in Folge zur Gestaltung eines national- oder global orientierten neuen Zusammenschlusses der Nationen. Und so "findet die Gedankenwelt des Getötetwerdens langsam wieder Platz in Deutschland, notfalls auch das Töten." Was Beck vorhat, ist nicht mehr als ein sich Recht geben bzgl seiner alten Theorien. Doch gibt es zweierlei wirklich Neues: Die bisherigen Randgesellschaften werden eingebunden in die Risikolage, insbesondere in Fragen des Klimas und dessen Veränderung. Westliche Wissenschaften haben sich eben nach seiner Meinung noch nicht der Sichtweise einer Globalisierung und deren Folgen angepasst. Diese bedarf einer Neuorientierung.
Den weiteren Punkt sieht er in der Kultur, die Konstruktivismus und Inszenierung betreibt und wenn man an Freud denkt, erneutes Unbehagen erzeugt. Angst wird also real kommuniziert, bevor das Ereignis eintritt, das sie rechtfertigt.

Insgesamt möchte Beck denjenigen gern Garaus machen, die glauben, die alte Moderne sei noch nicht tot. Postmodernes muss also her, was insgesamt einer eigenen Theorie des Terrorismus (s.o.) zuträglich ist. Dabei zeigt er den Amerikanern den erhobenen Zeigefinger, kommt dabei aber nicht umhin, Terrorismus gleichzusetzen mit den üblichen globalen Fällen wie Vogelgrippe, Kern- oder Gletscherschmelze. So geht es nicht. Da hilft ihm nicht, Medien zu Beschuldigen an der Selbstgefährdung durch Terrorismus beteiligt zu sein (dänische Karrikaturen). Gentechnische Veränderung ist da schon etwas anderes.

Beck kommt mit dieser Argumentation natürlich nicht zu einem Punkt, der konkretes Handlungsspektrum sein kann. Da versagt er wie Nolte vor einem Jahr. Der immerwährende Hinweis, Kooperation möge alles lösen, wird nicht helfen, wenn das Riskio eines Tsunamis, eines Vulkanausbruchs oder eines Erdbebens kommt. Diese dann geforderte Schnelligkeit im Handeln bedarf nicht einer zuvorgehenden Kooperationsverhandlung.

Dennoch, Beck ist Anreger zum Denken. Lesen lohnt sich allemal.
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Produkt-Bild: Steuergesetze (ohne Fortsetzungsnotierung). Inkl. 162. Ergänzungslieferung

Steuergesetze (ohne Fortsetzungsnotierung). Inkl. 162. Ergänzungslieferung

Spiralbindung von C.H. Beck Verlag
Preis bei Amazon: EUR 35,00, Angebote ab EUR 30,00

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 340650082X, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: Ohne Fortsetzungsnotierung
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2 Kundenrezensionen:

alles drin
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ist sehr gut, es ist alles drin, was man benötigt und man schleppt zwar schwer, aber nicht mehrere Bücher. Ausserdem kosten Aktuallisierungen nicht so viel, als wenn man sich alle Bücher von Beck neu kaufen müsste
Sehr übersichtlich und detailiert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Loseblatt-Textsammlung mit Verweisungen und Sachverzeichnis
Einkommen- und Lohnsteuer, Körperschaftsteuer, Bewertung, Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Realsteuern, Umsatzsteuer, sonstige Verkehrsteuern, Förderungsgesetze, Abgabenordnung, Finanzverwaltungsvorschriften, Kirchensteuer
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Produkt-Bild: Das alte Kind: Thriller

Das alte Kind: Thriller von Zoë Beck

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404164431, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 2
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4 Kundenrezensionen:

Mehr Drama als Thriller...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
ZUM INHALT:
1978 - Berlin: Die Galeristin Carla Arnim wird wegen Gürtelrose im Krankenhaus von ihrem Baby getrennt. Als sie wieder gesund ist, wird ihr ein Kind übergeben, dass nicht ihre Tochter Felicitas ist. Leider will ihr niemand glauben, doch Carla gibt nicht auf und macht sich unermüdlich auf die Suche nach ihrem Kind...

2009 - Edinburgh: Fiona erwacht in ihrer mit Rosenblättern schwimmenden, blutverschmierten Badewanne und schleppt sich mit letzter Kraft zum Telefon. Die 30-jährige behauptet, dass sie jemand töten wollte. Allerdings glaubt auch ihr niemand...

MEINE MEINUNG:
Eine Zeitlang bleibt unklar, wie die beiden, auf unterschiedlichen Zeitebenen und Orten spielenden Handlungsstränge zusammenhängen, doch bald wird die Verbindung der Hauptpersonen klar.
Bedauerlicherweise verläuft die Handlung ohne große Überraschungen und Verblüffungseffekt. Das Geschehen wird abwechselnd aus der Perspektive von Fiona und Carla erzählt.

Neben den Protagonistinnen Carla und Fiona kommen noch Carlas Ehemann Frederik, Fionas Ex-Freund Ben und Fionas Mitbewohnerin Mòrag zu Wort und teilen ihre Gedanken, Gefühle und Probleme aus der jeweiligen Sicht mit.
Z.B. möchte Mòrag so wie Fiona sein und kopiert ihren Kleidungs- und Lebensstil. Journalist Ben wird von seinem Chef für einen Undercover-Einsatz eingespannt und erfährt auf diesem Weg Interessantes über Fionas Mutter...

Die Charaktere wurden facettenreich und interessant gestaltet, obwohl ich manchmal das Verhalten bzw. die Reaktion der Figuren nicht ganz verstanden habe. Leider dümpelt die Geschichte größtenteils ohne erkennbare Spannung dahin.

Thriller würde ich "Das alte Kind" aber nicht nennen. Eher eine Mischung aus Psychothriller und Familientragödie, wobei der Buchtitel sehr gut zum Inhalt passt, denn Fliss (das Kind, das bei den Arnims aufwächst) leidet unter Progerie und altert schneller als andere Kinder.

Wie so oft, habe ich auch hier meine Probleme mit dem Schreibstil & Humor von britischen Autoren. Ich kann mich nicht wirklich damit anfreunden, deshalb lasse ich in Zukunft von deren Büchern wohl besser meine Finger bzw. Augen.

FAZIT:
Für dieses mittelmäßige Familiendrama mit wenig Spannungsgehalt kann ich nicht mehr als 2 1/2 STERNE verteilen.
So laaaaaaaangweilig!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich muss vorweg nehmen, dass ich vor diesem Buch zwei ausgesprochen gute Thriller gelesen habe, und dadurch vielleicht ein wenig verwöhnt und entsprechend anspruchsvoll war. Aber wenn ich einen THRILLER kaufe, will ich auch einen THRILLER lesen!

Für dieses Buch habe ich mich entschieden, weil mich das Thema angesprochen hat, und mich die Durchschnittsbewertung und die teilweise extrem guten Einzelbewertungen überzeugt haben. Entsprechend groß waren meine Erwartungen.

Auf den ersten Seiten glaubte ich, alles richtig gemacht zu haben. Guter Schreibstil, Spannung, alles da. Dann entwickelte sich das Buch jedoch zu einem Roman bzw. Familiendrama. Der nette Schreibstil begann zu nerven, da eine Menge völlig unnötiger und oft langweiliger Inforamtionen, Handlungsstränge und Charakterdarstellungen einen wünschen ließen, die Autorin hätte einen etwas pragmatischeren Stil. Kurze knappe Sätze, auf das nötigste beschränkt, damit man möglichst schnell am Ende angekommen ist, um mit einem anderen Buch anfangen zu können. Trotz aller Ausführlichkeit bleiben die Charaktere - die alle irgendwelche Neurosen und Probleme haben (soll wohl Tiefgang schaffen), flach und distanziert. Alles ist so unglaublich langatmig und teils auch leider unrealistisch, flach und klischeehaft. Von Spannung ist alsbald nichts mehr zu merken, und ich habe bis über die Hälfte des Buches vergeblich darauf gewartet, "gethrillt" zu werden. Und genau deshalb habe ich es dann auch aufgegeben! Normalerweise lese ich selbst ein schlechtes Buch zu Ende, schon allein um die Auflösung zu erfahren. Aber selbst meine ausgeprägte Neugier konnte mich nicht dazu bewegen, dieses öde Buch weiter zu lesen. Und mir ist es auch tatsächlich völlig egal, wie es ausgegangen ist.

Eigentlich also eine 1-Sterne-Bewertung, aber aufgrund der Tatsache, dass ich es nicht zu Ende gelesen habe, was vielleicht auch nicht ganz fair ist, habe ich einen Stern mehr gegeben.
Spannung pur
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auch wenn das Buch Längen aufweist, liefert es spannende und kurzweilige Unterhaltung. Schade, dass die Autorin versucht hat mehr Handlungsstränge als nötig zu stricken. Die Kerngeschichte allein hätte bereits völlig ausgereicht. Deshalb ein Stern Abzug.
Nett. Zumindest geschrieben.
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nett geschrieben. Damit kann man das positive des Buches zusammenfassen.

Thriller? Fehlanzeige. Ein paar schlecht ausgearbeitete Spannungsspitzen auf einer sonst eher fallenden Spannungsgeraden reichen dafür nicht aus. Und diese Spitzen sind auch eher Gewöhnungsbedürftig.

Die Geschichte, die erzählt wird, ist durchaus vielversprechend. Allerdings steht am Ende des Buches die große Frage: Ja, ist ja schön, und jetzt?
Spätestens nach hundert Seiten ist klar, worauf die Geschichte hinausläuft, grob zumindest. Das ist schade.
Unheimliche viele Details und Handlungsstränge, die der Geschichte Lebendigkeit verleihen würden, bei denen man das Gefühl hätte, ja, ich bin in der Geschichte drin, verlaufen einfach im Sande.
Andere sind so schlecht miteinander verknüpft, dass man sich fragt, warum sie überhaupt geschrieben werden.
Insgesamt fehlt es an Atmosphäre. Man findet sich unglaublich leicht in die Geschichte ein, zu leicht, aber auch ebenso oberflächlich. Atmosphärischer Tiefgang, Fehlanzeige.
Mitfühlen bei einem Charakter, Fehlanzeige.
Die Geschichte verläuft obeflächlich.

Wäre dieses Buch deutlich umfangreicher und detaillierter ausgearbeitet worden, mit einer vielzahl geschickter Andeutungen und undurchsichtigen Verknüpfungen, mit weniger unwichtigen Dingen auf die, im Verhältnis zur gesamten Story, zu stark eingegangen wird, so wäre es ohne Frage ein lesenswertes Buch.
So erinnert es eher an einen Groschenroman, auf dem Weg zur Arbeit und zurück in der Bahn schnell gelesen, ein wenig Zerstreuung und dann ebenso schnell wieder vergessen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Beck 17

Beck 17 von Harold Sakuishi

Broschiert von TOKYOPOP
Preis bei Amazon: EUR 6,50, Angebote ab EUR 3,90

ISBN: 3865800971, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Beck 17
Produkt-Bild: Harry Potter 3 und der Gefangene von Askaban: Gelesen von Rufus Beck

Harry Potter 3 und der Gefangene von Askaban: Gelesen von Rufus Beck von Joanne K. Rowling

Audio CD von Dhv der Hörverlag
Preis bei Amazon: EUR 19,95

ISBN: 3867176531, Erscheinungsdatum: Oktober 2010
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Produkt-Bild: Becks letzter Sommer

Becks letzter Sommer von Benedict Wells

Broschiert von Diogenes
Preis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 2,85

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257240228, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 1
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4 Kundenrezensionen:

Und plötzlich ist Wells mittendrin
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kurzweiliger Roman eines jungen Autors. Nett geschrieben, wenngleich es mir weniger gefällt, dass sich der Autor plötzlich selbst in der Geschichte wiederfindet. Ich frage mich natürlich, wen Wells da im Sinn hatte, als er den litauischen Wundergitarristen, der zum Drogenwrack wird, erfand. Pete Doherty? Kann man lesen, man wird sich nicht ärgern, es gelesen zu haben. Die Welt geht aber auch nicht unter, wenn man es sein lässt.
Für Musik-Fans
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch war ein Geburtstagsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe. Benedict Wells Debütroman Becks letzter Sommer wurde von der Literaturkritik sehr wohlwollend aufgenommen.

Herr Beck, im Buch wie im folgenden nur noch Becks genannt, ist Lehrer. Nicht aus leidenschaft, sondern weil sein Vater es wollte. Trotzdem ist er recht erfolgreich in seinem Beruf. An einem Münchner Gymnasium unterrichtet er Deutsch und Musik. Und Musik ist das, worum sich eigentlich alles in seinem Leben dreht - oder drehen sollte. Doch irgendwie kam ihm das Leben dazwischen. Seit Jahren langweilt er sich in seinem Beruf und wünscht sich die guten alten Zeiten mit seiner Band zurück. Dann entdeckt Becks, dass einer seiner Schüler ein wahres Musik-Talent ist. Rauli, ein Junge aus Litauen, kann nicht gut Deutsch, aber umso besser spielt er auf der Gitarre. Und in diesem Jungen glaubt Becks seine Chance zu sehen.

Die Geschichte dreht sich vortan um Musik, Musik, die verschmähte und die unverhoffte Liebe, Musik, eine merkwürdige Reise nach Istanbul und um noch mehr Musik.

Highlight ist der Aufbau des Romans. Es gibt 2 Teile, die mit A- und B-Seite betitelt sind. Die Kapitel heißen Tracks und sind als Unterüberschrift immer mit einem Song verbunden. Eigentlich müsste man dieses Buch also mit dem dazugehörigen Soundtrack lesen. Grandios!

Fazit: Tolles Buch über einen alternden Lehrer, dessen Leben die Musik ist. Daher könnte das Buch für Leute, die nicht wissen wer Jimi Hendrix und Bob Dylan ist, nicht ganz so geeignet sein. Für alle anderen: Auch wenn der Mittelteil etwas lang ist: Es lohnt sich!
Sehr zu empfehlen
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens - hier müsste jetzt eigentlich der Klappentext enden, denn es ist wirklich die Reise ihres Lebens, aber es geht weiter mit- von München durch Osteuropa nach Istanbul.Man wartet ständig auf den Beginn der Reise...irgendwie.
Obwohl das Buch überhaupt nie, an keiner Stelle langweilig oder langatmig wird. Stellenweise erinnert einen das Buch vom Humor und der Art zu schreiben ein wenig an Neue Vahr Süd oder Herr Lehmann. Aber es ist viel tiefgründiger und für einen 25-jährigen, der das Leben eines 37-jährigen Lehrers beschreibt, der total unzufrieden mit sich und seinem Leben und irgendwie "altersschwach" geworden ist, ist es super genial geschrieben.
Bei jedem Buch denk ich immer: ich weiß eh wie`s ausgeht!! Das dachte ich hier auch.Aber ich wurde eines besseren belehrt.Nicht das klassische Happy End, dafür ganz viel Gänsehautfeeling, aber nicht wegen einer Liebesgeschichte sondern wegen einer Lebensgeschichte.
Das Buch hat mich sehr berührt.Zum Lachen gebracht, zum Weinen,zum Schmunzeln und zum Mitfühlen.
Dazu kommt dass es toll aufgebaut ist.Als eine Art Cd, die Kapitel als Tracks und es gibt eine A- und eine B-Seite, und die Kapitel sind alle nach Bob Dylan Songs benannt, der in dem Roman indirekt eine große Rolle spielt.
Großartiges Erstlingswerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn ich anfangs etwas Probleme mit einem nicht vorhanden Spannungsbogen hatte, so war ich spätestens beim letzten drittel des Buches überzeugt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen! So ein wunderbares Ende hab ich lange nicht gelesen! Von mir bekommt es 5 Punkte!!!
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Produkt-Bild: Riskante Freiheiten: Individualisierung in modernen Gesellschaften (edition suhrkamp)

Riskante Freiheiten: Individualisierung in modernen Gesellschaften (edition suhrkamp)

Broschiert von Suhrkamp Verlag
Preis bei Amazon: EUR 15,50, Angebote ab EUR 9,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3518118161, Erscheinungsdatum: August 1994, Auflage: 1.
Zoom ± Produkt-Bild: Riskante Freiheiten: Individualisierung in modernen Gesellschaften (edition suhrkamp)

2 Kundenrezensionen:

Anspruch auf ein eigenes Denken und Handel?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Riskante Freiheiten ? ein Thema der Soziologie seit der Mitte der 80er Jahre und als Zusammenfassung einer Diskussion 10 Jahre später herausgegeben. Zur Diskussions gestellt sind die Fragen, die letztendlich einer Individualisierung in einer Gesellschaft das Wort reden. Die Abwägung der Grenzen und der Zwecke des individuellen Handels in Bezug auf die Freiheit des anderen ist Primat des Denkens und muss als Perspektive wie als Kontroverse einer subjektorientierten Soziologie betrachtet werden. Neben der beruflichen Situation steht ebenso die veränderte Familienstruktur zur Debatte, im Prinzip geht es um die Folgen der Auflösung von Versorgungsgemeinschaften und deren Auswirkungen. Im globalorientierten Europa fehlt natürlich nicht die Auseinandersetzung mit den individuellen, neostaatlichen Anstrengungen der jeweiligen Länder. Die Utopie der Weltbürgergesellschaft scheint Zukunft auf den Trümmern der jeweiligen Ligen.
Im Jahr 2006 gewinnt dieses Buch eine neue historische Dimension. Sind die Fakten und Faktoren wie immer bei Beck et al vernünftig strukturiert und begründet, tritt die Wirklichkeit auf den Plan, die bisheriges Denken in die Grenzen der nur hypothetischen Gewissheit zwingt.
Eine dänische Karikatur eines Abbildes Mohameds hat bewiesen, das Freiheit ? und hier nur die Pressefreiheit ? immer eine Grenze im anderen hat. Und wenn Freiheit unter diesem Aspekt betrachtet wird, wird ihr gleichzeitiger Respekt beigefügt und zu einer Einheit verschmolzen. Der Buchtitel trägt somit zu Recht das Wort ?Riskante Freiheiten?, denn die Ausgrenzung anderer Interessen und deren Unterordnung unter die Zwecke ist einfach falsch.
Unter diesem Aspekt empfehle ich dieses Buch als historische Komposition, über Freiheit und Individualismus nachzudenken.
Zusätzlich denke ich, ist eine Auseinandersetzung mit dem Handeln und dem Denken erforderlich, über das denkbare und das lebbare. ?Wie viel Wahrheit braucht der Mensch?? fragte Safranski. Am Ende des Buches bringt er als rauschendes Finale die ?Variation? über Freiheit und diese in Bezug auf die Wahrheit, der Suche danach und den möglichen Taten gleich oder ungleich dem Denken mit den entsprechenden Überlegungen zu den Konsequenzen.
Sehr interessante Betrachtungen zur heutigen Gesellschaft
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Individualisierung in der modernen Gesellschaft. . ., was das bedeutet, wird in diesem Buch erläutert. Obwohl man nicht jede Seite lesen kann (manchmal recht kompliziert), wird das Prinzip des Lebens in der heutigen Gesellschaft sehr gut dargestellt, der Mensch als Individum, die Gesellschaft als pool von Individuen. Eine aufschlussreiche Lektüre! Es muß nicht immer ein Roman sein und man muß auch kein Soziologe sein, um solche Bücher zu lesen. Also, unbedingt zu empfehlen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Harry Potter 1 und der Stein der Weisen: Gelesen von Rufus Beck

Harry Potter 1 und der Stein der Weisen: Gelesen von Rufus Beck von Joanne K. Rowling

Audio CD von Dhv der Hörverlag
Preis bei Amazon: EUR 19,95

ISBN: 3867176515, Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Harry Potter 1 und der Stein der Weisen: Gelesen von Rufus Beck
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